#50 Still stand

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Alina

Nun wo ich ihm direkt gegenüber stehe, kann ich mich nicht rühren und bemerke im nächsten Moment ein schauderhaftes zittern welches mich einnimmt.

,,Beruhig dich doch Babe!" Lächelt er gelassen, als wäre es nun das normalste der Welt, ich bekomme vor Angst nichts raus.
Also war es kein Traum, er stand mir in Galway wirklich gegenüber.
Übelkeit nimmt mich ein und ich muss mich zügeln nicht gleich alles raus zu lassen.

,,Hat es dir die Sprache verschlagen Babe ?"

,,N...N. ..ne...n" Stotter ich völlig durcheinander und atme durch um mich zu beruhigen, doch das nützt nichts.

Mir wird noch übler bei dem Gedanken wo seine Hände waren, was er alles getan hat, er hat sich einfach frei gekauft oder andere bestochen, damit er abhauen konnte, ich habe gewusst das er sich niemals ändern kann oder wird.
Will er Rache für die Jahre im Knast? Will er das beenden was er vor fast sechs Jahren angefangen hat?.

Von dem Gedanken muss ich mich übergeben und das genau auf seine teuren braunen Leder Schuhe, tut mir ja so leid, nicht.
Die Musik übertönt alles und niemand bemerkt uns, zum Glück da alle gerade mit etwas oder jemanden beschäftigt sind, so wie Jaydan der sich mit dem Mann von Chrisi unterhaltet, diese redet und kichert mit Lena.

,,Was!?'' Meint dieser geschockt und lässt mich auffahren, geschockt sehe ich runter und dann in sein Gesicht welches angeekelt und leicht wütend aussieht, was mich aber nicht weiter stört sondern nur beunruhigt.

Ich wische mit meinem Ärmel der Jacke über meinen Mund und ergreife die Flucht, so schnell ich kann renne ich aus der Hochzeit und über die Straße soweit wie möglich, nur weg, Tränen steigen in meine Augen und noch immer hoffe ich einfach auf zu wachen und das alles nur als Traum zu empfinden.

Mit einer Hand halte ich das Kleid fest um nicht zu stolpern und mit der anderen schreibe ich, während ich renne Chrisi das ich etwas vergessen hätte und nicht länger bleiben konnte, ich renne so weit wie mich meine Beine tragen können.

Als ich vor dem Krankenhaus stehe bleibe ich für ein paar Sekunden still davor stehen, dann sehe ich mich um und gehe einfach rein und zu Mason, ich brauche ihn jetzt einfach, doch er ist es gleichzeitig nicht. Denn er scheint schon fast tot zu sein und doch fühle ich mich geborgen bei ihm.

Im Zimmer angekommen spühle ich mir den Mund komplett aus und schminke mich ab. Dann steige ich aus den Schuhen und lege mich zu Mason ins Bett. Er ist so bedrückend kalt, so leblos und völlig unmenschlich, ich will das er die Augen öffnet und sagt das alles wieder gut wird!.

Doch er wird nicht aufwachen und auch nicht diese wohltuenden Worte sagen, er wird wie immer stumm in dem Bett liegen und seine wunderschönen grauen Augen mit seinem Augenlid versperren.

,,Lass uns Tauschen, ich will an deiner Stelle sein. Ich will das du lebst, das du deine Augen jeden Tag öffnen kannst und deine raue Stimme nutzen kannst... lass uns tauschen, denn so wäre es nur gerecht!" Wimmer ich und schließe meine Augen, bevor ich mit meinem Kopf auf seiner Brust einschlafe.
-
,,Also sag mal!" Fängt Chrisi an und geht ins Haus.

,,Wie war die Hochzeits Nacht?" Frage ich schnell und schließe die Türe nur um ihr ins Wohnzimmer zu Folgen, sie lässt sich auf die Couch fallen und ich tue es ihr gleich.

,,Es war wundervoll er...warte, lenk jetzt nicht ab!" Meint sie mit verschränkten Armen und sieht mich gespielt streng an.
,,Wieso bist du gestern nicht zu mir gekommen und hast es mir selbst ins Gesicht gesagt?"

Boy Stripp For Me Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt