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Alina
Ich bin nun schon drei Tag hier, musste immer mit Miles raus weil er mir nicht wirklich vertraut, echt ein tolles Gefühl wenn der eigene Bruder einem nicht vertraut.
Doch ich brauche meine Ruhe, ich kann kaum schlafen, zum Essen muss ich mich zwingen.
Ich muss hier raus, sonst werde ich noch verrückt, obwohl ich sehe Mason also bin ich es schon.
Draußen ist es dunkel, der Schnee bedeckt die Straßen und alles schimmert durch die Laternenlichter, ich gehe vom Fenster weg und versuche so leise wie möglich aus den Zimmer und zur Haustüre zu kommen.
Ich ziehe leise meinen Mantel und die Stiefel an, dann drücke ich vorsichtig die Türklinke runter, es ist eine angenehme Stille hier im Raum und auch wenn alles dunkel ist beunruhigt es mich nicht. Denn gleich bin ich draußen, in der Freiheit, kann für ein paar Minuten frei und ausgelassen sein.
Ich drücke die Türklinke voller Freude runter doch es tut sich nichts, die Türe geht nicht auf. Ich versuche es weiter doch nichts, er hat die Türe zu gesperrt!, was soll die Scheiße?.
,,Und was soll das werden?, ein nächtlicher Ausflug oder wie?"
Das Licht geht an und lässt mich zusammenfahren, dann drehe ich mich zu ihn um und sehe ihn nur verachtend an, er hat verstrubelte Haare, einen leicht verschlafenen aber strengen Ausdruck.
,,Wohin wolltest du um ein Uhr morgens?" Knurrt er Verachtend was mich zum zittern bringt,
,,Warum sperrst du mich ein!?" Zische ich ebenso mit starker Stimme,
,,Du sperrst mich ein als würdest du mir nicht vertrauen können, als würdest du denken das ich mir selbst etwas antun würde..." das letzte Flüster ich völlig ausgelaugt, die Augen von Miles werden groß und er sieht mich fassungslos an.
,,Geh wieder schlafen!" Sind letztendlich seine Worte.
,,Ich war über Monate in einem Haus eingesperrt, ich habe Sachen sehen und erleiden müssen die du dir nicht einmal vorstellen kannst, also lass mich aus der Türe!" Schreie ich ihn voller Elan an und zeige demonstrativ auf die Türe
,,Ich weiß, doch habe ich Angst das du aus der Türe gehst und nicht wieder kommst, egal welchen Grund es hat, ich habe Angst das du wieder verschwindest," nun ist alles still, ich weiß nicht was ich sagen soll und verschwinde einfach zurück in mein Zimmer.
Miles
Seit heute mittag hatte sie schon diesen Ausdruck das sie etwas vor hat, deshalb habe ich zur Sicherheit die Türe versperrt, sie nochmal zu verlieren das könnte ich mir nicht verzeihen, ich meine das nicht böse und ich weiß das sie sich wie ein Vogel im Käfig fühlen muss, doch ich habe gerade solch eine Angst um sie das ich nicht anders kann und dies tun muss.
Nachdem sie in ihr Zimmer verschwunden ist, mache ich das Licht aus und gehe in mein zimmer wo ich noch länger wach im Bett liege und nach einem Geräusch trachte doch es geschieht nichts, also schlafe ich ein.
Am Morgen frühstücke ich alleine, da sie keinen Bock hat und einfach im Bad verschwunden ist, ich werde heute mit ihr auf einen Aussichtspunkt fahren den wir immer besucht haben als wir noch klein waren, schnell esse ich meinen Toast mit Ei und stelle dann den Teller in die Spühlmaschine, den Rest spühle ich ab, dann ziehe ich mich an und mache mich fertig.
Ich öffne einfach die Türe von Alina und bleibe am Rahmen stehen, mir gefriert das Blut in den Adern und ich kann einfach nichts dazu sagen also verfolge ich dieses Schauspiel einige Zeit.
,,Nein, Hör auf!" Meint sie völlig durcheinander und fährt sich durch die verstrubelten Haare,
,,Du verstehst es nicht, ich kann das nicht!" Fleht sie immer wieder
,,Verschwinde endlich aus meinen Kopf!" Meint sie und sieht starr vor sich als wäre da jemand, wow.
Ich kann dem ganzen nicht folgen, geschweige habe ich eine Ahnung was hier gerade passiert, was tut sie da?
Völlig verstört klopfe ich an der Türe und tue so als wäre ich eben erst rein gekommen.
Sie erschrickt und lächelt mich so an als wäre alles in Ordnung als hätte sie nicht mit einer imaginären Person geredet,
,,Ich will mit dir Heute wo hin fahren, mach dich bitte fertig in einer Stunde fahren wir los.
Verstört gehe ich aus ihrem Zimmer, die psycho Tante hat gemeint das alles gut wäre, doch irgendwas stimmt nicht, da bin ich mir nun tot sicher.
Ich werde sie nun noch weniger aus dem Auge lassen, ich packe einen Rucksack und gehe dann mit ihr zum Auto, nach zwei Stunden Fahrt kommen wir an und steigen die Treppen zum Gebäude hoch.
Sie ist so still, seit der Autofahrt reden wir kein Wort mehr, es ist eine unangenehme Stille zwischen uns und doch fühle ich das etwas in ihr vor geht, nennt es Vorahnung oder sonst irgendwas. Mich begleitet seit dem wir das Haus verlassen haben ein mulmiges Gefühl.
Oben angekommen schnaufe ich erst einmal durch da es gefühlt zehntausend Stufen waren, Alina steht still neben mir, ich höre nur ihren schnellen Atem. Sie sieht so aus als würde sie jemanden zuhören und das so konzentriert das sie nichts mit bekommt.
Ein paar Menschen stehen noch hier oben,es sind vier große Ausenheizungen aufgestellt so das der beton Boden nicht gefrieren kann und doch sind die leichten Windzüge eiskalt, die Landschaft der Stadt ist wunderschön, es sieht alles so irreal aus. Die Stadt in weiß getaucht, nur die Laternen und lichter bringen den Schnee zum klitzern was eine Magie ausbreitet, ich suche meine Jackentasche nach meinem Handy ab doch bemerke ich erst jetzt das der Rucksack noch im Auto liegt.
Dort ist essen, trinken, Geld und unsere Handys drin.
,,Warte kurz hier, ich hole schnell den Rucksack!"
Sie nickt nur vorsichtig und steht dann wie eine Statue da, kann ich sie alleine lassen?.
Ich sehe um mich, es sind genug Leute hier, es kann nichts passieren, schnell öffne ich die Eisentüre und renne die tausend Treppen runter, schnaubend hole ich den Scheiß Rucksack und renne sofort wieder zurück.
Keuchend atme ich oben durch und öffne dann die Türe, kühler Wind bläst auf mich ein, ich gehe in die Mitte und sehe mich um, sie stand doch eben noch hier. Panik macht sich in mir breit und ich sehe mich hektisch um, wo zur Hölle ist sie?
Auf einmal höre ich eine Unruhe, ich sehe in die Richtung wo viele Menschen um das Geländer herum stehen, meine Vorahnung das etwas nicht stimmte ist war geworden.
Schnell stoße ich ein paar Menschen beiseite die wütend fluchen.
,,Alina!" Meine ich beruhigt, obwohl ich gerade alles andere bin, wie dumm war ich nur? Wieso bin ich nicht einfach mit ihr spazieren gegangen? Nein ich musste ja hier hoch kommen.
Sie hält sich am Geländer fest und sieht hinab, dann schüttelt sie ihren Kopf und schon wieder sieht ihr Gesichtsausdruck so aus als würde sie jemanden zuhören, dann läßt sie das Geländer los und sieht nach oben in den Himmel.
,,Tu das nicht...!" Flehe ich zitternd und breite meine Hand aus, doch sie ist noch eine Hand breite entfernt von mir, die Menschen um uns herum halten ihre Handys auf meine Schwester so das ich nur einen bösen Blick allen zu werfe und alle ihre Handys weg packen und ruhig dort stehen, vorsichtig gehe ich ich einen Schritt vor und bleibe standhaft mit meinem Blick bei ihr haften
,,Alina, bitte..." Wimmer ich und komme ihr noch näher, dann schüttelt sie nur hektisch ihren Kopf und ein Schrei durchzieht das Gebiet.
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Boy Stripp For Me
RomantikTeil 1: The Stripper and me ,,willst du dich endlich ausziehen ?" Mürrisch schlägt Chrisi in ihre Hände und sieht den Typen vor uns leicht genervt an. Wieso habe ich mir das angetan? Schon wieder. Dieses Weib kann mich so sehr umstimmen ist das noc...
