Max pov:
Ich starrte das schönste Gesicht der Welt an. Die braunen Haare lagen auf einem weißen Verband auf seiner Stirn. Sein Gesicht war emotionslos, die Augen geschlossen. Kleine Kratzer schmückten seine weichen Wangen. Sein Hals war überstreckt und der Kopf auf ein großen Kissen abgelegt.Seine Gesichtsfarbe war blass. Sein muskulöser Oberkörper blieb unter dem Kleidchen verborgen. Seine Arme lagen schlaff neben seinem Körper. Seine rechte Hand befand sich in einem weißen Verband. Wahrscheinlich würde er ein Leben lang Narben haben wegen der Verbrennung. Seine Füße blieben unter der Decke verborgen. Er sah aus wie eine Leiche, doch sein Brustkorb hob sich regelmäßig auf und ab. Er sah aus wie ein Toter. Und allein daran war ich Schuld. Schuld daran, dass Charles Leclerc im Koma lag.
Ich wischte mir erneut Tränen aus dem Gesicht während ich Charles' gesunde Hand noch fester umklammert. Wieso war ich so feige davor gewesen, der Welt zu zeigen, wen ich liebte?? Gestern hatte Charles seine Frust beim Autofahren ausgelassen und sich dabei fast umgebracht.
>>Max?<<, ertönte Arthurs Stimme. Ich blickte auf und sah ihn im Türrahmen stehen. Arthur kam zu uns herüber und setzte sich auf den zweiten Stuhl neben Charles' Krankenbett. >>Noch immer nichts?<<, fragte er leise und strich seinem Bruder durch die Haare. Ich schüttelte den Kopf und gähnte unwillkürlich auf. Ich hatte seit gestern Abend kein Auge zugedrückt, weil ich neben Charles gesessen hatte. Ich hatte mit ihm geredet, aber war mir nicht sicher, ob er mich gehört hatte. Die Ärzte meinten zwar, dass Menschen die in Koma lagen, einen immer hörten, aber ich zweifelte daran. >>Du solltest schlafen, Max<<, meinte Arthur und legte eine Hand auf meine Schulter. >>Ich bin so ein mieses Arschloch<<, murmelte ich. >>Jap, das bist du, aber auch Arschlöcher müssen mal schlafen<<, erwiderte Arthur, >>Und außerdem kommen Mama und Lorenzo in einer halben Stunde und ich glaube die wollen alleine bei Charles sein.<< >>Ich will aber nicht von seiner Seite weichen, so viel verdient er doch, wenn er sich schon wegen mir fast umgebracht hat<<,sagte ich. >>Alles wird gut, Max. Zumindest hoffe ich es. Und jetzt geh nach Hause und Ruh dich aus. Du sitzt fast seit 24 Stunden hier<<,meinte Arthur. Es stimmte, gestern hatte man Charles um 22 Uhr hier hergebracht und jetzt war es 20 Uhr am nächsten Tag. Seit dem Unfall war ich nicht zu Hause gewesen und hatte noch immer die Klamotten von gestern an.
Seufzend erhob ich mich und drückte noch einen letzten Kuss auf Charles' Stirn bevor ich das Krankenhaus verließ.
Ich fuhr mit dem Bus nach Hause. Als ich mein Haus betrat, begann ich wieder schrecklich zu weinen. Wie konnte ich nur so egoistisch sein?! Nur meine Karriere schützen wollen und da ur Charles verletzten?! Ich war echt froh, dass Kelly erst in zwei Tagen nach Hause kam, so hatte ich meine Ruhe, ohne dass sie mich erpresste. Ich taumelte zu meinem Zimmer und ließ mich auf mein Bett fallen. Sofort schlossen sich meine Augen, aber ich konnte noch viele Stunden lang nicht einschlafen, da ich die ganze Zeit an Charles denken musste.
Irgendwann um zwei in der Früh holte mich der Schlaf ein.
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Etwas Einmaliges
FanfictionCharles Leclerc x Max Verstappen // Er drückte mich gegen die Wand hinter mir und funkelte mich böse an. "Hör mir zu, Leclerc!" , zischte er und mein Herz zog sich vor Schmerz zusammen, wie er so hasserfüllt meinen Nachnamen aussprach, "Was gestern...
