"Dein Vater hat Recht. Ruh dich aus. Dann sieht das hier morgen schon gar nicht mehr so schlimm aus!", stimmte ihm Aro zu. "Schlaf gut, Süße!", sagte Caius. Ich wollte nicht, aber ich war echt müde. Uns so legte ich mich hin und schlief fast sofort ein...
Am nächsten Morgen wurde ich durch einige Stimmen wach. Ich streckte mich gähnend und erhob mich dann. Als ich meine Augen öffnete sah ich einen Käfig. Und ich war mittendrin. Wut und Panik kam wieder hoch. "Kleine, du brauchst nicht wütend zu sein. Es ist alles gut!", sagte eine Stimme und schon standen drei Männer vor mir. Ich schmiss mich aggressiv knurrend ans Gitter. "Ich kann dich verstehen, Schatz, aber das hier bringt dich in keinster Weise weiter", sagte Marcus. Ich fauchte ihn an, woraufhin Aro mich wütend ansah. "Du fauchst oder knurrst weder deinen Vater noch Caius oder mich an. Geschweige denn greifst uns an. Haben wir uns verstanden?" Rein aus Provokation schmiss ich mich noch einmal brüllend gegen das Gitter. "Caesar!", mahnte Marcus. "Wenn du mich provozieren willst bitte, aber-", sagte Aro und verschwand aus meinem Blickfeld. Als er wieder kam, weiteten sich meine Augen. Er hielt eine schwarze Lederpeitsche in seinen Händen und kam auf mich zu. Ich war wie erstarrt. "-Solltest du es auf die Spitze treiben, dann wird einer von uns drein das tun. Ob du es willst oder nicht, denn du musst erzogen werden!", beendete er seine Ansage. Ich wich einen Schritt zurück. Dann noch einen. Und noch einen. Als ich gegen die Wand stieß, zuckte ich zusammen, drehte mich um und knurrte aus Reflex. "Aro, ich glaube das reicht", sagte Marcus hinter mir. Ich drehte mich wieder zu ihnen um und sah, wie Aro die Peitsche weglegte, als ihm Marcus über den Rücken strich. "Sie ist weg. Du kannst wieder herkommen!", sagte Caius streckte mir seine Arme entgegen. Doch ich sah nur noch ängstlich zu Aro ... "Ich hole das Essen!", sagte dieser dann und verschwand. Als er wieder da war, schloss Caius wieder das kleine Gitterfenster auf und sie schoben mir das Tablet hinein. "Iss dich satt. Es ist dieses Mal Reh und Hase", erklärte Caius mir. Hungrig stürzte ich mich auf die Fleischstücken und zerfetzte mein Essen wieder. Ich schlang es gierig runter. Es war wieder richtig lecker und vor allen Dingen frisch. Als ich fertig war, sah ich auf und die drei schauten mir wieder amüsiert zu. Aro gab Caius dieses Mal das nasse Tuch. Dieser kam mit seinen Händen in den Käfig hinein und öffnete das Tuch. "Komm zu mir, Süße!", sagte er. Wieder ängstlich sah ich zu Aro. "Schatz, das mit der Peitsche wird nur passieren, wenn du dich nicht benimmt oder Regeln bricht. Und das werden auch Caius und Marcus tun. Nicht nur ich. Aber wenn du ein braves Mädchen bist, hast du nichts zu befürchten", sagte Aro mit aller Ernsthaftigkeit, aber dennoch sanft und liebevoll. Ich sah wieder zu Caius, der mich warm anlächelte. "Komm her, Prinzessin. Ich bin ganz vorsichtig. Und wenn was ist oder dir was wehtut, dann darfst du auch fauchen oder knurren", sagte er. Nach dieser Aussage fasste ich neuen Mut und ging auf ihn zu. Sein Lächeln wurde immer breiter, als er das sah. Ich kam vor ihm zum Stehen und senkte leicht meinen Kopf, da der Käfig auf einem Podest stand. Caius begann vorsichtig mit dem nassen Tuch über mein Fell zu streichen und es zu säubern. Ich schloss genussvoll meine Augen und ließ ihn machen. Auch wenn das vielleicht etwas zu wage war, aber ich tat es einfach. Plötzlich legte er das Tuch weg und strich ohne dieses über meinen Kopf. Ich zuckte zusammen und wollte zurückweichen, doch er sagte: "Alles ist gut, Prinzessin". Ich knurrte ihn an, als er meinen Kopf sanft, aber bestimmt festhielt und so verhinderte, dass ich weg konnte. "Shhh, alles ist in Ordnung. Ganz ruhig!", flüsterte er und begann mir über den Kopf zu streichen. "Genieße es einfach, Liebling. Caius ist so sanft nur zu dir!", sagten Aro und Marcus. Ein Strom der Glücksgefühle überkam mich. Er war so nur zu mir? So sanft? "Und er hat auch sonst nicht so viel Geduld!" "Haltet die Klappe", brummte Caius, was die anderen beiden lachen ließ. Nach einiger Zeit legte ich mich vor Caius hin und bettete meinen Kopf auf meine Pfoten. Dann schloss ich wieder meine Augen. Doch ich sah noch, wie Caius mich mit großen Augen breit angrinste. Er streichelte mich weiter, was ich mir heute mal gefallen ließ...
"Marcus, siehst du sie?", fragte Caius leise. "Ja, ich sehe sie", antwortete dieser. "Und wie würdest du es einschätzen?", fragte Aro. "Das die Verletzungen zwar heilen, aber es besser wäre, wenn ich sie mir noch einmal genauer ansehe. Ich denke ohne Behandlung geht es nicht", sagte Marcus. "In Ordnung, wann willst du es machen?", fragten die anderen beiden. "Es ist jetzt Vormittag. Ich würde sagen wir lassen sie sich noch etwas in Ruhe ausruhen und nach Mittag können wir es tun", überlegte der Braunhaarige laut. "Einverstanden!" Ich nahm auf einmal Schritte in einiger Entfernung war. Ich spitzte meine Ohren. Sie kamen der Zimmertür immer näher. Langsam wurde ich unruhig und begann lauter zu atmen. Noch näher. Ich öffnete meine Augen und sah in die Richtung. "Hey, was ist denn los?", fragte Caius, als ich mich mit Blick auf die Tür knurrend erhob. Als es klopfte begann ich zu brüllen und schlug aggressiv gegen das Gitter. Aro seufzte, als er mein so schnell verändertes Verhalten sah. "Definitiv noch jung!", sagte er eher zu sich selbst. Doch Marcus und Caius stimmten ihm zu, während er zur Tür ging und diese öffnete. Ich konnte nicht erkennen, wer es war, denn Aro stand davor. Ich brüllte und schlug immer wieder an die Gitter. "Caesar!", rief Caius und versuchte meine Aufmerksamkeit zu bekommen. "Caesar!" Erfolglos. "Caesar!", rief Aro und schloss die Tür wieder. Ich brüllte weiterhin diese Tür an und schlug auf die Gitter ein. Er stellte die große Wasserflasche beiseite und kam zu mir. Doch ich schenkte ihn wenig Aufmerksamkeit. "Caesar!", rief Marcus mahnend. Ich sah zu ihm. "Dein Vater redet mit dir", sagte er. Ich sah auf den Boden, bevor ich langsam wieder aufsah. Zu Aro. "Caesar beruhige dich!", sagte er...
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"Because we love you!" ~Volturi
FanfictionNachtträumer. Sie waren besonders selten und machtvoll, wenn man sie auf ihrer Seite und unter Kontrolle hatte. Diese Geschöpfe des Mondes gelten als ausgestorben. Doch was ist, wenn Emmet einen weiblichen Nachtträumer kennenlernt, die noch extrem j...
