MARIPOSA, Please remember Kapitel 14

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Jason Pov:

Die Ferien waren fast vorbei und ich war froh, als ich bei unseren telefonaten merkte, dass Heaven sich wohl besser fühlte. Das letzte mal hatte wir vor 3 Tagen geredet und morgen, also der Tag vor Schulbeginn, würde sie wohl wieder herkommen. Tyler war gerade mit seinem Onkel und dessen Kinder im Park, während ich meine Bewerbungen für die Uni schrieb, als das Telefon klingelte.

J: ja bittte?

H:Hey Jay, wie gehts dir?

J: Oh hey kleine, gut und ich hoffe dir auch? Warum rufst du an? Soll ich dich morgen vom Flughafen abholen?

H: ähm naja... genau deshalb ruf ich an...

J: Ja wann kommst du?

H: Um ehrlich zu sein... Ich bleibe hier Jay...

Ich brauchte einen Moment um zu realisieren, was sie mir da gerade gesagt hatte.

J: Wie du bleibst? Soll ich in der Schule bescheid geben, dass du späer kommst?

H: Nein Jay... das meine ich nicht... mit "Ich bleibe hier" meine ich nicht, dass ich meinen Urlaub verlängere....Ich bleibe in Deutschland Jay... bei Thommy und meinen Großeltern. Ich werde hier auf die Schule gehen...

J: Aber...

H: Es tut mir leid, dass es so kurzfristig ist und ich verspreche dir, ich besuch dich... aber ich kann einfach nicht mehr... ich kann ihn nicht dauernd sehen... es geht nicht. Hier hab ich Thommy... er lenkt mich ab und ich kann neu anfangen...Ich hoffe du verstehst das?

Auch Heavens Stimme klang brüchig und ich konnte mir vorstellen, dass ihr diese Entscheidung nicht leicht gefallen war.... 

J: Ich versteh dich... wirklich Heav... aber dz wirst mir fehlen...

H: Du mir auch... Jay, vergiss nicht, ich bin immernoch deine beste Freundin. Und du bist einer der Gründe, wieso ich mir das Doppelt und Dreifach überlegt habe... aber es muss sein...

Noch eine Weile unterhielten wir uns über diese Entscheidung und mir wurde schmerzlich bewusst, dass sie das wohl grade wirklich als richtig ansah... Nachdem wir uns verabschiedet hatten, musste ich einfach mit jemandem reden.... und da Tyler nicht da war, blieb nur noch Emi. Wir verstanden uns die letzten Wochen immer besser und Emi war für mich schon eine gute Freundin geworden.

Schnell schnappte ich mir meinen Schlüssel und rannte einfach los. Ich hätte jetzt sowieso kein Autofahren können, es wäre zu viel gewesen. Und das rennen half immer.

Dort angekommen klingelte ich schwer atmend... ich würde ihr alles erzählen... 

*****

"So richtig dort bleiben?" fragte nun Emilia, genau wie ich voher. Ich nickte traurig und sie riss ihre Augen geschockt auf. "Aber das geht doch nicht... wir brauchen sie, Dario braucht sie."

"Aber Emi, er ist der Grund wieso sie geht. Er kennt sie nichtmehr..." "Aber er träumt jede Nacht von ihr, er schreit ihren Namen... und seid die Ferien begonnen haben ist er total nachdenklich und seine Albträume werden immer schlimmer..."

Verwundert sah ich sie an. "Er erinnert sich doch an sie, dass müssen wir Heaven sagen, sofort." Ich wollte schon aufstehen, als sie mich zurück hielt. "Morgends weiß er nie, dass er von ihr träumt" erklärte sie mir niedergeschlagen.

"VERDAMMT VERDAMMT VERDAMMT!" rief ich und sie zuckte zusammen "Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken..." Sie sah mich verständnisvoll an und griff kurz nach meiner Hand um sie leicht zu drücken.

"Aber irgendwas müssen wir doch machen können.... Wegen beiden... Heaven vermisst ihn... und Dario, er sie auch... da bin ich mir sicher."

Emilia legte seufzend eine Hand in ihren Nacken und stimmte mir dann grummelnd zu-

*****

Die Schule hatte mitlerweile wieder angefangen, aber wir waren noch nicht weitergekommen. Tyler hatte ich noch am Abend alles erzählt, auch er schien mehr als geschockt von der Nachricht. Kein wunder, er und Heaven waren schließlich gut befreundet und vollkommen begeistert gewesen, als sie sich hier trafen. 

"Ich wünschte einfach, es wäre wieder wie früher" murmelte ich, während ich mich an ihn kuschelte. Es war Freitag Abend und wir hatten beide absolut keine Lust, irgendetwas zu unternehmen. "Sie fehlt mir einfach, Schatz" Tyler zog mich enger an sich und küsste meine Stirn "Mir auch Jay... aber vielleicht braucht sie das einfach..."

Er hatte recht und ich wusste es, trotzdem vermisste ich sie, meine beste Freundin... "Es wird alles gut Jason, glaub mir, irgendwann" langsam zog er mich näher und küsste mich sanft. Seine Lippen lagen so liebevoll und zart auf meinen, dass man meinen könnte, er hätte angst, ich würde zerbrechen. Sanft sties ich mit meiner Zunge spielerisch gegen seine Unterlippe und er gewährte mir sofort einlass. Seine Hände fuhren in meine Haare und er zog immer wieder leicht daran, was mir das ein oder andere Stöhnen entlockte. Mein Mund verzog sich zu einem kleinen Grinsen und ich konnte spüren, dass es ihm genauso ging.

Immer mehr vertiefte sich dieser erst unschuldige Kuss zu einer wilden Knutscherei. Meine Hände glitten unter sein Tshirt und schoben es leicht nach oben, worauf er sich ein stönen verkniff. Ich löste mich kurz von seinen Lippen um ihm sein Oberteil ausziehen zu können. Während ich meine Hand über seinen nun freien Oberkörper immer weiter runter fahren lies, knabberte ich liebevoll an seinem hals, bis ich bei seiner Schwachstelle ankam. Dort begann ich sanft zu saugen und hinterlies so mehrere kleine Flecken auf seinem sonst so makellosem Körper.

Auch ich war inzwischen von meinem Tshirt getrennt worden und er liebkoste meinen Hals und mein Schlüsselbein. Immer wieder glitt dabei seine Hand leicht, als wäre es reiner Zufall, über meinen Oberschenkel, was mich absolut nicht kalt lies...Gerade als meine Hand seine Jeans aufknöpfte, klingelte es an der Tür.

Erschrocken fuhr ich hoch und sah ihn verwirrt an. "Erwarten wir noch jemanden?" Doch er schien genauso verwirrt.

Ich stand auf und lief zur Tür. Wobei Tyler anfieng zu kichern. Wie konnte ein Mensch nur so süß kichern und gleichzeitig so heiß aussehen? "Was ist?" ich drehte mich fragend zu meinem Freund. "Naja... du hast da ein kleines Problem....da unten" Ich sah an mir herunter und merkte, dass meine Hose ganz schön eng saß... verdammt. "Daran bist du ja wohl nicht ganz unbeteiligt?" Das brachte ihn noch mehr zum kichern. "Jetzt geh schon die Tür aufmachen und jag denjenigen weg, ich will dich endlich..."

Das lies ich mir nicht zweimal sagen. Egal wer jetzt vor der Türe stand, ich würde diese Person definitiv gleich wieder loswerden.

Ich ging zur Haustüre und öffnete sie Schwungvoll. Verwirrt schaute ich die Person an, die davor stand. 

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Oh man ich fühl mich so schlecht, dass es so lange gedauert hat...

DANKE DANKE DANKE für die tollen Kommentare und vielen VOTEs <3

♥ WEITER SOOO♥

Ah ich bin heute einfach nur happy, meine Bonny hat endlich wieder zu mir gefunden *_* tolles gefühl wieder zu fahren *_*

Widmung geht an Annabell ♥ wegen dem unglaublich langen/tollen kommi in kapitel 12 :) 

Eure Joy

PS: VOTEN TEILEN KOMMENTIEREN, Einhörner reiten, Motorrad fahren, schwimmen? was weiß ich^^♥

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