17-Ich vermisse dich

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Max pov:

Schon der dritte Tag, wo Charles Körper reglos auf dem Krankenbett lag. Ich strich ihm durch die Haare. >>Ach, Charlie! Du weißt nicht, wie sehr ich dich liebe!!!!<<, flüsterte ich und kämpfte wie schon die zwei Tage davor mit den Tränen, >>Ich würde alles tun, damit du einmal die Augen öffnest. Auch wenn du mich nur anbrüllen würdest. Ich vermisse dich so sehr!!!<< Mein Handy vibrierte und ich öffnete die neue Nachricht. Sie war von Kelly, die schrieb, dass sie heute Abend mit mir in ein Club gehen wollte. Ich wollte absagen, ich wollte nicht von Charles' Seite weichen. Ich begann schon die Nachricht zu schrieben, als ich mich unterbrach. Wenn ich nicht nach Kellys Willen tanzte, postete sie das Foto und das wollte ich auf gar keinen Fall. Ich schrieb Arthur nur kurz, dass ich in zehn Minuten weg musste und er jetzt auf Charles schauen sollte. Schließ kam auch der jüngere Leclerc Bruder. >>Wenn er aufwachen würde, ruf mich sofort an!<<, umarmte ich ihn. Ich küsste Charles Stirn ein letztes Mal und fuhr dann nach Hause. Ich zog mir angenehme, aber auch schöne Kleidung an. Um Punkt 21 Uhr klingelte Kelly an meiner Tür. >>Max!!!<<, sprang sie mir an den Hals und küsste mich. Angewidert drückte ich sie von mir. >>Können wir los?<<, fragte ich genervt. Ich musste an Charles. Ich sollte doch bei ihm sein. Aber meine Angst siegte immer. Ich fuhr Kelly und mich zum Club. Schon nach wenigen Minuten tanzte Kelly wie eine wilder Kuh durch die Menge. Ich hatte gerade zwei Shorts gehabt. Kelly kam zu mir gewackelt. >>Na Schatz????? Tanzt du nicht mit?<<, fragte sie und presste wieder ihre Lippen auf meine. >>Mir ist nicht nach feiern, Kelly<<, versuchte ich es freundlich zu formieren. >>Ach, ich hole dir etwas zu trinken!!! Danach wird's dir besser gehen!<<, bekräftigte Kelly und war weggegangen. Aber ich hatte meine Ruhe nur für wenige Minuten, als Kelly mit einem großen Becher zurückkam. Sie drückte ihn mir in die Hand. >>Trinks, Schatz<<, sagte sie. Ich wollte nicht streiten mit ihr und begann langsam zu trinken. Das Getränk hatte einen bitteren Nachgeschmack und nach der Hälfte stellte ich es auf den Tisch. >>Hey! Du musst es doch ganz trinken<<, herrschte mich Kelly an und hob den Becher wieder an meine Lippen. Brav trank ich alles aus. Zufrieden lächelte Kelly und zog mich dann auf die Tanzfläche. So langsam benebelten. Sich meine Gedanken und ich begann mit echten Gefühlen die Küsse von Kelly zu erwidern, die sie mir ab und zu auf die Lippen drückte. Ich musste zeitgleich aber an Charles denken und stellte mir einfach nur ihn anstatt Kelly vor. Irgendwann wanderten Kellys Finger unter mein Shirt. Aber ich konnte mich längst nicht mehr wehren. War etwas im Drink gewesen?!

Etwas EinmaligesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt