Ich bedankte mich und wollte gerade wieder rausgehen, also es aus Emi platze
"Liebst du ihn?"
Ich blieb stehen und drehte mich um.. Liebte ich ihn? Was sollte ich ihr sagen?...
Sie sah mich lächelnd an. Ihre Augen strahlten richtig vor Aufregung und das wiederum brachte auch mich zum Lächeln. Sie war erlich zu mir gewesen, hatte mir ihre Geschichte anvertraut, ich sollte auch erlich zu ihr sein.
"Ja, sogar mehr als ich es jemals für möglich gehalten hätte" flüsterte ich, doch sie verstand mich und klatschte freudig in die Hände.
"Er liebt dich auch, sehr sogar, wie er dich anschaut... genau wie Dad unsere Mum immer angeschaut hat." Ich wurde rot bei ihren Wort. Stimmte es? Liebte er mich wirklich?
Noch bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, meine Emi sie wäre müde und ich verlies ihr Zimmer. Auch wenn es nicht das erste mal ist, dass ich Dario nachts bei mir habe, ist es heute das erste mal wohl meine Entscheidung. Mein Herz raste als ich vor seiner Tür stand und ich wollte die Türklinke eigentlich wirklich runterdrücken und reingehen, doch mein Körper war wie versteinert.
"Ich beis dich schon nicht" sagte eine Stimme direkt hinter mir. Ruckartig drehte ich mich um und Dario stand vor mir. Nur mit einem Handtuch bekleidet und feuchten Haaren. Ich zog scharf die Luft ein, er sah verdammt gut aus... Er lachte leise und drückte die Tür hinter mir auf.
Ich stolperte eher ins Zimmer, als dass ich hinein lief. Er ging zum Schrank und zog sich Boxershorts und eine Jogginghose an. Ich wollte wirklich nicht hinschauen. Ok vielleicht doch ein bisschen, also drehte ich mich zu ihm, doch er war nicht mehr vor seinem Kleiderschrank.
Ich sah mich um und erschrak, als er plötzlich ganz nah bei mir stand und mir ins Ohr flüsterte. "Na du kleine Spannerin" Augenblicklich wurde ich rot, meine Wangen glüten regelrecht.
Er zog mich in eine enge Umarmung und mein Kopf lag auf seiner nackten Brust. Ich hörte wie sein Herz schlug und es beruhigte mich ungemein.
"Was machst du nur mit mir" murmelte ich gegen seine Brust, eher an mich als an ihn gerichtet. Doch er hob mich an der Hüfte hoch und trug mich zum Bett. Dort legte er mich sanft ab und sich auf mich. Auf seinen Ellenbogen gestüzt lag er nun wieder über mir und sah mich an.
Wir lagen etwa 5 Minuten so da, ohne uns zu rühren. Ich möchte es, seine Arme Haut auf mir. Plötzlich kam er näher und raunte mir ins Ohr. "Mein Tshirt steht dir" Ich schaute ihn mit geweiteten Augen an und er schmunzelte. "Emilia ist echt unmöglich" lachte er und küsste meine Stirn, dann rollte er sich von mir runter. Wir lagen nebeneinander, meine Hand in seiner. Ich zitterte etwas und er zog mich zu sich. Seine Haut war unglaublich warm und sofort wurde mir war.
"Mariposa, darf ich dich was fragen?" Ich nickte. "Wer war es?" Ich zuckte zusammen, natürlich würde er mich irgendwann darauf ansprechen. Ich schluckte. Sollte ich es ihm sagen? Er kannte ja Mike nicht und würde somit vielleicht etwas ruhiger sein.
Ich setzte mich auf, meine Hand immernoch in seiner. Er tat es mir nah und setzte sich mit dem Rücken gegen die Wand.
Ich fing an ihm die ganze Geschichte zu erzählen. Angefangen von den Beleidigungen, den Drohungen und dummen Sprüchen bis hin zu meinem letztem Schultag auf der Schule. Ich erzählte ihm wie Mike mich in diese Kammer gezogen hatte und auf mich einschlug, weil ich mich wehrte.
Darios Gesicht verfinsterte sich, er drückte meine Hand fest, aber nicht so dass es wehtat. Als ich fertig erzählt hatte, liefen mir Tränen die Wange herunter. Sanft Strich er mir über die Wange und zog mich ganz nah zu sich "Ich lass nicht zu, dass jemand dir jemals wieder wehtut. Ich beschütz dich mit meinem Leben wenn nötig mein wunderschöner kleiner Schmetterling". Er küsste mir die Tränen von der Wange und strich mir dabei zärtlich über den Kopf.
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Unscheinbar
Teen FictionHeavens leben scheint auf den ersten Blick ganz normal. Jedoch wie schon so oft täuscht dieser erste Eindruck gewaltig. Als ihre Eltern sich plötzlich trennen und sie mit ihrer Mutter weg von London in eine irische Kleinstadt zieht, geht mit einem...
