Teil 1: The Stripper and me
,,willst du dich endlich ausziehen ?"
Mürrisch schlägt Chrisi in ihre Hände und sieht den Typen vor uns leicht genervt an. Wieso habe ich mir das angetan? Schon wieder. Dieses Weib kann mich so sehr umstimmen ist das noc...
Weinend sehe ich mich um, ich bin wirklich Naiv. Er hat mich sitzen lassen... Aber das ist doch sein Haus, ich denke zu viel nach. Auf einmal erkenne ich am Ende des Weges eine dunkle Gestalt, wir sind hier doch nicht in einem Horrorfilm, langsam wird mir das alles zu viel.
Trotzdem, vor Angst renne ich ins Haus und schließe die Türe, nur um diese dann ab zu sperren. Bitte, lass das kein Axt Mörder sein, bitte lass es kein Killer sein. Denke ich innerlich und auf einmal klopft es laut an der Türe, ich schrecke zusammen, gehe ein paar Schritte von der Türe weg. Mein Herz rast und Adrenalin pumpt durch meinen Körper.
Es klopft mehrmals, ein Klos hat sich in meinem Hals gebildet und ich bekomme kein Wort aus mir heraus. ,,Alina!" Ertönt auf einmal die bekannte Stimme von Brandon, sofort reiße ich die Türe auf und falle in seine Arme ,,Ich habe gedacht das du mich hier sitzen gelassen hast!" Flenne ich und kralle mich in sein Shirt. ,,Tut mir leid ich habe nur deinen Koffer geholt und Brötchen gekauft, ich wollte dich nicht aufwecken. Du sahst so süß aus, Maus!" Er streicht sanft immer wieder meinen Rücken mit seinen Fingern auf und ab, dann küsst er meinen Scheitel.
Nachdem wir rein gegangen und gefrühstückt haben sind wir raus und etwas spazieren gegangen. Die Woche ist nun fast vorbei, es war wirklich schön, außer als ich mal gestolpert und mitten in eine Pfütze gefallen bin, aber ansonsten war es schön. Ich konnte mal wirklich runter fahren, entspannen und lachen. Wir sitzen am Lagerfeuer und genießen die frische Luft, es ist so wunderschön hier, mein Kopf an seiner Schulter und sein gleichmäßiger Atemzug lassen mich runter fahren.
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Brandon ist wundervoll, er hilft mir über alles hinweg zu kommen und das lässt mir ein riesen Stein vom Herzen fallen. ,,Darf ich dich etwas fragen?" Ich setze mich nun auf und versuche Brandon ins Gesicht zu sehen, doch bin ich so nervös das es nur bedingt klappt. ,,Natürlich!" Lächelt er noch optimistisch ,,Woher kommt die Narbe auf deinem Hals ?" Verlegen kratze ich mich am Hinterkopf und kann ihn nicht ansehen, er legt zwei Finger an mein Kinn und lässt mich zu ihn sehen. ,,Das war als ein Bekannter mir ein Seil um den Hals Bund und zugezogen hat!" Er sieht mich kalt an, kein funken Trauer oder Schmerz ist zu sehen, sondern nur kalte herzlose Augen, seine Muskeln spannen sich unbewusst an, mein Atem zittert und ich sage leise. ,,Wieso hat er das getan?"
Wie kann ein Bekannter nur sowas tun? Empört sehe ich ihn an. ,,Er war zu betrunken" Gibt Brandon kalt von sich. Es herrscht Stille, keiner sagt ein Wort. Ich kann es nicht fassen, wie kann ein Bekannter sowas tun, auch wenn er bedrunken ist, durch ein Seil ? Muss der Typ dann nicht total stark gewesen sein ? Sowas geht doch nicht wirklich. So stark und gleichzeitig schwach kann es nicht geben, sein Bekannter müsste stark gezogen haben aber gleichzeitig schwach um ihn nicht komplett das Genick zu brechen. Was bringt es ihn mich anzulügen? Wenn er meint es sei so gewesen dann wird es so passiert sein.
,,Ich will dir etwas über meine Vergangenheit erzählen!"
Kommt es plötzlich aus mir heraus, immerhin hat er mir vertraut. ,,Wenn du dich damit nicht wohl fühlst, musst du es nicht erzählen!" Er streicht über meine Wange und zieht mich auf seinen Schoß. ,,Doch, du hast mir auch vertraut jetzt will ich das auch!" Leicht unsicher sehe ich zu mir runter und fange an zu erzählen.
,,Ich bin vor fünf Jahren schon hier in Jacksonville gewesen, eigentlich komme ich aus Galway, doch ich wollte meinem Freund entfliehen. Er hat mich bestraft wenn ihm etwas nicht gepasst hat oder er Langeweile hatte, ich konnte es niemanden erzählen da er mich erpresst hat und so sind die Narben entstanden, er fand etwas nicht gut von mir und hat sie mir zugefügt...er hat mich angefasst obwohl ich das nicht wollte..." mitlerweile rinnen Tränen mein Gesicht runter. ,,Jemand der mir sehr viel bedeutet hat, hat mir dann aus dem ganzen raus geholfen!"Ich will nicht ins Detail gehen das würde zu tief sitzen, Brandon zieht mich in eine innige Umarmung die ich gerade auch brauche.
,,Danke!" Haucht er und küsst meine Wange, für was bedankt er sich ? Er ist doch für mich da. Ohne ihn würde ich noch immer nur an Mason denken und das möchte ich nicht. Ich bin ihm so unendlich dankbar das ich es garnicht ausdrücken kann, ohne ihn würde ich nur mein Leben Leben, jeden Tag das selbe tun und nur an Mason denken. Er hilft mir, er zeigt mir was man alles mit seinen Leben machen kann. -
,,Ich gehe duschen!" Meine ich und stehe auf, nur um dann hoch zu den wunderschönen Sternen zu sehen, ,,Darf ich mit?" Grinst er ,,Würdest du wohl gerne!" Lächel ich ihn an und gehe ins Haus, im Badezimmer ziehe ich mir meine Klamotten aus und steige in die Dusche, das warme Wasser prasselt auf meinen Körper, wie ich dieses Gefühl liebe. Mitlerweile ist alles beschlagen und ich stehe immernoch da und genieße wie das Wasser auf meinen Körper prasselt. Mason, dieser Name soll ab jetzt nurnoch ein normaler Name sein, ich soll ihn nicht mehr auf ihn beziehen es ist nurnoch ein stink normaler Name, er hat mich alleine gelassen, im Stich gelassen und mich bestimmt schon vergessen,
'So wie er uns ansgesehen hat sicherlich nicht'
Seine wunderschö...nein, seine grauen Augen haben sich in meine gebohrt, diese Lippen, seine Muskeln... Sein Blick war entsetzt und erleichtert zugleich, ich war entsetzt, ihn nach so einer langen Zeit wieder zu sehen hat mich komplett auseinander gebracht, sollte ich glücklich sein oder ihn dafür hassen? Er sah so kalt aus, seine Augen waren kühl und er wirkte unerreichbar. Bis er mich angesehen hat, ich weiß nicht was ich in dem kurzen Moment als ich seine Augen gesehen habe gefühlt habe, aber sie haben geleuchtet. Ob ich mit ihm reden möchte ? Nein, ich will nicht noch mehr Chaos in mein Leben bringen. Er ist Vergangenheit.
Auf einmal schlingen sich zwei Hände um mich, ich will aufschreien doch eine Hand landet auf meinem Mund die andere an meiner nackten Hüfte. Ich schüttel meinen Kopf und fange an zu zittern, doch der Mann ist viel stärker als ich, was auch klar ist. ,,Keine Angst, Babe!" Erklingt Brandon's Stimme, ich atme durch und beruhige mich schlagartig, was macht er?
,,Darf ich?" Meint er verunsichert , ich drehe mich um doch dreht er mich wieder und drück mich leicht gegen die Glasscheibe, er ist nackt diesen Blick konnte ich noch erhaschen. Mein Atem ist schnell sowie mein Herz das gegen meine Brust schlägt. Er legt seinen Kopf in meinen Nacken und fängt an meinen Hals zu küssen eine Gänsehaut breitet sich überall auf meinen Körper aus. Will ich das? Will ich mit ihm schlafen? Ich will nicht mehr an Mason denken, ist das schlecht ? Ich will doch nur einmal nicht nachdenken müssen, einmal genießen...einmal vertrauen, den was ich mit solchen Berührungen verbinde ist nicht schön, das soll sich ändern, es ist doch sowieso nicht wichtig Niall hat mir alles genommen. Meinen Willen meine Ehre, auf was soll ich noch achten? Ich habe nichts, nichts mehr was ich beschützen könnte.
,,Willst du?" Seine Hand legt er um meinen Bauch und ich spüre seinen nackten Oberkörper an meinen Rücken, ich nicke nur völlig abwesend und spüre wie meine Beine anfangen zu zittern. Seine Hand fährt zu meiner Brust hoch wärend ich meine Hände an die Glas Wand lege und meinen schnellen Atem versuche zu kontrollieren, auf einmal spüre ich seine andere Hand auf der Innenseite meines Oberschenkels, ich zucke leicht zusammen aber lasse es zu, er macht sich bei mir zuschaffen mein Atem wird immer schneller bis mich meine Beine bald nicht mehr halten, doch zum Glück dreht er mich um und hebt mich hoch so das ich meine Beine um seine Hüften schlinge und mich an ihn kralle. ,,W-Wir..." Haucht er verlangend und drückt mich enger an sich ,,Lass...uns ins...Schlafzimmer!" Stöhnt er und geht mit mir noch um seinen Hüften ins Schlafzimmer, nass wie wir sind fallen wir ins Bett und seine Hand fährt über meinen Körper. Es ist ein schönes beruhigendes Gefühl ich genieße es auch wenn leicht das Gefühl von Unsicherheit auftaucht, doch dieses verdränge ich gekonnt.