Hallo! Boah Akt 5 war Echtzeit Trip. Ich hab schon die Freevee Version gesehen war aber nochmal von der YouTube Version geflashed einfach wegen den neuen Effekten und natürlich Zeke! Diese Szene war mein absolutes Highlight und ich kann den spinoff gar nicht abwarten.
Zurück zum Kapitel. Dieses Kapitel war echt wichtig für mich endlich zu schreiben. Aber gleichzeitig kommen Charakterentwicklungen zum Ende. Es ist schön als auch etwas traurig es endlich hochzuladen. Hoffentlich freut ihr euch darüber, genau so wie wir.
Viel Spaß beim Kapitel und vielen Dank für eure Kommentare ❤️
Klaus POV:
Wenn ich nicht schon vorher dachte, dass Fee ein Controlfreak ist, dann spätestens jetzt. Abgesehen davon, dass xier von all den Leuten im Hotel genervt war, stresste xier sich selber damit, alle herum zu kommandieren.
Fee orderte die Leute, bestimmte wer, wann, wo wache halten soll und wie mögliche Angriffe ablaufen können. Mit war schon immer bewusst, dass Fee alles geplant und ordentlich haben wollte, aber noch nie in so einem Ausmaß.
Ich versuchte selber zu helfen, konnte aber wirklich nicht viel machen. Mein Herz zog sich auch beim Gedanken daran zusammen, dass wir Manu wieder gegenüber stehen werden. Auch wenn unsere Chancen gut standen, hatte ich Angst.
Immerhin steht jetzt alles auf dem Spiel.
Wer weiß, ob ich ,oder die anderen, diesen Tag überstehen werden. Theoretisch stand es schon seit Jahrhunderten fest, dass dieser Tag irgendwie kommen wird. Irgendwie habe ich aber immer gehofft, dass er nie stattfinden muss.
Ohne Beschäftigung irrte ich durch die vielen Gänge des Hotels herum. Ich war irgendwann wieder im Erdgeschoss, an der Fassade Richtung Wald, wo eigentlich ein Garten wäre. Durch eins der riesigen Fenster konnte ich Fee alleine draußen rumstehen sehen. Anscheinend gerade eine Pause am machen.
Xier war alleine und jeder Moment kann der letzte sein, wo wir in Ruhe zusammen sein konnten...es wurde Zeit, realisierte ich. Zeit das zu erledigen, was ich schon lange hätte tun müssen.
Ich atmete durch und stieß die nächste Tür nach draußen auf. Dort standen nur wir alleine. Hinter uns die dicken Mauern des Hotels und vor uns der tiefe Wald.
Fee drehte sich zu mir um, als xier mich hörte. Genervt und etwas erschöpft blickte xier mich an.
„Was willst du, Klaus? Es gibt sicherlich bessere Beschäftigungen, als mir hier aufzulauern."
Fees Verachtung war etwas, an das ich mich mittlerweile gewöhnt habe. Dennoch traf es immer wieder wie ein Stich in mein Herz, die abweisenden Worte zu hören.
„Fee, ich-... Ich wollte mit dir reden."
„Hättest du auch jeder Zeit machen können-"
„Alleine.", unterbrach ich Fee. Es war schon Jahrzehnte her, seitdem wir zuletzt komplett alleine waren. Ehrlich gesagt würde ich auf gerne meine Beine in die Hand nehmen und abhauen. Ich wollte diese Situation einfach vermeiden, doch gerade jetzt musste ich es durchziehen.
„Fee, es...dieser Groll zwischen uns beiden. Ich wollte ihn nie. Ich wollte nie, dass irgendetwas zwischen uns kommt. Früher...und vor allem heute.", Ich sah Fee erwartungsvoll an, bekam aber nur einen analytischen Blick zurück.
Als ich weiter redet ging ich ein paar Schritte mehr auf Fee zu. „Ich...Ich war ein Arsch. Ein ignoranter Idiot. Ich hätte besser zuhören sollen. Ich hätte besser auf dich hören sollen. Ich hätte eine bessere Stütze sein sollen. Einfach mal ein Bruder sein... und nicht das was uns in den Kopf geschlagen wurde. Du hast mir vertraut und ich hab das mit einem Satz- Gott, einem Hieb zur Nichte gemacht. Der größte Fehler, den ich je gemacht habe."
Fee sah mich weiterhin mit einem so nichts sagenden Blick an, dass ich mich nicht einmal sagen konnte, ob xier mir wirklich zuhört.
Ich lehnte mich vor, auf die Mauer, und mied xies Blick. „Es tut mir Leid.", gestand ich mit größter Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Die Worte, die mir seit Ewigkeiten im Hals stecken geblieben sind, wurden gesagt.
Eine Sekunden...zwei...drei...
„Du musst mir nicht verzeihen, dass erwarte ich auch nicht.", führte ich fort, als Fee nichts sagte. „Es war mir nur wichtig dir es endlich zu sagen... Ich habe große Scheiße gebaut und hab nicht über die Konsequenzen nachgedacht. Ich kann nicht mehr die Worte rückgängig machen, oder meine Taten, aber ich bereue sie."
„Du kannst sie nicht rückgängig machen und ich werde sie so auch nie vergessen.", erklärte Fee mir in einer rauen Stimme. Xier stellte sich neben mich. „Aber auch nicht, dass du endlich mal von deinem Stolz runter kommst."
Fee sah mich nicht an, sondern sah nur in den Wald vor uns. Ein riesiger Stein fiel mir vom Herzen, keine negative oder abwertende Reaktion zu bekommen.
Uns umgab eine, nicht allzu unangenehme, Stille.
Ich drehte mich langsam zu Fee.
„Können wir dann wieder Brüder sein?", ich streckte einladend die Hand aus „Ich möchte nicht mehr abgeschottet werden und ich vermisse echt meinen sturköpfigen, besserwisserischen, kleinen Bruder. Das kann ich doch noch sagen, oder? Blicke nicht ganz dahinter."
Fee zeiget die Spur eines kleinen Schmunzelns bei meinen Worten und dreht sich ebenfalls zu mir um.
„Irgendwie werden wir das schon hinbekommen.", sprach Fee mir ruhig zu.
Hinter uns klopfte einer der Amishe hektisch an der Tür. Als sie ins Hotel eingelaufen waren musste an die vorherige Begebung denken. Hat sich wohl heraus gestellt, dass der Captain Jeffrey (?) irgendein Triebwerk und sich selbst vom Hof schmuggeln wollte, indem sie durch Hologramme etwas machten. Kein Plan wie dieses Sci-Fi Zeug funktioniert. Erst später konnte er wohl einen Kompromiss finden, um zusammen das Raumschiff zurück zu erobern.
Wild zeigte der Amishe hinter sich und deutete uns zu kommen.
„Erst müssen wir uns wohl um andere Familiendramen kümmern...", folgerte Fee ernst und ging Richtung Tür. Zeitgleich beschwor xier den Stab, den xies an die Mauer gelehnt hat.
„Ich seh schon das Chaos vom letzten Familientreffen. Ich wünsche um keine Wiederholung...", sagte ich genervt, als ich Fee folgte.
Wenigstens war ein Familienstreit heute schon einmal vorbei. Kann man doch hoffe, dass eine Serie davon mal anfängt.
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4 Wächter
FanfictionWir sehen mal die andere Seiten der Wächter. Was ist passiert, bevor der Mann im Mond überhaupt auf die Erde kommt. Wie sah es im Leben der Wächter aus? Die Geschichte läuft parallel zu den Hauptvideos ab und hier ist unsere eigene Interpretation vo...
