44 - Wenn du glücklich bist, Charlie, dann bin ich es auch

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Max pov:

Die Menschen zogen an mir vorbei und ich blickte einfach nur starr auf den Eisbecher vor mir. Das Eis schmolz dahin, obwohl Lando und Arthur mir meine Lieblingssorten bestellt hatten. Ich brachte seit Tagen nur das Minimalste in mich hinein. Arthur hielt Stijn in den Armen und sprach zu ihm, was meinem Sohn sehr gefiel und er immer wieder auflachte. Ich bemerkte gar nicht wie Lando mich aus besorgten Augen musterte. P sah Arthur zu und kicherte auch über seine Späße. Danyiil hatte heute etwas wichtiges zu tun und da ich aus dem Spital entlassen wurde gestern und Lando und Arthur mit mir heute waren, hatte er mir P anvertraut. Es war offiziell Stijn hatte Astma. Aber die Anfälle kamen im jungen Alter nicht so oft vor, meinten die Ärzte. Ich wandte den Blick von Arthur Stijn und P ab und sah auf die Straßen außerhalb des Eisgeschäfts. Und dann sah ich sie. Charles und Alex Hand in Hand. Sie waren weit entfernt und sahen mich nicht. Charles hatte ein Hemd an, dass bis zur Hälfte aufgeknöpft war und eine schwarze Sonnenbrille. Alex trug ein bauchfreies T-Shirt und meiner Meinung nach ein zu kurzes Röckchen. Auch Lando hatte sie bemerkt und legte eine Hand auf meine Schulter. >>Ganz ruhig, Max!<<, flüsterte er. >>Ich bin ruhig, aber du solltest eher dafür sorgen, dass dein Freund ihn nicht sieht, denn sonst ist Charles bald tot!<<, erwiderte ich ruhig. Lando hatte mir erzählt, dass Arthur Charles angerufen hatte doch, dieser ihn niedergeschrien hatte und einfach aufgelegt hatte. Charles und Alex bewegten sich auf das Eisgeschäft zu. >>Bist du sicher, dass-<<, setzte Lando an, doch ich kam ihm zuvor. >>Wir gehen, aber ich möchte, dass er mich sieht!<<, sagte ich. Charles und Alex kamen zur Kassa und bestellten ihr Eis. Sie hatten uns noch nicht bemerkt. Komisch war, dass Charles kein Eis wollte. Wir standen vom Tisch auf Arthur hatte seinen Bruder noch nicht bemerkt und hielt Stijn noch immer in den Armen. Ich nahm P bei der Hand und wir gingen gemeinsam zum Ausgang. Ich dachte schon, Charles würde uns nicht sehen, da hörte ich wie Arthur scharf die Luft einsog. Ich drehte mich um und sah die Leclerc Brüder wie sie sich gegenseitig anfunkelten. Lando schlug sich eine Hand vor den Mund, P drückte meine Hand fest und Alex grinste siegerisch. Charles brach den Augenkontak mit seinem Bruder ab und sah Stijn an. >>Du bist ein Unmensch<<, zischte Arthur. >>Wieso?! Nur weil ich weitergehe und nicht Monate lang um meine ehemalige Beziehung trauere?! Mensch Arthur! Sei nicht so blöd! Wieso denken alle Max wäre das Opfer?! Er hat mich verlassen und nicht ich ihn. Ich wusste nicht wohin er verschwunden war mit meinem Sohn. Aber ganz ehrlich ich scheiße auf Max, wenn er wegen einer falsch verstandenen Situation so beleidigt ist, dann soll er halt gehen! Mir doch wurscht! Ich finde sowieso schneller als man glaubt eine neue tolle Freundin<<, sagte Charles trocken und nahm Alex bei der Hand. Alle sahen mich an. Die Worte trafen mich hart, aber nicht so sehr, dass ich nachgab. >> Ich hab aufgegeben! Er hat wen anderen, soll er haben. Ich werde deswegen jetzt nicht wütend. Wenn du glücklich bist, Charlie, dann bin ich es auch. Auch wenn du mit wem anderen glücklich bist. Dein Glück ist auch immer mein Glück!<<, sagte ich ruhig, >>Und jetzt lasst uns gehen, P sollte nicht mehr euren Streit mit ansehen!<< Ich drehte mich um und spürte Charles' fassungslosen Blick auf mir. Wir begann das Geschäft zu verlassen. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Arthur neben mir ging und seine rechte Hand in die Höhe streckte und nur ein Finger zu sehen war. Nämlich der Mittlere. Ich hoffte auf irgendeine Reaktion von Charles, aber nichts kam. Als wir draußen waren, sah P hinauf zu mir. >>Du bist stark, Maxie<<, sagte sie, >>Charles ist ein Arschloch!<< >>P sowas sagt man nicht!<<, rief ich empört und runzelte die Stirn. >>Tschuldigung<<, murmelte P, aber kicherte. Wir gingen zu Landos Auto und fuhren zu Danyiil. >>Danke, dass ihr auf P aufgepasst habt!<<, sagte er in der Tür. >>Immer wieder gerne<<, lächelte ich. >>Warte, Maxie! Ich muss dir was geben!<<, rief P und verschwand im Haus. >>Wie geht es dir?<<, sah mich Danyiil nun ernst an. >>Besser<<, meinte ich, >>Wir haben ihn heute getroffen mit seiner neuen Freundin, aber es ist gar nicht so sehr eskaliert. Ich bin ruhig geblieben. Ich habe gemerkt, dass ich seine Meinung nie ändern kann. Vielleicht hätte ich ihn nicht verlassen dürfen, dann hätten wir den Salat nicht. Vielleicht hätte ich einfach nur warten sollen bis er mir die Wahrheit sagt. Aber vielleicht ist es besser so. Das Schiksaal wollte anscheinend nicht, dass wir beide zusammen glücklich sind.<< >>Kopf hoch Max!<<, meinte Danyiil, >>Einmal wendet sich bestimmt alles wieder dem Guten. Auch für dich! << >>Maxie Schau!<<, kreischte P und fuchtelte mit einem Blatt Papier vor meiner Nase herum, dass sie geholt hatte,>>Darauf sind wir zwei!<< Das Bild zeigte zwei Strichmännchen einen großen und einen kleinen. >>So kann ich immer bei dir sein!<<, flüsterte sie und umarmte mich. >>Ich glaub, Max passt gerne öfters auf dich auf, wenn Stijn ein bisschen größer ist<<, meinte Danyiil,>>Würdest du dich freuen, P?<< >>Natürlich!<<, lächelte P. >>Jetzt muss ich aber gegen, Stijn, Lando und Arthur warten auf mich im Auto<<, sagte ich. >>Tschüss Maxiee<<, drückte mir P einen Kuss auf die Wange. >>Tschüss P<<, umarmte ich sie und stand auf, um Danyiil die Hand zu reichen, >>Tschüss Danyiil!<<
Ich ging zurück zum Auto und Lando fuhr uns zu mir nach Hause. >>Wir kommen morgen wieder vorbei! Falls etwas sein sollte bis dahin, ruf mich an!<<, umarmte mich Lando. >>Mach ich<<, sagte ich und reichte Arthur ebenfalls die Hand. >>Es tut mir leid, wegen dem im Geschäft <<, murmelte er, >>Ich wollte nicht ausrasten!<< >>Alles gut<<, lächelte ich, >>So konnte ich zumindest einmal aus seinem Mund seine Meinung hören!<< >>Max, es tut mir so leid, dass er ein Arsch ist. Ich kenne ihn selbst nicht mehr!<<, fuhr sich Arthur durch die Haare. >>Schon gut, ich glaube keiner erkennt ihn wirklich!<<, meinte ich, >>Aber Stijn muss jetzt ins Bett, also bis morgen!<< >>Bis Morgen!<<, verabschiedeten sich Lando und Arthur. Ich machte die Tür zu und brachte Stijn sorgfältig zu Bett. Es war ein tolles Gefühl wieder zuhause zu sein und nicht in dem muffeligen Motel. Ich musste an Charles denken. Wie gut er ausgesehen hatte in dem halboffenen Hemd. Mit der Sonnenbrille, die er auch damals angehabt hatte, als wir uns vor mehr al einem Jahr am Strand getroffen hatten. Unbewusst wurde ich hart. Nein! Mein pochendes Glied drückte gegen die Boxer und meine Jeans. Sollte ich? Ohne groß nachzudenken zog ich meine Hose samt Boxer aus und umfasste meine Erektion. Oh Gott! Ich war lang nicht mehr so eregt gewesen. Ich stellte mir vor, wie Charles vor mir kniete. In diesem Hemd und die Sonnenbrille. Wie er seine perfekten Lippen um mich schloss. Mein Glied begann in meiner Hand zu zucken. Ich ließ meinen Daumen über meine Spitze fahren und stöhnte kehlig auf. Immer noch sah ich hinter geschlossenen Lidern Charles, der vor mir kniete und mein Glied bearbeitete. Mit einer letzten plötzlichen Bewegung war es um mich geschehen. Mit einem lauten Stöhnen kam ich in meine Hand: >>Oh Charles.<<


Etwas EinmaligesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt