Nachdem ich die Kiste gefunden habe hebe ich diese hoch und puste den Staub von oben weg, dann setze ich mich auf den Boden und öffne diese.
Schöne Familien Fotos sind dort drinnen, ich habe sie dort drinnen, all die Jahre vergessen gehabt.
Schande über mich.
,,Was genau hast du den gesucht?"
Ich drehe mich nicht zu Steven um und sehe mir weiter ein paar Fotos an.
,,Ein paar alte Fotos!"
Ein paar Geräusche nehme ich war, aber dann sehe ich dieses Bild, Miles und meine Eltern am Strand.
Miles steht zwischen unseren Eltern und hält diese Hände, er grinst spitzbübisch in die Kamera, seine Augen strahlen und er hält die Hände unserer Eltern hoch in die Luft, mein Vater grinst nur mit seinen etwas längeren Haaren, fast schon Schulter lang. Zum Glück hat er seine Haare kurz geschnitten, lange Haare stehen ihm überhaupt nicht. Meine Mutter lächelt in die Kamera ihre Augen funkeln ebenso, ihre freie Hand legt sie auf ihren Baby Bauch, ja dort war ich noch drinnen kaum zu glauben, sie standen am Strand und die Sonne lässt ihre Körper blass wirken. Mein Bruder mit nur einer Windel bekleidet bringt mich leicht zum schmunzeln dieser Moment scheint perfekt und doch...und doch wurde uns allen das Glück genommen, wir mussten es uns mühsam wieder aufbauen, damit wir wenigstens einigermaßen glücklich sein können.
Mein Vater mit seiner neuen Frau und dem Kind das sie bekommen haben, Miles der für die Arbeit lebt um sich etwas leisten zu können und so weit ich weiß macht ihm das auch Spaß, den er will Chef sein und seine eigenen Restaurant ketten besitzen so fühlt er sich gut den er weiß wenn er abends ins Bett geht das er etwas geleistet hat und etwas aus seinem Leben gemacht hat, aber das haben wir alle. Meine Mutter hat einen neuen Mann, mit dem sie hoffentlich glücklich wird und ich, ich bin froh das sich langsam wieder alles normalisiert.
Die klingel der Haustüre reißt mich vom Bild und somit von den Gedanken weg, wer könnte klingeln vielleicht mom?
Schnell stehe ich auf und gehe runter wo ich dann die Türe auf mache
,,Mom...ich..." weiter komm ich nicht den jemand drängelt sich an mir vorbei und rennt einfach hoch, was war das? Verwirrt stehe ich da und schließe die Türe, bis oben immer wieder Aufschläge zu hören sind schnell renne ich hoch und sehe wie ein breit gebauter Mann auf Steven einschlägt.
,,Hör auf!" Schrei ich und der Typ sieht zu mir auf, Mason.
,,W-was m-machst...!"
Er lässt mich nicht ausreden und steigt von Steven auf nur um dann näher zu mir zu kommen, in seinen Augen brennt ein loderndes Feuer aus Wut und Leidenschaft was mir kurz ein schauer einjagt.
,,Der Typ hat sich hinter dir selbst befriedigt und du sagst ich soll aufhören?!" Knurrt er und kommt mir bedrohlich nahe, ich sehe Steven ungläubig an, angewidert verziehe ich mein Gesicht als ich da etwas bemerke.
,,Ihh" meine ich und setze mich aufs Bett, hat Steven das wirklich getan? Wieso sollte Mason lügen?, ich muss fast würgen und versuche Steven nicht ansehen zu müssen.
Masons Wut scheint zu verblassen,
,,Du kannst jetzt wieder gehen!" Versuche ich ihn zu verscheuchen, da mir seine Nähe unangenehm ist.
Er füllt mit seinem rauen lachen den Raum und setzt sich auf das Bett, direkt neben mich.
,,Nö erst wenn deine Mutter gekommen ist!" Bei dem Wort Mutter blitzen seine Augen kurz traurig auf.
Er hat seine Mutter verloren und trotzdem tut er auf stark, irgendwie habe ich Mitleid,er muss sich schrecklich fühlen.
,,Das mit deiner Mutter,... es tut mir leid!" Er sieht ruckartig zu mir und schüttelt seinen Kopf.
,,Dir muss nichts leid tun immerhin wusste ich das es irgendwann so kommen würde, aber sie hat ihren Frieden gefunden da bin ich mir sicher, ihr wird es besser gehen dort wo sie jetzt ist!"
Ich nicke nur und sehe mir den Kerl an wie er halb bewusstlos am Boden liegt
,,Du hast aus dem Fenster gesehen stimmts?"
Er lächelt nur, was schon alles sagt.
Nachdem meine Mom nach einer halben Stunde gekommen ist und ihren Freund zuerst halb Krankenhaus reif geschlagen hat, hat sie sich bei mir ausgeheult was völlig okay war und nun will ich eigentlich nurnoch in mein Bett, sie hat sich mehrmals für sein Verhalten entschuldigt, immerhin hat er direkt hinter mir mit seinem Ding gespielt, das will ich mir garnicht vorstellen.
,,Pass auf deine Männerwahl auf!" Lächel ich sie noch an worauf sie hektisch nickt und ich die Treppen runter springe.
,,Warte!" Ruft mir eine nur zu bekannte Stimme zu, ich drehe mich um wo Mason mit einem zarten lächeln steht, wie kann man da nicht dahinschmelzen?.
Diese Augen, dieses makellose Gesicht und dieser unglaubliche Körper,
,,Was?" Mein ich kalt oder versuche es jedenfalls.
,,Ist alles okay? Ich meine sowas ist echt nicht schön?" Meint er sanft und stellt sich mir gegenüber
,,Ich habe doch viel schlimmere Sachen erlebt!" Lache ich auf und erinnere mich kurz was alles in meinem alten Kinderzimmer schon passiert ist, schreckliche Dinge an die ich nicht ins Detail denken möchte, geschweige aussprechen will, ich habe all die Zeit in ein Kästchen in meinen Kopf gesperrt welche ich nie wieder aufmachen möchte.
Dieses lächeln und diese unglaublichen Zahnpasta Zähne.
,,Alina könnten wir mal sprechen bei einem Kaffee oder bei einem Tee ?"
Es gibt nichts zu besprechen er war fünf Jahre weg ohne sich zu melden das ist eindeutig zu lange, wir verdrängen jetzt mal den Gedanke das hinter mir der Freund meiner Mutter stand und sich selbst...okay einfach verdrängen, was wäre gewesen, wenn ich hinter gesehen hätte und er so da stand?, okay, ab ins Kästchen und vergessen.
,,Wir haben nichts mehr zu bereden, für mich ist alles geklärt !"
,,Das kannst du doch nicht Ernst meinen!" Erstaunt sieht er mich an.
,,Lass es einfach, bitte!"
,,Du hast gemeint du seist nun glücklich mit wem?"
Sturr sieht er mich an.
,,Okay es reicht jetzt!" Lach ich streng und schüttel meinen Kopf, was geht ihn das an?
,,Hoffentlich nicht bis bald!" Dann steige ich in mein Auto, auf einmal geht die Beifahrer Türe auf und er steigt ein, sein ernst ?
Bitte, mein Tag war anstrengend genug. Ich bin ausgelaugt und will nurnoch in mein Bett.
,,Morgen im Kaffee am Meer"
Meint er stolz und Verschränkt die Arme vor der Brust, auf einmal zieht er die Schlüssel aus dem zündloch und hält ihn fest in der Hand.
,,Sicherlich nicht und jetzt gib her!"
Ich beuge mich und versuche ihm den Schlüssel zu entreißen, doch er ist zu schnell.
,,Morgen um zwei Uhr nachmittags okay?"
,,Vergiss es!" Fluche ich und greife noch immer nach den Schlüsseln. Nach mindestens zehn Minuten gebe ich nach und sage zu.
,,Super dann bis morgen, ich freu mich!"
,,Kann ich nicht behaupten!" Zische ich und stecke denn Schlüssel zurück, dann fahr ich so schnell ich kann weg,
Arschloch.
Chrisi: ,,Morgen abend gehen wir beide schön feiern verstanden ;)"
Ich stecke mein Handy zurück in meine Hosentasche und gehe ins Haus, Jaydan scheint schon zu schlafen, immerhin ist es schon elf und er muss morgen um vier aufstehen dafür hat er um zwölf aus.
Das der Freund meiner Mutter, doch so ein assi ist macht mich mistrauisch er war schon von Anfang an merkwürdig aber das, dass lässt mich den Glauben an die Männer verlieren sind die alle nur Arschlöcher? Oder gibt es noch ehrenwerte Typen ?
So wie Brandon er ist wundervoll.
Nachdem ich Chrisi zurückgeschrieben habe das es okay ist, da ich es ihr ja schon einmal versprochen habe muss ich das wohl Morgen durchstehen.
Mason kann mich mal, als ob ich mit dem reden oder geschweige freiwillig Zeit verbringen möchte, das kann er sich sonst wo hin schieben.
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Boy Stripp For Me
RomansaTeil 1: The Stripper and me ,,willst du dich endlich ausziehen ?" Mürrisch schlägt Chrisi in ihre Hände und sieht den Typen vor uns leicht genervt an. Wieso habe ich mir das angetan? Schon wieder. Dieses Weib kann mich so sehr umstimmen ist das noc...
