Lass mich hier nicht allein

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Heyyy...

*tut uns leid, tut uns leid, das war gar nicht so gemeint*

Falls ihr drüber reden wollt, gerne in die Kommentare. Viel Spaß!❤️


Osterhase POV:

Ich hatte das Gefühl nicht mehr atmen zu können, dass ich jedes Mal, wenn ich einatme, mehr Luft verlieren würde. Meine Augen wurden glasig und doch konnte ich das helle Licht vor mir sehen.

Mein Körper machten sich bereit für den Schlag, sofern man dafür bereit sein konnte. Als das Licht auf mich zu kam, schloss ich die Augen und erwartete die Schmerzen.

Doch sie trafen mich nicht. Stattdessen spürte ich einen dumpfen Schlag gegen meine Brust und danach, wie die Schwerkraft zurückkehrte und mein Rücken über den Rasen fuhr, als ich nach hinten geschleudert wurde.

Mein Rücken brannte, meinHerz schlug noch in meiner Brust und ich rang unregelmäßig nach Atem. Es war bedeutend leichter als vorher, doch ein Gewicht auf mir ließ meinen Brustkorb sich nicht vollständig heben.

Aber das machte doch keinen Sinn?!

Ich sollte tot sein. Wie lebe ich noch?!

Ich öffnete meine Augen und sah in den bewölkten Himmel. Mein Blick senkte sich und ich sah, was auf meiner Brust drauf war. Für einen Moment setzte mein Herz aus.

Nein....das kann nicht sein-er-er würde nicht-was?!

Ich blinzelte mehrmals und hoffte, dass ich mich täuschte. Der braune Haarschopf mit den blonden Spitzen verschwanden aber nicht.

„S-Samu...", schnell setzte ich mich auf und sah auf den Körper meines Bruders runter.

Obwohl meine Lungen brannten, verschlug mir sein Anblick kurz den Atem.

„Nein...nein, NEIN!"

Ich versuchte ihn so vorsichtig wie möglich zu bewegen, um auf seine Brust zu sehen. Blaue und goldene Magiefunken kamen hervor, aus einer schwarzen Wunde. Samus Haut war kreidebleich und er bewegte sich einfach nicht!

Erst jetzt bemerkte ich, dass ich ihn nicht spüren konnte. Ich konnte seine Wunde nicht spüren! Als ob sie erst recht nicht existierte.

Das kann nur bedeuten, dass...

„Nein, Samu, nein...Du Idiot warum hast du...antworte mir...das ist doch wieder ein blöder Streich von dir, oder?"

Tränen kamen in meine Augen, als ich vorsichtig seine Wange hielt. Seine Augen waren glasig und weit aufgerissen. Ich sah nur Leblosigkeit in den sonst strahlenden Augen.

Schatten legten sich über uns, doch ich blendete es aus.

Samu war tot...obwohl ich hätte sterben sollen...er hat sich für mich geopfert.

Meine Hände fingen an zu glühen, als ich meine Magie dazu aufforderte ihn zu heilen. Ich legte eine Hand neben der Wunde auf die Brust, doch es tat sich nichts. Das leuchten erstarb, aber es veränderte nichts.

„Nein...nicht schon wieder...ich kann nicht wieder- diesmal muss es klappen-warum will es nicht-"

Es war als wäre ich in der Zeit zurück versetzt. Ich wollte Samu heilen, so wie ich früher Iris heilen wollte, aber es geschah nichts...

Mein Körper bebte, als ich versuchte mein Verzweiflung zurückzuhalten.

Eine warme Hand legte sich auf meine Schulter, als Klaus sich neben mir hin kniete. Die Welt um mich herum verschwommen in Tränen, als ich meinen Kopf hängen ließ und vor mich hin schluchzte.

Dennoch konnte ich mich Fee erkennen, wie xier vor mir stand und verkrampft xies Zepter festhielt. Xier hatte eine Hand über den Mund geschlagen.

Keiner sagte ein Wort. Abgesehen von meinen Schluchzen und Schniefen hörte ich wie Klaus mit all seiner Kraft versuchte sein eignes Wimmer zu unterdrücken.

Meine Hand vergrub sich im Stoff von Samus Kutte, als ich fest meine Augen schloss. Ich konnte...Ich wollte ihn nicht mehr so sehen. Mein Kopf war ein einziger nebliger Wirr und mein Körper fühlte sich so schwer wie Blei.

So lange ich ihn auch nicht mehr gesehen habe, auch wenn er mich mein gesamtes Leben schikaniert hat...

Er hat sich für mich geopfert...FÜR MICH!

Es war unfair, er hätte nicht sterben sollen, er sich nicht vor mich schmeißen sollen...Warum hat dieser Idiot- wie kann er es wagen...

Er hat es nicht verdient, ich habe es nicht verdient...

Ich öffnete wieder meine Augen und sah, wie Fee sich über Samus Gesicht lehnte. Vorsichtig streichet xier über sein Gesicht und schloss vorsichtig seine Augen.

Wie eingefroren starrte Fee auf das halb verdeckte Gesicht.

Keiner wagte es sich zu bewegen. Ich saß auf den Boden und hielt Samus leblosen Körper immer noch in meinen Armen. Fee kniete neben mir, xies Zepter lag daneben auf dem Gras.

Klaus hockte hinter mir. Seine Hände stützend auf meinen Schultern. Ich wusste nicht, ob er sich selbst stützen wollte, oder mich aufrecht hielt. Sein Gesicht war tränenüberlaufen.

Es war hunderte Jahre her, seitdem wir so nah beieinander waren. Ich hätte nie gedacht, dass wir je wieder so zusammenkommen werden. Noch weniger, dass wir wegen so etwas wieder zusammen seien...



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4 WächterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt