#19 Wo ist er ?

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Song: Jaymes Young - I'll Be Good

Alina

Die Woche verging schleppend, ich hatte viele Sachen um die Ohren und war froh wenn Brandon mich abholte oder Mittags gekommen ist und mit mir essen war. Er ist wundervoll, er hat so ein großes Herz und doch Frage ich mich was die Narbe an seinem Hals bedeutet, wie ist sie entstanden?
Auch wenn die ganzen Tattoos die Narbe verdecken sollten, habe ich diese erkannt. Ich will mehr Wissen von seiner Vergangenheit, von seinem Leben.

Er konnte mich von Mason ablenken, den ich seit dem zum Glück nicht mehr sehen musste, ich weiß wie sich das anhört aber nun wo alles wieder gut ist, kann ich ihn nicht gebrauchen.

,,Alina ich muss für das Wochenende auf eine Geschäftsreise, verunstalte das Haus nicht zu sehr und viel Spaß mit Brandon in seiner Ferienwohnung!" Lächelt Jaydan und gibt mir noch einen Kuss auf die Wange, um dann in den Wagen zu steigen und los zu Düsen.
-
,,Kann ich für die drei Tage hier schlafen?"
Meint Brandon und legt seine Hände um meinen Bauch, nur um mich dann an ihn zu ziehen
,,O-okay, wir können auch in einem Bett schlafen aber bitte ich will noch nicht..."
,,Ich weiß Babe, wir lassen es langsam angehen, wenn du bereit bist tun wir es!" Er küsst meine Schläfe und zieht mich näher an sich.
,,Danke!" Hauche ich und drehe mich um nur um dann meine Hände um ihn zu legen und meine Augen zu schließen.
,,Es ist Freitag Abend, lass uns noch essen gehen!" Sacht legt er seine Hände um mein Gesicht und sieht mich an.
,,Das wäre gut, ich habe Hunger!" Lächel ich.

Die Tage vergingen schnell, Brandon ist mir nicht von der Seite gewichen und hat mir die meiste Zeit gezeigt oder eher erklärt wie das Ferienhaus aussieht, nun sitze ich hier und schaue etwas Fernsehen. An die Regel von Jaydan habe ich mich nicht wirklich gehalten. Das Wohnzimmer ist voller Chipstüten und leeren Flaschen, in der Küche habe ich das Geschirr von gestern noch stehen gelassen und muss dieses später abwaschen.
,,Deine Sachen schon gepackt ?" Meint eine raue Männerstimme
,,Klar!" Gebe ich Schulterzucken von mir und würdige ihm keinen Blick, bis er sich auf einmal auf mich wirft, ein schmerzen stöhner entfläucht mir und ich sehe ihn wütend an.
,,Runter!" Keife ich und versuche ihn von mir runter zu bekommen.
,,Baby, wenn ich mit dir rede dann siehst du mich an, kapiert ?" Meint er lachend und setzt sich auf.
,,Arsch!" Knurre ich amüsiert, worauf er mich ansieht und auf einmal anfängt mich zu kitzeln, ich schreie auf und muss dann anfangen zu lachen.
-
Keine Ahnung wie lange wir gefahren sind, ich bin nach zwei Stunden im Auto eingeschlafen. Nun stehen wir vor einem großen Waldgebiet, es ist schon dunkel geworden. Irgendwie habe ich Angst, ich sehe vorsichtig zu Brandon der grinsend da steht.
,,B-Brandon?!" Wimmer ich und sehe ebenso vor mich, ein kalter Windzug streicht über meinen Körper,eine Gänsehaut breitet sich aus und ich erschaudere.
,,Es ist kalt!" Zitter ich und lege meine Arme um meinen Körper.
,,Wir müssen nur noch zehn Minuten gehen!" Lächelt er mich freundlich an.
,,Mitten durch den Dunkeln Wald ?" Geschockt sehe ich ihn an, doch er nickt nur, mein Instinkt läutet alle Alarm Glocken doch will ich ihm vertrauen. Er wird nichts tun. Mich nicht verletzen.
,,Mit dem Auto komme ich nicht durch deshalb, ja zufuß!" Er legt einen Arm um mich und geht mit mir über den Schotterweg. Das rascheln der Blätter, hin und wieder die Geräusche einer Eule und der Kiesel unter meinen Füßen der Kwitscht, lässt mich erschaudern wir können nicht einmal einen Meter vor uns sehen, so dunkel ist es.
Ich kralle mich an Brandon und wir gehen langsam den Weg entlang.
,,Dir wird nichts passieren, süße!" Höre ich seine amüsierte Stimme neben mir sagen.

,,W-wann sind wir da?" Wimmer ich und drücke mich enger an ihn, auf einmal packt er meine Hand und zieht mich vom Weg weg, er drückt mich gegen einen Baum und ich kann meinen schnellen Atem hören.

,,B-brandon ?" Stotter ich.
,,W-was t-tust d-du?'' Tränen steigen in meine Augen, alles wird still keiner von uns sagt etwas, man hört nur das rascheln der Bäume und unseren Atem.

,,Kleines!" Haucht er gegen mein Ohr worauf ich eine Gänsehaut bekomme und meine Hände an seine Brust lege um ihn von mir zu drücken, was leider nicht gelingt, er lacht auf einmal laut auf und lässt von mir ab.
,,Hattest du gerade wirklich Angst vor mir?" Lacht er worauf ich anfange ihn immerwieder auf die Schulter zu schlagen.
,,Du hast mich erschreckt!" Weine ich schon fast, er drückt mich in eine Umarmung und nimmt meine Hand um weiter zu gehen.

Es ist ein schönes großes Holzhaus auf einer Berg kante, man kann unten die schöne Landschaft bewundern und nun den wunderschönen Sternenhimmel beobachten.
,,Willst du mit rein kommen oder draußen schlafen?"
,,Natürlich will ich draußen schlafen!" Grinse ich ihn blöd an worauf er lacht.

,,Was ist eigentlich mit meinem Koffer ?" Frage ich nach und sehe ihn nur an.
,,Den hole ich Morgen irgendwann!" Nun öffnet er die Türe und geht rein gefolgt von mir, er zeigt mir die Zimmer die wirklich ein Stück Heimat mitbringen, das Fell und das Holz welches mir Geborgenheit und Sicherheit schon fast Zuruft.

Im Wohnzimmer lasse ich mich auf die Couch fallen und schließe meine Augen

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Im Wohnzimmer lasse ich mich auf die Couch fallen und schließe meine Augen.
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Brandon kommt gerade aus der Dusche. Nachdem ich geduscht habe lege ich mich zu ihm ins Bett.
,,Wie kann ich Chrisi oder Jaydan anrufen oder schreiben ?"
Frage ich nach und drehe mich zu ihn.
,,Garnicht, du wirst doch eine Woche lang ohne Handy überleben!" Lacht er und küsst meine Stirn.
,,Nö!" Lächel ich zurück und schmuse mich in seinen Arm, irgendwie überkommt mich ein seltsames Gefühl, nur wir zwei mitten in einer Hütte im Wald, alleine, niemand würde uns hören wenn etwas passieren würde und Hilfe holen könnten wir auch nicht.
Ich drücke mich näher an ihn und versuche zu schlafen, was mir nach der Zeit auch gelingt.
-
Am Morgen drehe ich mich im Bett um und bemerke die Leere neben mir, wo ist Brandon ? Nach nicht einmal einer Sekunde sitze ich hellwach im Bett und sehe mich um, kurz reibe ich meine Augen und stehe dann auf.
,,Brandon!" Rufe ich mit meiner rauen Morgenstimme und gehe aus dem Schlafzimmer und den Gang entlang.
,,Brandon!" Rufe ich hektisch und sehe mich in allen Räumen um,
Nein.
Er hat mich hier nicht alleine gelassen, schnell renne ich nochmal durch alle Zimmer, es ist nun schon eine Stunde vergangen. Wo ist er?
Ich renne raus und mir kommt die schwüle Morgenluft entgegen, der Duft von kiefernnadeln steigt in meine Nase und beruhigt mich leicht, was aber auch nicht wirklich hilft.
,,Brandon!" Wimmer ich mit Tränen in den Augen und sehe umher, er kann mich nicht hier alleine lassen, nein sowas würde Brandon niemals tun, ich hätte keine Ahnung wie ich nach Hause kommen soll, geschweige hab ich hier kein Empfang.

Beruhigen, ich muss mich beruhigen. Er kommt wieder vielleicht...Vielleicht kommt er gleich wieder, ja in zehn Minuten steht er wieder vor mir, ganz sicher.

'Sei nicht immer so positiv/Naiv'

Bin ich nicht aber es wird so sein ganz einfach.

'Hmpf.'

Boy Stripp For Me Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt