It's the final countdown!!!~
„Alle Schachfiguren stehen bereit", tja, bei uns jetzt auch. Die nächsten Kapitel sind wahrscheinlich die, auf die ich mich am meisten gefreut, aber auch die größte Angst vor habe. Dieser Endkampf hat sich für ein Jahr in seinen Fundamenten bei uns gehalten und jetzt haben wir die Details geplant. Wie das am Ende umgesetzt wird und wie sich eich unsere Version gefällt werden wir dann sehen.
Ich bin Mega happy das jetzt zu schreiben und vor Akt6 unsere Version zu präsentieren.
Viel Spaß bei dem Kapitel, wir freuen uns sehr auf eure Kommentare ❤️
Osterhase POV:
Als ich mit schwammigen Gedanken wach wurde, habe ich erstmal die grundlegende Situation nicht realisiert. Viel mehr habe ich ein paar Sekunden gebraucht, um mich wieder daran zu erinnern, dass ich ja eigentlich tot war und jetzt von Manu kontrolliert wurde.
Diese Realisation kam für meine Verhältnisse recht schnell. Ich glaub, was meinem Gehirn schnell auf die Sprünge half, war meine Sicht.
Erst einmal, natürlich, die gähnende, endlose Schwärze. Als ich dann was wirklich sehen wollte, sah ich wieder alles verschwommen. Aber ich bewegte mich. Ich ging durch den Wald, während ich eigentlich schlief. Und ich war kein Schlafwandler! Diesen Gefallen habe ich Sandmann nie getan.
Mehr Infos brauchte mein Hirn nicht, um endlich die Situation zu erfassen. Manchmal wünschte ich mir echt, dass mein Leben einfach nur ein schlechter Traum von Samuel ist.
Diesmal schien ich aber nicht alleine durch den Wald zu wandern, hinter mir hörte ich etwas schweres auf den Boden aufkommen. Würde ich meinen Körper mal spüren, hätte ich es sicherlich auch im Boden gemerkt.
Das größte Fragezeichen war bloß, was da hinter mir war?
Soweit ich aber vermuten konnte, möchte ich für Protokoll sagen, ist, dass es was schlechtes für meine Brüder bedeutete und ich es lieber nicht wissen will.
Das einzige, was ich wusste, war, dass Manu in meiner Nähe war. In dieser Schattengestalt, welche ja von Manu so semi-kontrolliert wird, konnte ich irgendwie seine Präsenz spüren.
Ich schien aber weit vor ihm zu gehen. In meinem Sichtfeld konnte ich ihn nämlich nicht erkennen. Sofern ich es mit meiner verschwommenen Sicht erkennen konnte. Ein blaues Leuchten würde ja schon auffallen.
Apropos Leuchten. Ich hatte wieder die Mondklinge in meiner Hand, erneut gehüllt von einem roten Leuchten. Schien so, als ob der schwarze Traumsand nicht permanent wirkt.
Samuel...meine letzten Erinnerungen kamen wieder zum Vorschein und mein Magen wollte sich bei dem Gedanken umdrehen. Ich habe fast Klaus getötet. Und dann kam Samuel und wollte mich...
Ich schüttelte diese Gedanken ab. Gerade hatte ich anderes zu tun. Sie waren irgendwo immer noch meine Brüder und beide sind noch am Leben. Am Ende werden ich an deren Seite stehen. So sehr ich Manu auch Verstehen kann, werde ich nie seine Vorgehensweise nachvollziehen können. Generell finde ich denn Sinn hinter Mord oder Personenmanipulation (als Beispiel: ich!) nicht. Ich hab beides erlebt, nicht zu empfehlen. Und auch von der anderen Seite, würden die Schuldgefühle einen nicht um den Verstand bringen?! Vielleicht einer der Gründe, warum Manu so wahnsinnig geworden ist.
Ah, stimmt- Manu.
Wo gehen wir- besser gefragt, ich- überhaupt hin? Ich war wieder im Wald, so viel stand fest. Diesmal schienen wir (mein Schatten und Manu) ein genaueres Ziel zu haben.
Die Antwort kam wieder eine gähnend langweilige Ewigkeit später. Meine Sicht wurde wieder scharf und ich konnte eine Lichtung erkennen. Und mittendrin war eine alte Burg.
Das Hotel. Er wollte zu Fees Hotel!
Der Schutzschild schimmerte in einem leichten Lila in der Luft. Wenigstens war das noch in Ordnung. Besserte die Situation aber nur so halb. Immerhin halte ich eine Waffe in der Hand, die diesen Zauber durchschneiden konnte.
Meine Sinne reagierten überempfindlich auf alles, was ich sehen und hören konnte. Allgemein waren meine Ohren besser als die von allen anderen Menschen. Nur deswegen bekam ich auch mit, wie zwei Personen auf dem Dach des Hotels saßen.
Ich hörte eine weibliche Stimme reden „Mhhmm- oh! Ich hab was! Was ist deine Lieblingsblume?", fragte sie den anderen.
„Die Mitaskasi- Knospe vom Planeten Vaduk! Die krabbelt immer so lustig auf dem Boden- und schmeckt auch sehr gut.", antworte irgendwer anders. Seine Aussage verwirrte mich zunächst. Entweder höre ich schlecht oder das hat er macht einfach keinen Sinn. Dieser Typ trug eine blau-rote Uniform, erkannte ich beim näher kommen. Neben ihn konnte ich blonde Haare und ein rotes Shirt sehen.
„Meine ist die Sonnenblume! Die guckt immer der Sonne hinterher.", antwortete die Frau und atmete enttäuscht aus „Ich wünschte ich könnte mal die Sonne so lange beobachten."
Wer zum Teufel sind die beiden? Und vor allem, was machen die auf Fees Hoteldach? Sonst befinden sich immer etwas düsterere Wesen im Hotel. Die beiden auf dem Dach wirkten wie der hellste Sonnenschein im Vergleich.
Hoffentlich werden die mich, durch ein Wunder des Schicksals, auch mal bemerken.
„Oh, schau mal! Da kommt etwas. Sollen wir den anderen Bescheid geben?", fragte der mit der Uniform und zeigte auf mich drauf. Ja! Einfach diesen anderen Bescheid geben und haut ab!
Die Frau war für einen Moment leise bevor die ganz aufgeregt sagte „Das brauchen wir nicht. Das ist der Osterhase! Auch einer der Wächter.", sie holt kurz inne „Aber der war doch tot?"
Ach ne, echt jetzt? Holt einfach Hilfe! Ihr solltet doch bemerken, dass hier was nicht stimmt!
Ich war nur wenige Schritte vom Schutzschild entfernt und hob meinen Arm mit der Klinge, um es durchzuschneiden. Wie immer konnte ich diese Bewegungen nicht kontrollieren. Was ist das für eine Scheiße?!
„Das Raumschiff!", entdeckte der mit der Uniform erneut. „Julia, ich denke jetzt müssen wir etwas sagen gehen."
„Oh nein! Schnell Knuffmuff. Sag den anderen Bescheid!", realisierte auch jetzt die Blondine, Julia, endlich mal. Obwohl das Raumschiff mich verwirrte.
In dem Moment stand ich kurz vor dem Schutzschild und schwang mit der Klinge nach unten, sodass ich einfach hindurchgehen konnte. Wie Säure verbreitete sich die Magie der Mondblumen und das Schild fing an zu zerfallen. Anscheinend hat Manu noch einen extra Zauber drauf gemacht. Toll. Wirklich klasse.
„Der Osterhase sieht aber nicht freundlich aus.", stellte der mit der Uniform fest, als er zum Rand von Dach ging.
„Der hat dieses komische Messer! Der ist nicht lieb! Wir müssen die anderen warnen!", fiel Julia auch endlich mal ein. Hat aber auch lange genug gedauert.
„Schon auf dem Weg!", erklärte der Typ in der Uniform und sprang vom Dach
...was zum Teufel?
Doch Anstand wie ein Haufen Brei auf dem Boden zu landen, verlangsamte er seinen Sturz und schien zu fliegen. Wtf ?
Danach flog er durch ein Fenster neben dem Eingangstor. Das andere, bemerkte ich erst jetzt, ist scheinbar auf ähnliche Weise zersprungen. Ich könnte schwören Fee jetzt schon meckern zu hören.
Wenige Sekudnen später öffnete sich das Tor und eine riesige Menschenmenge ging raus. Bewaffnet mit Mistgabeln und... Random technischen Geräten. Mittlerweile war mein Kopf ein einziges riesiges Fragezeichen.
Und hinter der Menge sah ich eine braune Kutte, jemand mit gelber Jacke und einer mit blauen Hawaiihemd. Und nicht nur sie. Aus einer Seitentür kam eine rote Lederjacke und grauer Mantel zum Vorschein...
Sie waren alle hier.
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4 Wächter
FanfictionWir sehen mal die andere Seiten der Wächter. Was ist passiert, bevor der Mann im Mond überhaupt auf die Erde kommt. Wie sah es im Leben der Wächter aus? Die Geschichte läuft parallel zu den Hauptvideos ab und hier ist unsere eigene Interpretation vo...
