Drei Tage später
Charles pov:
Lando hatte wirklich Schizophrenie. Er war in einer Psychiatrie und Max litt darunter. Klar ich verstand schon, dass er ihm wichtig war, aber dass es ihn so mitnahm, dachte ich nicht.
Max lag zusammengekrümmt in unserem Bett und sah seit drei Tagen nicht mehr aus dem Zimmer. Carlos hatte mir immer Updates gegeben, wie es Lando ging, denn mein bester Freund hatte sich neben der Psychiatrie in einem Hotel ein Zimmer gebucht und besuchte Lando jeden Tag. Lando hatte öfters Wutanfälle und tat Dinge, die er später bereute Ebenfalls hatte er einmal mitten in der Nacht versucht aus dem Fenster seines Zimmers zu springen. Seit dem hielten ihn zwei Handschellen am Bett fest und wurden nur von einem Arzt oder Therapeuten gelöst. Dies alles hatte Carlos mir erzählt und ich natürlich Max. Dieser hatte aber nur noch mehr geweint und sich noch mehr zurück gezogen.
Langsam machte ich mir Sorgen. Stijn wurde in einer Woche ein Jahr alt und ich wollte schon eine Feier machen, aber das ging nicht, wenn Max so demotiviert war.
>>Max<<, klopfte ich wieder an der Tür an und trat hinein,>>Ich habe dir Suppe gemacht. << >>Ich hab keinen Hunger<<, murmelte Max und wandte mir den Rücken zu. >>Ich glaub, es bringt nicht viel, wenn du fastest!<<, sagte ich. Als keine Antwort kam, seufzte ich und ging mir durch die Haare. >>Max, es hilft Lando nichts, wenn du zu Hause herum heulst!<<, sagte ich und wollte mich umdrehen, aber da war Max blitzschnell aufgesprungen und hatte mich an dein Wand hinter mir gedrückt. >>Du weißt nciht, wie Scheiße es mir geht!<<, zischte er, >>Lando hat Schizophrenie! Er hat mich verletzt und er hat versucht sich öfters umzubringen! Er bedeutet mir sehr viel!!!! Ich heule nicht sondern ich weine!! Er ist mein bester Freund! Wenn er stirbt, kann ich nicht mehr normal leben!<< Verletzt schnappte ich nach Luft. >>Du redest so, als wäre er dein ein und alles<<, merkte ich verärgert an,>>Ich habe nur gemeint, du könntest ihn auch besuchen gehen, anstatt hier herumzuhocken. Aber weißt du was?! Es interessiert mich nicht. Bleib halt hier und heul dir deine Seele raus! Ich hab dir Mitleid gegeben, aber irgendwann gibt es auch Schluss. Ja, es ist schwierig mit Lando, aber er ist in guten Händen. Ganz ehrlich, mich interessiert dein jetziger Zustand genauso wenig wie dich der Geburtstag unseres Sohnes, der in einer Woche ist!<< >>Warte! Stijn hat in einer Woche Geburtstag?<<, Max' Augen wurden groß. >>Ja, so ganz zufällig <<, trommelte ich gegen seine Brust, >>Aber du kannst von mir aus weiterhin im Selbstmitleid versinken. Ich jedenfalls gehe jetzt mit Stijn zu Pierre. Denn ich kann mir das nicht länger ansehen, wie du kaputt gehst und mein Herz damit auch. Melde dich, wenn du Lando besucht hast und nicht mehr heulend herumhockst!<< Damit wand ich mich aus seinem Griff und ging aus dem Zimmer. Schnurstracks ging ich auf Stijns Zimmer und nahm in aus dem Bettchen. Ich zog ihn sorgfältig an und machte den Träger bereit. Ich packte für uns beide Sachen für zwei Tage ein. Ich setzte Stijn in den Babysitz und fuhr dann los.
Max war einfach nicht mehr er selbst, seit dem Lando in der Psychiatrie war. Ich verstand ihn zwar, aber mein Herz konnte es nicht mehr ertragen, Max so zerfallen zu sehen.
Als ich vor Pierres Haus hielt, war es bereits Abend geworden. Ich läutete an, aber statt Pierre öffnete Ocon. >>Was willst du denn hier?<<, fragte er verwundert. >>Ähm, hi Esteban!<<, grüßte ich, >>Ist Pierre hier?<< >>Mein Freund der Sonne!!!!<<, ertönte ein freudiger Schrei von Drinnen und kaum zwei Sekunden später stand Pierre vor mir. Er umarmte mich fest und strahlte mich glücklich an. >>Schön dich zu sehen! Wieso bist du hier?<<, fragte er. >>Ich brauche ein Tag Pause von Max <<, erklärte ich, >>Lando hat Schizophrenie und Max bemitleidet ihn, was ich auch verstehe, aber er übertreibt es ein bisschen und hat sogar vergessen, dass Stijn in einer Woche Geburtstag hat! << >>Aber Verstappen war doch schon immer so<<, brummte Esteban. >>Ja<<, nickte auch Pierre, >>Von mir aus kannst du in das Gästezimmer vorüber gehend einziehen. Hast du Stijns Essen und deine Diabetes Sachen mit?<< >>Klar! Hier in der Sporttasche<<, antwortete ich. >>Na dann, trete herein mein Freund<<, lächelte Pierre und ließ mich hinein. Er führte mich zum Gästezimmer und ließ mich dann mit Stijn alleine. Ich machte Stijn sauber und legte ihn dann auf das Bett, wo er interessiert die Decke studierte. Ich auch gerade mein Oberteil wechseln, als mein Handy begann zu klingeln. Oscar Piastri. Lautete die Aufschrift. Was wollte Piastri von mir? Komisch. Der war doch glücklich mit Logan und Arthur war zwar im Moment nicht glücklich aber arbeitete an sich, damit er Lando wieder normal ansehen konnte, wenn er ihn in der Psychiatrie besuchen ging. >>Hallo Oscar<<, ging ich an den Anruf. >>Hi Charles<<, ertönte Piastris Junge Stimme am anderem Ende, >>Ich habe gerade gehört, dass Lando plötzlich voraussichtlich nicht mehr für McLaren fährt oder auch generell gar nicht mehr in der Formel 1. Weißt du vielleicht irgendeinen Grund dafür. Weil bei McLaren haben sie gemeint, er macht eine Pause. Ich kaufe ihnen, das aber nicht ganz ab. Eigentlich wollte ich Arthur fragen, aber der ist nicht rangegangen. Also dachte ich mir, ich frage dich! << >>Oh, Oscar. Wo beginne ich am besten<<, seufzte ich und und setzte mich neben Stijn, >>Ich glaube ich mache es ganz einfach und sage es direkt: Lando hat Schizophrenie!<< >>Bitte was?!<<, kam es sofort von Oscar. >>Du hast es schon richtig verstanden. Lando ist gerade in einer Psychiatrie <<, sagte ich. >>In welcher? <<, fragte Piastri, >>Ich gehe ihn besuchen!<< >>Ich weiß nicht ob, das-<< >>Nein! Ich möchte ihn besuchen! Er verdient so viel Hilfe wie möglich <<, stellte Oscar fest. >>Tja, dann rufst du am besten Carlos an, denn er besucht seit drei Tagen Lando durchgehen und weiß, wann man zu ihm darf und wann die Behandlungen sind. Oder du redest dich mit Max, der sollte auch irgendwann mal zu Lando<<,meinte ich. >>Achso, okey<<, sagte Oscar, >>Dann danke Charles!<< Damit legte er auf. Ich legte schon mein Handy auf die Seite, als es wieder vibrierte. Diesmal aber nur kurz. Es war eine Nachricht von Max.
Maxie❤️
Maxie❤️:
Hi Charlie!
Ich habe nachgedacht, über das, was du gesagt hast. Du hast Recht. Lando ist nicht mein ein und alles, das bist nämlich du!
Ich verstehe, dass du heute bei Pierre schläfst, aber bitte komme bald zurück! Ich vermisse dich!
Ah und bevor ich es vergesse: Ich habe mit Carlos telefoniert und kann morgen Lando besuchen.
Ich hoffe du bist nicht allzu sauer auf mich!
Hab dich lieb und gute Nacht!😘❤️
You:
Ich bin nicht sauer auf dich, sondern stolz! 💝
Ich liebe dich auch! ❤️
Schlaf gut!
Dann legte ich mein Handy auf die Seite und kuschelte mich vorsichtig neben Stijn. Ich platzierte meinen Sohn auf meine Brust und deckte uns zu. Danach schliefen wir ein.
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Etwas Einmaliges
FanfictionCharles Leclerc x Max Verstappen // Er drückte mich gegen die Wand hinter mir und funkelte mich böse an. "Hör mir zu, Leclerc!" , zischte er und mein Herz zog sich vor Schmerz zusammen, wie er so hasserfüllt meinen Nachnamen aussprach, "Was gestern...
