#66 Freude sowie Furcht

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Alina

Die nächsten Momente lassen mich völlig zusammenbrechen, eine unruhige Stille ist spürbar im Raum, diese zieht an mir vorbei und in jede Ecke des Hauses. Ich spüre nur wie mein Herz gegen meine Brust schlägt, diese Stille mich noch mehr beängstigt und ich völlig in diese Stille einbreche.

,,Ich...habe...euch...etwas verschwiegen!" Stottert Harry völlig ausgelaugt und doch hektisch, mich durchfährt ein ungutes Gefühl, ich habe Angst etwas schlimmes zu erfahren, denn ich bin jetzt schon am Ende.

,,Miles verspricht mir deiner Schwester erst einmal nichts zu sagen...!"

Und ich sehe wie der Kerl wirklich nickt, mein Bruder würde vor mir etwas verschweigen, okay ist ja auch keine Tragödie, aber sowas ist richtig scheiße.
Ich würde so gerne hervorspringen und fragen was los sei, aber dann müsste ich mich erklären und so weiter. Darauf habe ich keine Lust, da lausche ich lieber.

Die Luft ist angespannt und verteilt sich in jedes Zimmer, ich muss schlucken und sehe dann wieder unauffällig zu den beiden die sich konzentriert ansehen, könnten die beiden endlich anfangen? Sonst spring ich wirklich noch hervor.
Wenn mir seine Worte nicht gefallen, so wie es sich anhört was soll ich dann tun?
Ich kann nichts tun, nur meinen Gefühlen freien lauf lassen mehr aber nicht.

,,Mason lebt, er ist vor drei Monaten aufgewacht, Niall hat sie belogen und das war gut so, denn er..."

Meine Stimmbänder schmerzen, der Schrei ist laut und rumort durch das Haus, ich kann mich nicht mehr halten und falle auf die Knie, meine Augen schließen sich und doch rinnen nun Tränen über meine Wangen. Es ist eine kurzzeitige Reaktion die mich auslaugt.

Nach mehreren Minuten habe ich mich wieder gefangen und sehe auf wo nun Miles und Harry stehen, Wut keimt auf, ich habe aufgegeben das was Niall gesagt hat befolgt, weil ich gedacht habe das Mason tot wäre, weil ich dachte, das es keinen Sinn mehr hatte zu kämpfen. Niall hat mich angefasst, mich genötigt und ich habe nichts unternommen, weil es keinen Sinn mehr gab zu Leben. Weil ich dachte das Mason tot wäre, sogar als Harry mir gegenüber stand, im Krankenhaus fand er es nicht für nötig mich auf zu klären, er hat es für sich behalten und ich bin innerlich weiter daran gestorben.

,,Alina...'' Meint Miles vorsichtig und geht in die Hocke.

,,Nein!" Wimmer ich und sehe wieder auf meinen Schoß.

,,Alina, mein Sohn hat sich verändert, er ist...!"
Versucht sich Harry raus zu reden.

,,Ist dir eigentlich klar..." Wimmer ich kurz und mache eine kleine Pause, bis ich weiter spreche.
,,...was passiert ist ?''

,,Dir ging es nicht gut, sowie ihm auch nicht, ich fand es für nötig euch erst einmal von einander fern zu halten!"

,,Du hättest es sagen sollen'' Keife ich und sehe nun zu beiden nur um dann auf zu stehen und beide böse zu mustern.

Ohne etwas weiteres zu sagen, gehe ich auf das Zimmer und packe meine Sachen.
,,Was hast du vor?" Miles kommt ins Zimmer geplatzt und sieht mich beunruhigt an,
,,Ich werde zurück fliegen!''

,,Um was zu tun?, du hast doch gehört das es Mason nicht gut geht!"

Nachdem ich einfach ins Bad gegangen bin, schnell duschen war, mich angezogen und meine Haare geföhnt sowie mich leicht geschminkt habe schnappe ich meinen Koffer und gehe runter zu Harry.

,,Du wirst mich nicht hindern, und mir jetzt hier seine Adresse aufschreiben!" Befehle ich und schlage einen Zettel auf den Tisch.

,,Es wird kein Flug heute mehr gehen, aber wenn du es dir Morgen noch nicht anders überlegt hast fliegen wir zusammen!" Harry sieht mich traurig an und wischt sich über die Stirn.

Boy Stripp For Me Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt