Chapter 27 - "You had a brother?"

1.4K 85 8
                                        

I'm back!

Ich wollt mich nochmal bei allen bedanken, die so mitfühlen und sich über die kommenden Kapiteln freuen.

Also..jetzt hab ich nichts mehr zu sagen ._.

Love ya and enjoy the capter!

______________________________\\

"Du siehst wunderschön aus" küsste Jason meine Schläfe. "Lass mich los" knurrte ich und wollte mich aus seinem Griff befreien, doch er hatte mich fest im Griff. Er beförderte mich zum Auto und ich setzte mich widerwillig hinein. Mein kurzes schwarzes Kleid richtete ich bevor ich mich hinsetze. "Wohin bringst du mich?" fragte ich interessiert, würdigte ihm jedoch keines Blickes. "Geschäftsessen" sagte er, während er sich eine Zigarette rausfischte. "Und wieso nimmst du mich da mit?" "Weil ich eine Begleitung brache und ich dachte frische Luft könnte dir nicht schaden" Ich verdrehte die Augen. Er ist so dumm, ich könnte doch einfach wegrennen und in die Freiheit zurück kehren und er würde nie die Kette bekommen.

"Du wirst nirgends hingehen. Du wirst mir auch nicht entwischen, ich hab dich fest im Griff, glaub mir" Kann er seit neuerdings Gedanken lesen? Und wollte er mich damit einschüchtern? "Ich kann dich orten, egal wo hin du gehst" flüsterte er mir ins Ohr und küsste dieses. Angewidert sah ich wieder weg. "Kurze Frage. Warum fahren wir zu einem Geschäftsessen, wenn jeder denkt wir wären Tod?" hob ich eine Braue. "Baby, es sind zwei Jahre vergangen, das denken sie schon längst nicht mehr" Meine Augen weiteten sich. "Du hast mich dort unten wirklich zwei verfickte Jahre verrotten lassen?" fluchte ich und klatschte ihm eine. "Und wage es noch einmal mich so zu nennen" Daraufhin war Funkstille zwischen uns.

"Magst du auch?" Jason hielt mir eine Zigarette hin. Das war der erste Satz den er nach einer Ewigkeit gesagt hatte. "Du sagtest doch, dass ich nicht rauchen soll, denn es schaut bei Jungs ja viel besser aus" ich verdrehte nochmals die Augen. "Wann habe ich so etwas gesagt?" Konnte er sich wirklich nicht mehr daran erinnern? Naja, waren doch 2 Jahre. "Doch, wo wir die Bank ausgeraubt haben. Oder doch nicht? Ach keine Ahnung, an diese Tage kann ich mich nicht erinnern. Ob ich das geträumt habe oder nicht, ach keine Ahnung" Vom ganzen Nachdenken bekam ich Kopfschmerzen. Ich massierte meine Schläfe. "Kann sein" antwortete er nur und nahm einen Zug und blies ihn mir direkt ins Gesicht. "Willst du mich etwa damit provozieren?" fragte ich wuchtig. "Kann sein" grinste er und wiederholte dies. Danach legte er seine Hand auf meinen nackten Oberschenkel. Ich reagierte sofort und haute auf seine Hand. "Fass mich gefälligst nicht an" zischte ich giftig und rutschte ein Stück von ihm weg. Jason verdrehte nur seine Augen und sah dann gerade aus.

Als wir endlich bei einem Restaurant ankamen atmete ich tief ein und aus. Sollte ich es wagen zu flüchten? Meine Gedanken wurden sofort aufgelöst, als Jason mich am Arm mit sich zog. Wir gingen rein und ich staunte nicht schlecht. Nobles Restaurant muss man schon sagen. Ein Diamant besetzter Kronleuchter befand sich in der Mitte und darunter war ein Tisch zu dem wir uns setzten. "Ale-" der Mann unterbrach sich und sah zu Jason geschockt rüber. Was war das denn? Der Mann schob schnell ein Mädchen hinter sich hervor. "Alexis, dass ist Jason" Alexis schaute uns fragwürdig an.

"McCann, lange nicht mehr gesehen" begrüßte er dann Jason. "Immer wieder eine reizende Begleitung-" er unterbrach sich selber als er mich erkannte. "McLauren" flüsterte er und ich verdrehte mal wieder die Augen. "Welch eine Ehre" küsste er meinen Handrücken. "Meine Fresse, hör auf so geschwollen zu reden" beschwerte ich mich und setzte mich auf meinem Platz. Da ist man einen Tag in der Freiheit und muss mit solchen Pennern rumhängen. Ich biss mir auf die Unterlippe, als sich ein braunhaariger Typ gegenüber von uns setzte. Seine eisblauen Augen zogen mich an.

Er schüttelte Jason die Hand und musterte mich. "McCann, schön dich wieder zu sehen" Jason nickte und antworte ein 'Ganz meinerseits'. Ich hatte ganz vergessen, dass wir uns hier in einem Restaurant befanden und deswegen so höflich miteinander umgehen. Normalerweise hält jemand dem anderen die Waffe an den Kopf, verlangt Geld und währenddessen geht eine Bombe in die Luft. Ich musste über meine eigenen Gedanken schmunzeln.

"Also was brauchst du, Marshalls?" Meine Augen weiteren sich gewaltigst. "Marshalls?" fragte ich unglaubwürdig. "Bryan?" flüsterte ich diesmal und konnte mich wieder an ihn erinnern. Diese eiskalten blauen Augen, diese braunen Haaren. Dieser heftiger Kontrast. Die Wut stieg in mir. "Du verdammter Bastart!" schrie ich ihn an und stand dann von meinem Stuhl auf. Alle anderen Leute starrten mich geschockt an, doch ich ignorierte dies. Eiskaltes blau traf auf ausdrucksloses braun. "Wie kannst du es noch wagen zu atmen?" Er lachte einfach. "Wurde dann mal Zeit, dass du mich wieder erkennst, McLauren" "Moment, ihr kennt euch?" fragte nun Jason überrascht. "Dieses miese Arschloch hat meinen Bruder getötet" schrie ich nun Jason an. "Du hattest einen Bruder?" Mir wurde alles zu viel. Ich rannte einfach auf die Toilette. Meinen Hintern lies ich auf dem Klodeckel nieder. Wie konnte er sich bloß nur blicken lassen? Nach dieser Aktion. Ja, ich hatte einen Bruder. Ian McLauren. Er wurde einfach so kaltblütig ermordet und es war auch noch meine Schuld gewesen. Ich hatte Ian das letzte mal gesehen, als ich vierzehn war, als ich erfahren habe, dass ich einen Bruder habe. Als ich dann in diese 'Geschäfte' verwickelt wurde und mit Bryan einen Vertrag hatte, erschoss er ihn einfach. Hätte ich doch bloß meine Klappe gehalten, dann wäre Ian noch am Leben.

"Hey" hauchte eine Stimme, die ich sofort erkannte. Er stand im Türrahmen und schloss anschließend die Tür hinter sich. "Gehts wieder?" Ich wischte mir die Tränen weg und stand auf. Das mit Jason verwirrte mich doch nur noch mehr. Mein Leben war einfach das reinste Chaos. "Bringen wirs hinter uns" Ich ging zur Tür raus und setzte mich wie Jason wieder an den Tisch. "Also" Bryan räusperte sich. "McCann, ich brauche deine besten Waffen" Jason lachte auf. "Das kostet dir ein vermögen" und stützte seine Ellbogen am Tisch ab. "Ich brauche sie, egal wie viel es kostet" Ich musterte Jason. Er hatte ein verschmitztes Lächeln aufgelegt. "10.000 und du bekommst sie. Morgen bei mir um vier und vergiss das Geld nicht" Sie gaben sich die Hände und verabschiedeten sich. "Immer wieder schön mit dir Geschäfte zu machen. Und liebe Grüße von Ian" Wie ich ihn doch verabscheute. "Wir sehen uns in der Hölle" war mein einziger Satz den ich ihm antwortete.

Not Afraid.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt