Kapitel 54

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Mila
Endlich ging es zurück nach Hause. Newt hatte versprochen, mich abzuholen, aber da er sich die ganze Zeit nicht gemeldet hatte, schrieb ich ihm eine Nachricht als Erinnerung. Wir sind in einer halben Stunde da. Kommst du zum Bahnhof?
Ich drückte auf senden und schaute auf den Haken, der kurz danach an der Nachricht auftauchte. Aber es kam kein zweiter dazu. "Hey, das wird schon.", sagte Brenda neben mir. Wir saßen zusammen mit Gally und meiner Schwester in einem Vierer. Teresa saß glücklich mit Thomas, Alby und Chuck zusammen. Sie unterhielten sich über irgendwas und Chuck schien sehr froh, dass er mal nicht alleine war oder ignoriert wurde. Ich mochte den Kleinen wirklich gerne.
Ich schaute wieder auf mein Handy. Jetzt hatte die Nachricht schon zwei Haken. Komm schon, jetzt ließ sie endlich. Dann erschien das online Zeichen. Innerlich betete ich, doch dann verschwand es wieder. Das war doch wirklich nicht sein Ernst. Er hatte sie nicht mal gelesen. "Mila? Kommst du?", fragte Ilvy. Erst jetzt sah ich, dass fast alle standen und ihre Koffer und Taschen bereit machten. Wir quetschten uns an ihnen vorbei und stellten und direkt an die Tür. Dann fuhren wir in den Bahnhof ein. Dort stand ein Haufen Eltern, die sich alle in Bewegung setzten, als sie sahen, dass der Zug ein Stück weiter fuhr. Dann sag ich unsere Mutter. Der Zug hielt und alle drängelten sich nach draußen. Obwohl ich wusste, dass er nicht da sein würde, schaute ich um mich. Mein Blick blieb an den Treppen hängen, wo gerade ein paar Leute nach oben hetzten. Ich wollte es gerade aufgeben, da sah ich ihn. Schwer atmend blieb er stehen und sah sich um. Als er mich erkannte, lief er auf mich zu und hob mich hoch. "Ich bin so froh, dich wieder zu sehen!"
"Ja, du hast mich mit Sicherheit total vermisst.", sagte ich ironisch. "Mein Handy wurde geklaut und ich konnte dir nicht schreiben. Es tut mir Leid"!
"Du hättest dich auch auf anderem Wege bei mir melden können."
"Ich weiß. Du weißt gar nicht wie Leid mir das alles tut. Ich hab so viel zu tun gehabt. Ich mache es wieder gut. In den Ferien fahre ich mit meinen Eltern an einen schönen See. Du kannst mit kommen. Sie lassen uns auch in Ruhe. Das haben sie versprochen. Es tut mir Leid!"
"Na schön. Aber mach sowas nicht nochmal mit mir. Und besorge dir bitte ein neues Handy. Ich halte es keine Sekunde mehr ohne dich aus."
"Mach ich. Ich liebe dich, Mila."
"Ich dich auch, Newt."
Neben uns tauchten Ilvy und Gally auf. "Newt, denkst du was ich denke?", fragte er. Newt nickte. "Eins." "Zwei." Verwirrt schauten ilvy und ich uns an. "Drei." Im selben Moment in dem Newt nirgends küsste, küsste Gally auch Ilvy. Es war ein perfekter Abschluss für die Klassenfahrt.

Die Story ist ist jetzt offiziell zu Ende. Ich hab mir auch was anderes vorgestellt aber da meine Partnerin aufgehört hat mittendrin wurde Alles über den Haufen geworfen. Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen. Lest doch einfach meine neue partnerstory auf diesem Account :)

Ein ganz normales Leben?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt