Teil 1: The Stripper and me
,,willst du dich endlich ausziehen ?"
Mürrisch schlägt Chrisi in ihre Hände und sieht den Typen vor uns leicht genervt an. Wieso habe ich mir das angetan? Schon wieder. Dieses Weib kann mich so sehr umstimmen ist das noc...
Mein Leben ist völlig aus den Fugen geraten, wie konnte das alles nur passieren?
Wir sehen in den Menschen doch nur das was wir sehen wollen. Jeder Mensch ist im inneren verdorben, es gibt keinen mehr der jemand anderes von Aufrichtigkeit und wirklichen Herzens Glück oder Segen wünscht, denn sie alle haben einen hinter Gedanken. Sie wollen sich ergötzen wenn die Person versagt, Kinder sind wirklich die einzigst reinen Personen auf dieser Welt.
Okay ich sollte mich mal wieder beruhigen, vorsichtig stehe ich auf und gehe im Zimmer herum.
,,Ich vermisse dich, deine Wärme, dein lächeln sowie deine grauen funkelnden Augen, ich vermisse dein herzhaftes Lachen und wie du reagierst wenn man dich kitzelt" ich muss schmunzeln als ich an die Zeit zurück denke
,,Komm wieder zurück, du kannst jetzt nicht gehen...Bitte!" Tränen bilden sich nun und ich sehe ihn nur an. Vorsichtig setze ich mich ans Bett und streife mit meinen Fingern seine Wange, ,,Wach auf und sag mir alles was du willst, meinet Wegen beschimpf mich weil ich so dumm war und dir nicht zugehört habe oder drück mich nur still an dich, aber öffne deine Augen, es tut mir leid das ich dich so von mir gestoßen habe. Hörst du Mason, es tut mir leid!" Ich lege mich neben ihn, schließe meine Hand in seine und fühle diese kälte welche mir sofort eine Gänsehaut beschert, dann lege meinen anderen Arm um seinen Bauch und schließe meine Augen und schlafe das erste mal wieder richtig ein, seit vier Tagen. - ,, Sie ist es..."
,,Wer?"
,,Das Mädchen aus der Bar!''
,,Also lieben sie sich doch beide."
Verwirrt öffne ich meine Augen, ich muss feststellen das es draußen schon hell ist, ich drücke Mason an mich und muss mir die Tränen verkneifen, warum war ich so dumm?, ich wollte ihn vergessen, hatte Angst, das er nochmals geht und bin bei Brandon geblieben, wollte jeden Gedanken an Mason verhindert und nun ist er gegangen, das vielleicht für immer.
,,Sie weint gleich, munter sie mal auf Tyler!"
Ich lasse von Mason ab und setze mich auf nur um dann in vier Augenpaare zu sehen.
,,Hallo!" Meint der eine der mir sehr bekannt vorkommt, doch ich weiß nicht woher ich den kennen sollte. ,,Ich bin Tyler und das ist John, wir arbeiten als Stripper bei Masons bar!"
,,Der, der geweint hat?" Frage ich perplex schnell nach, ja der Typ war es wirklich.
,,Ja!" Meint er leicht schmollend. ,,Würdest du lieber mit ihm alleine sein ?" Meint der andere Kerl und sieht mich leicht traurig an. ,,Ich...ich bin schon länger hier, deshalb sollte ich mal lieber gehen."
Schnell stehe ich auf und verschwinde im Bad wo ich mich noch schnell zurecht mache, dann verabschiede ich mich und verschwinde aus dem Zimmer und aus der Türe des Krankenhauses.
Ich will für ihn da sein, für ihn alles geben, aber dann bin ich gleichzeitig so hilflos, was kann ich den tun? Richtig garnicht's, außer mich mit ihm zu unterhalten und ihn zu besuchen geht nichts. Ich könnte mich für meine eigene Dummheit schlagen, wieso musste ich nur so bescheuert sein?.
Wütend auf mich selbst gehe ich zu meinem Auto und fahre dann nach Hause.
Ich habe den Tag nur stumm in meinem Zimmer sitzend verbracht und nach zu denken, dann muss ich ja auch noch ein Kleid für die Hochzeit aussuchen und noch sehen wo die Hochzeit überhaupt statt findet. Nach mehreren Stunden gehe ich duschen und danach schlafen. - Gelangweilt suche ich ein Kleid aus und habe am ende ein beiges Kleid gefunden, das lang ist und und noch etwas klitzert. Nachdem ich es gekauft habe, gehe ich zu Fuß wieder nach Hause und mache mich für Morgen fertig, da ich sowieso nicht mehr vor habe zu schlafen.
,,Wohin gehst du denn bitte?" Jaydan mustert mich verwirrt und zieht dabei eine Augenbraue hoch.
,,Ich fahre zu Mason und werde dann Morgen von da aus zur Hochzeit fahren!" ,,Okay? " Meint er komplett überfordert, deshalb gehe ich einfach aus der Türe.
Im Krankenhaus mache ich es so wie jeden Tag, im Zimmer lasse ich mich wie immer auf den Stuhl nieder und sehe Mason an, sein Zustand hat sich noch immer nicht verändert was mich frustriert. ,,Morgen heiraten Chrisi und Oli, hättest du das jemals erwartet? Ich auf jedenfall nicht, so oft wie die sich gezofft haben und du kennst doch Chrisi!" Ich muss schmunzeln und lege meine Hand auf seine kühle Wange. ,,Es wäre zu schön wenn du auch dabei wärst..." Mein lächeln schwindet und ich sehe aufs Bett, ,,Ich kenne dich so garnicht, dass du nicht kämpfst und einfach... einfach aufgeben willst...und mir ist klar das du vielleicht doch kämpfst und wenn du das tust, dann gib nicht auf, bitte!".
Die Nacht verging schnell, ich habe jede Minute mit ihm gesprochen, vielleicht nerve ich ihn ja solange mit meinem Gelaber das er aufwacht? Kann doch sein. Am Morgen stehe ich vom Fensterbrett auf und gehe ins Bad, wo ich mein Makeup noch einmal auffrische.
,,Bis bald!" Hauche ich nur und gehe ans Bett, wo ich ihm noch einen Kuss auf die Stirn drücke, dann verschwinde ich aus dem Zimmer und gehe aus dem Krankenhaus und steige in mein Auto wo ich dann meine Schuhe Umtausche und los fahre zu der Hochzeit. - ,,Hiermit dürfen sie sich küssen!" Chrisi sieht atemberaubend aus, sowie ihr Ehemann und die ganze Lokation, Chrisi sieht so unfassbar glücklich aus, als würde es ihr schönster Tag sein, als hätte sie keine Zweifel daran.
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Könnte ich jemals so glücklich sein wie die beiden? Werde ich auch einmal heiraten? Oder wird es zu so etwas garnicht mehr kommen?. Nachdem wie meine Vergangenheit aussieht, könnte ich es echt nicht mehr außersicht lassen nicht so einen Tag zu haben, so unbeschwert und glücklich zu sein wie die beiden. Ich beneide sie so sehr, sie führt das perfekte Leben für mich ist das leider nur ein Traum.
Chrisi hat Tränen in den Augen sowie viele der Gäste ebenso, nach einer gefühlten Ewigkeit kann ich zu Chrisi gehen und ihr meinen Glückwunsch geben, dann nehme ich mir etwas zu essen und verschwinde zu einem Tisch im hintersten Eck, ich will nicht angesprochen oder in ein unnötiges Gespräch verwickelt werden, was sowas unnötig ist.
Es ist nun schon mitten in der Nacht und ich sitze noch immer im hintersten Eck und hoffe nicht angesprochen zu werden, meine Gedanken schweifen nur über eine Person und eine Situation und zwar, wie steht es um Mason? Was passiert wenn er stirbt? Mein Herz setzt bei den Gedanken immer wieder aus und ein stechen macht sich in meiner Brust Breit. Er stirbt nicht, er wird überleben und kämpfen!, genau, daran glaub ich ganz fest.
,,Ma'am! "
Ich sehe auf und erstarre. ,,W-w-was?" Prabbel ich vor mich hin und reiße meine Augen so weit auf das es fast schon schmerzt ,,D-Du ... d-du ... N-nein!!" Wimmer ich völlig fassungslos und springe auf.
-- Wisst ihr eigentlich das ich euch lieb hab? Wenn nicht dann wisst ihr es nun. Ihr seit einfach die besten 😚Danke für alles❤.