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„PAKHAN? WIR SIND DA!" brüllte Sergej vom Fahrersitz gegen die Rockmusik aus seinen Kopfhörern an und stierte dabei mit einer Intensität auf einen Punkt in der Ferne, als hinge sein Leben davon ab

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„PAKHAN? WIR SIND DA!" brüllte Sergej vom Fahrersitz gegen die Rockmusik aus seinen Kopfhörern an und stierte dabei mit einer Intensität auf einen Punkt in der Ferne, als hinge sein Leben davon ab ... oder zumindest sein Augenlicht.
Denn würde er auch nur einen Blick auf den nackten Körper meiner zukünftigen Frau werfen, würde ich ihm seine Glubscher mit einem von Diegos Löffeln aus dem Schädel pulen ... unserer Freundschaft zum Trotz und das wusste er.
Grummelnd drehte ich mich zu der vor sich hin dösenden Alessia um und strich sanft eine dunkle Locke aus ihrem hübschen Gesicht.
„Zeit, dich wieder anzuziehen, meine schöne Diebin. Ich möchte nicht jeden einzelnen meiner Männer umbringen müssen, nur weil er deinen prachtvollen nackten Hintern zu Gesicht bekommen hat."
Sie blinzelte mich träge aus einem Auge an und angelte seufzend nach ihrem Oberteil.
Mit einem breiten Grinsen bückte ich mich, hob ihre sexy Spitzenpanty auf und schob sie mir in die Tasche.
Meins!
Aus dem trägen Geblinzel wurde ein wütendes Funkeln, als sie mitbekam, wie ein weiteres ihrer Höschen Teil meiner privaten Sammlung wurde.
„Ey! Das ist meins! Hol dir gefälligst dein eigenes!" maulte sie genervt und zwängte sich in ihre Hose zurück. Ich grinste nur und wackelte provozierend mit den Augenbrauen.
„Du kannst es dir ja wiederholen! Kostet dich aber ein bisschen was!"
Sie warf mir einen misstrauischen Blick zu, dann schnaubte sie verächtlich und griff nach der Tür. „Lass mich raten ... der Preis ist ... willst mich in den Hintern ...?"

Oh, fuuuuck ... das hätte sie besser nicht gesagt! Denn diesen Gedanken bekam ich jetzt nicht mehr aus dem Kopf!
Mit einem Knurren griff ich nach ihr, doch ausnahmsweise war sie schneller.
Quietschend floh sie aus dem Wagen und eilte die große Freitreppe zur Eingangstür hinauf. Serge drehte sich zu mir um und machte eine verwirrte Geste mit den Händen.
„Klappe halten!", fauchte ich, war in Rekordzeit auf der Jagd hinter dem süßen Leckerbissen her, der gerade mit aller Macht versuchte, die Haustür aufzuziehen ... sie war mit so viel Konzentration bei der Sache, dass sie gar nicht mitbekam, wie ich mich von hinten an sie heranschlich und dann meinen so viel größeren und stärkeren Körper gegen den ihren presste.
„Du musst drücken, Kleines!" schnurrte ich und stieß bei dem Wort „drücken" mit meinen Hüften gegen ihren knackigen kleinen Arsch, sodass sie meine steinharte Erektion deutlich spüren konnte.
Mit einem unterdrückten Stöhnen schaffte Alessia es, die Tür aufzustoßen und stolperte in die große Eingangshalle, direkt in Mutters Arme hinein.
„Da seid ihr ja! Oh, meine Liebe ... geht es dir gut? Du wirkst etwas neben ... MAXIM! Lass das arme Mädchen doch mal atmen, Herr Gott nochmal! Dein Vater war genauso. Er hat mich sogar nur Minuten, bevor er mich zum Altar gezerrt hat, im Hinterzimmer der Kirche so richtig ..."
Alessia stürmte die Treppe hoch und ich grinste breit.
„Danke, Mama. Du bringst mich da auf fantastische Ideen!"
Mutter verdrehte die Augen und schnaubte genervt.
„Russische Männer! Gib ihr etwas Luft ... das war heute ziemlich viel für jemanden, der nicht in unserer Welt groß geworden ist. Und dazu kommt noch, dass sie schwanger ist! Also, Sohn ... sei nett zu deiner Zukünftigen!"
Ach, stimmt ja, da war doch noch was.
Ich legte Mama einen Arm um die Schultern und schlenderte mit ihr ins Wohnzimmer, wo mein Vater Hof hielt.
Was heute allerdings etwas völlig anderes bedeutete als noch vor zwanzig Jahren ... statt seine Lieutenants herumzuscheuchen und Angst und Verzweiflung in den Herzen der New Yorker zu sähen, saß das ehemalige Oberhaupt der Suderow Bratwa in seinem alten Ohrensessel und überwachte großväterlich sein adoptiertes Enkelkindchen.

Für einen Moment vergaß ich, was ich hatte verkünden wollen, denn Diego preschte auf allen vieren an uns vorbei, wieherte und schnaubte dabei wie ein durchgehendes Wildpferd, während der kleine, blondgelockte Fratz kreischend vor Freude auf seinem Rücken sitzend ihm die Fersen in die Seiten hämmerte!
Sergej tauchte neben mir auf, pulte sich die EarPods aus den Ohren und starrte unserem obersten Foltermeister mit offenem Mund nach, während die Kopfhörer mit „Highway to Hell" den passenden Soundtrack dazu lieferten.
Dann zückte mein Stellvertreter sein Handy, schaltete die Videokamera an, peste hinter den beiden Davongalopierenden her und brüllte begeistert irgendwas von Weihnachtsfeier und Arsch geil!
„Wow ... Ich bin von Verrückten umgeben", staunte ich und schüttelte meinen Kopf, um diesen wieder klar zu bekommen.
Mutter zuckte nur mit den Achseln, setzte sich auf Vaters Schoß und küsste diesen kurz auf den Mund. Dann sah sie mich betont unschuldig an und schmunzelte beim Anblick meines Gesichtsausdruckes.
„Sei doch froh, dass die Kleine aus so hartem Holz geschnitzt ist. Sie scheint für dieses Leben wirklich geboren worden zu sein. Ich kenne kein fünfjähriges Kind, das eine Schießerei so locker wegsteckt und danach auf dem Brustkorb eines der Schützen die Tarantella tanzt. Aber was anderes ...... Du siehst aus, als hättest du irgendetwas zu verkünden."
Ich fing mich wieder, lächelte zufrieden und sagte: „Wie immer hast du vollkommen recht, Mutter. Mit allem, so ganz nebenbei ... Was ich sagen wollte: ich habe mit Doktor Calvers gesprochen und er hatte die Testergebnisse bereits. Alessia trägt mein Kind. Ob es männlich oder weiblich wird, kann er noch nicht sagen, aber, dass ich der Vater bin, ist zweifelsfrei festgestellt worden."
Meine Mutter jauchzte vor Freude auf und klatschte begeistert in die Hände, während meinem Vater vor Stolz die Brust schwoll.
Die nächste Generation der Suderow war gesichert.
Dann hob er gewichtig einen Finger, deutete auf mich und sagte mit seiner dröhnenden Stimme:
„Die Hochzeit werden wir so schnell wie möglich abhalten! Nächste Woche - am Sonntag."

Ich wiegte unschlüssig den Kopf und warf einen kurzen Blick in Richtung der Treppe, worüber meine schöne Diebin vor kurzem verschwunden war.
„Meinst du nicht, dass es ein wenig zu schnell geht? Mal abgesehen davon, was es für eine Logistik sein wird, eine solche Hochzeit so kurzfristig zu organisieren. Ist es denn klug, Alessia derartig zu überfallen? Und versteh mich bitte nicht falsch, Vater. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich das Mädchen heute Abend schon heiraten. Sie gehört mir, und ich werde sie niemals wieder gehen lassen ... Aber ich habe Angst, dass es vielleicht zu viel Stress für sie wird."
„Ach, komm mir ja nicht mit Stress, du sturer Russe!" fauchte die Stimme meiner schönen Frau hinter mir und ich drehte mich perplex zu ihr um. Aus dem verwirrten Mädchen von vor zehn Minuten war eine regelrechte Furie geworden, die mir mit spitzen Fingern wiederholt gegen die Brust tippte.
„Ich bin kein zartes Pflänzchen! Hast du das gehört, Maxim Suderow? Mir ist klar, dass ich dem Ganzen nicht entkommen kann, das war mir schon in dem Moment bewusst, als ich wusste, dass ich schwanger war. Das Wichtigste für mich ist die Sicherheit meiner Kinder!
Und ... und ... und außerdem, ich bestehe nicht wirklich auf eine große Feier! Ich bin nicht der Typ, der gerne im Mittelpunkt steht, 'ne kleine Zeremonie im Garten reicht mir."
Fuck!
Ich liebte es, wenn sie ihre Angst überspielend die kleine Kratzbürste heraushängen ließ!
Dafür würde ich ihr nachher noch ihren herrlichen Arsch versohlen ...
Ich grinste diabolisch, zog sie an mich und verschlang sie.
Der Kuss war alles andere als jugendfrei und daher war ich über Diegos Gewieher dankbar, sodass ich meine atemlose Geliebte loslassen konnte, bevor unsere kleine Tochter seelischen Schaden davon tragen konnte, weil sie ihre Eltern beim Trockenficken hatte zusehen müssen!
Unauffällig stützte ich Alessia, die mit leicht verklärtem Blick hin und her schwankte, während Black Beauty Dego mit seiner enthusiastischen kleinen Reiterin an uns vorbeidonnerte, den wie eine irre Gewitterhexe gackernden und immer noch filmenden Sergej dicht auf den Fersen.

„Ääääh ...", murmelte meine Zukünftige fassungslos und sah sachte verwirrt dem davonziehenden Trio nach, beschloss aber wohl, dass sie sich einfach über nichts mehr wundern würde.
„Wo waren wir stehen geblieben?", murmelte sie verwirrt und Mutter zwitscherte glücklich: „Hochzeit! Da waren wir! Und nein, mein Liebling ... ein Suderow heiratet nicht im Hinterhof. Und da du den nächsten Pakhan in dir trägst, verdienst auch du nur das Beste. Also mach dir keine Sorgen. Wir werden eine Feier zusammenstellen, wie sie New York noch gesehen hat! Alles, was du tun musst, ist dich ausruhen und dann nächste Woche Sonntag ‚Ja, ich will' sagen."
Gedankenverloren nickte meine schöne Diebin und flüsterte geistesabwesend: „Das bekomm' ich irgendwie hin ..."
Mit einem zufriedenen Lächeln nickte ich meinen Eltern zu, hob Alessia schwungvoll auf meine Arme und machte mich auf den Weg zu meinem Schlafzimmer.
„Was wird das?", fragte meine kleine Diebin und kuschelte sich enger an meine Schulter.
„Üben, mein Schatz ... wir wollen doch in der Hochzeitsnacht eine gute Figur machen. Außerdem ... wolltest du nicht dein Höschen zurückbekommen?"

Es begann mit einem RingWo Geschichten leben. Entdecke jetzt