Max pov:
Es waren sechs Tage vergangen, seitdem Charles mich wortwörtlich aus dem Spital geschmissen hatte. Es brach mir das Herz noch immer. Verdammt ja ich hatte es verdient, so behandelt zu werden. Aber ich leidet trotzdem zu sehr darunter.
>>Max?<<, ertönte Kellys Stimme von unten, >>Hilfst du P bitte mit ihrem Kleid?<< Ich riss mich vom Spiegel los und wischte mir die Tränen aus den Augen. Kelly, P und ich wollten zu einem Familie essen gehen. Wobei mir dazu eigentlich gar nicht zu Mute war. Die Tür ging auf und P kam herein gehopst. Sie trug eine rosene Strumpfhose und ein weißes Unterhemdchen. In ihrer Hand hielt sie ein pinkes Kleid. Ich zwang mir ein Lächeln auf, schließlich konnte P nichts dafür, dass Kelly ein Arsch war und ich Charles vermisste. >>Maxie???<<, quiekte P, >>Hilfst du mir, bitte????<< >>Natürlich, komm her <<, ich zog ihr das Kleid an. Glücklich lächelte sie mich an. Zumindest eine, die glücklich war. Tränen stiegen mir wieder in die Augen. >>Wieso weinst du, Maxie?<<, pipste P erschrocken. Ich fuhr mit über die Augen und sah sie wieder an. >>Weißt du, ich muss derzeit viele Hürden über winden<<, erklärte ich ihr. P nickte. >>Ich liebe dich, Max<<, sagte sie und umarmte mich ehe mir sie ein Bussi auf die Wange drückte. Oh Gott, wie ich die Kleine liebte! >>So, aber jetzt Lauf schnell hinunter zu Mama<<, wies ich sie an und sie verschwand. Schnell richtete ich meine Krawatte und stieg ebenfalls die Stufen hinunter. Unten angekommen drückte mir Kelly sofort einen Kuss auf die Lippen. >>Können wir los, Schatz?<<, fragte sie glücklich. Ich nickte knapp und wir setzten uns in mein Auto. Ich fuhr zu dem Restaurant, was Kelly ausgesucht hatte. Sie meinte dort würden heute sogar berühmte Pianisten etwas vorspielen, während man aß.
Ich parkte das Auto vor dem Restaurant und wir gingen hinein.
Wir bekommen ein Tisch in der hinteren Ecke und bestellten sofort unser Essen. Die Musik die gespielt wurde, war wirklich angenehm. Einfach Live Musik.
Ich begann gerade zu essen. Als kurz aplaudiert wurde und die Musik ausblieb. >>Unser nächste Pianist ist ein besonderer Gast. Neben der Sportart, die er seit mehreren Jahren betreibt, komponiert er eigene Lieder auf dem Klavier. Hören Sie nun Charles Leclerc mit "So sick" von Ne-Yo<<, sagte der Moderator. Mein Blick schnellte hoch und ich erblickte Charles in einem schwarzen Sacko, wie er die kleine Bühne betrat. >>Denk gar nicht daran<<, zischte mir Kelly zu, doch ich ignorierte sie. Ich hörte Charles zu, wie er schön das Lied sang. Seine Stimme war, als würden Engel singen. Und dann kam diese eine Stelle im Lied, wo mein Herz anfing zu bluten. >>And for some reason I just can't get over us And I'm stronger than this, yeah enough is enough No more walking around with my head down yeah I'm so over being blue, crying over you<<, sang Charles. Ich konnte das nicht mehr ertragen. Das Lied endete und ich sprang auf. Tränen rannen mir übers Gesicht. Ich bahnte mir einen Weg zur der kleinen Bühne. >>Max, bleib hier! <<, hörte ich Kelly noch rufen, aber da war ich schon bei Charles angekommen. Er hatte sich gerade zweimal verbeugt und wieder aufgerichtet. Seine Augen trafen meine. Ich sah so viel Schmerz in ihnen. Zu viel Schmerz. >>Was tust du hier?<<, fragte er. >>Ich hab gerade alles aufs Spiel gesetzt, nur um zu meiner wahren Liebe zu laufen<<, flüsterte ich. >>Ich war doch nur eine Phase<<, murmelte Charles. >>Du warst nie eine Phase. Du warst und bist die Liebe meines Lebens!<<, hauchte ich, umfasste sein Gesicht vorsichtig und küsste ihn sanft. Charles begann zu weinen und schloss die Augen. Klatschen ertönte um uns herum und langsam löste ich mich von Charles. >>Ich kann nicht ohne dich lieben<<, sagte ich und verschrenkte meine Finger mit seinen, >>Charles, ich liebe dich!<< Charles wollte etwas antworten, doch wurde von Kellys wütenden Gekreische unterbrochen. >>MAX EMILIAN VERSTAPPEN!!!? WIE KANNST DU NUR?!<<, schrie sie und Charles ließ erschrocken meine Hand los. >>Ganz einfach<<, antwortete ich, >>Kelly Du musst akzeptieren, dass ich dich nicht mehr mag. Und da hilft nicht wirklich, dass du mich erpresst hast. Dachtest du durch die Erpressung werde ich dich mehr mögen?!<< Kellys Kinnlade klappte herunter, als sie realisierte, dass ich das gerade vor der ganzen Öffentlichkeit gesagt hatte. >>Das Bild wird noch heute hochkommen!<<, drohte Kelly. >>Ich habe Charles gerade vor dem ganzen Restaurant geküsst. Bist du wirklich so dumm, dass du nicht daran gedacht hast, dass jemand ein Foto geschossen hat und es schon längst im Netz ist? <<, lachte ich auf,>>Aber wenn du es noch offizieller haben möchtest!<< Ich trat zu einem Teenager, der die ganze Zeit schon filmte. Ich zog ihn auf die Beine und schaute direkt in die Kamera. >>Ich liebe Charles Leclerc!!<<, schrie ich schon fast. Ich zog Charles an der Hand vor die Kamera und küsste ihn erneut. Kelly keuchte empört auf. Als ich mich von Charles löste, sah ich, dass sie zurück an unser Tisch gelaufen war und nun P zum Ausgang zerrte. >>Ich will aber nicht! <<, kreischte die Kleine und riss sich schließlich im Türrahmen von Kelly los. Sie rannte auf mich zu und umklammerte dann mein Bein. Sofort ging ich in die Hocke und nahm sie in den Arm. >>Maxie, ich will nicht, dass du gehst<<, weinte sie. >>Ich will dich auch nicht verlieren, P<<, flüsterte ich,>>Aber Kelly mag mich nicht mehr. Ich bin nicht mehr glücklich mit ihr und mein Herz schlägt jetzt für Charles. << P Kralle sich in mein Hemd fest. >>Kommst du mich dann besuchen, Maxie?<<, schluchzte P. >>Natürlich. Ich hab dich ja lieb!<<, versuchte ich sie zu beruhigen,>>Aber jetzt geh zu Mama, sie ist sehr wütend auf mich. Und ich möchte nicht dass sie auch auf dich böse ist.<< P umarmte mich noch einmal und drückte mir einen Kuss auf die Wange. >>Ich liebe dich Maxie!<<, hauchte sie. >>Ich dich auch. Ich dich auch, P<<, umarmte ich sie noch einmal. Danach rannte P weg von mir zu Kelly, die noch immer wütend in der Tür stand. Mutig blickte sie zu ihrer Mama hoch. >>Maxie will nur glücklich sein<<, sagte sie mit fester Stimme, >>Und das musst auch du verstehen, Mama!<< Ohne ein weiteres Wort ging Kelly aus dem Restaurant und riss P mit sich. Tränen rollten über meine Wangen. Charles umfasste mein Gesicht. >>E-Es tut mir so leid, Max<<, flüsterte er und legte seine Stirn an meine. >>Das war es mir Wert <<, sagte ich, >>>Du bist das Wichtigste in meinem Leben. Nichts anderes zählt. Nur du!<< Und damit presste ich sanft meine Lippen wieder auf seine. Auch jetzt begannen die Gäste zu klatschen.
Jetzt war alles wieder gut!
Redbull konnte machen was er wollte.
Bei mir zählte nur eins.
Dass ich glücklich mit Charles zusammen war.
Der Rest der Welt war mir komplett egal!
DU LIEST GERADE
Etwas Einmaliges
FanfictionCharles Leclerc x Max Verstappen // Er drückte mich gegen die Wand hinter mir und funkelte mich böse an. "Hör mir zu, Leclerc!" , zischte er und mein Herz zog sich vor Schmerz zusammen, wie er so hasserfüllt meinen Nachnamen aussprach, "Was gestern...
