"Du kannst nicht "Du kannst nicht ewig so weiter machen", sagte er und ging zur Tür. Ich sah wütend zu Papa, der mich nachdenklich mit einem sanften Lächeln auf den Lippen musterte. Irgendwie hatte er einige ruhige Wirkung auf mich. Seine Ausstrahlung, seine Art, seine Aura...
Ich brach den Blickkontakt ab und sprang auf, als ich Schritte hörte. Dad hatte es ohne mein Wissen in den Käfig geschafft und kam nun auf mich zu. Ich konterte und ging in eine Stellung zum Angriff. Urplötzlich rauschte es, die Tür fiel ins Schloss und Papa stand neben Dad. Perplex starrte ich ihn an, denn an diese Geschwindigkeit hatte ich mich noch immer nicht gewöhnt. Dad hatte nun auch ein warmes Lächeln auf den Lippen und ich sah im Augenwinkel, dass er sich zu mir runter beugte. Sofort wich ich zurück, doch stieß auf Widerstand. Fauchend drehte ich mich um und schrie. Doch es war "nur" die Wand aus Stein. "Hey", sagte Dad. Ich reagierte nicht, sondern war immer noch angespannt in allen Muskeln und zum Angriff bereit. "Hey, Prinzessin!" sagte Dads sanfte Stimme und ich spitze meine Ohren. Aus irgendeinem einem Grund mochte ich es, wenn er ich Prinzessin nannte. Bei Caius war es Räuber oder Princess und bei Papa Liebling. "Prinzessin, komm zu mir!", sagte er und ich sah, dass er sich auf den Boden gekniet hatte und seine Hand leicht nach mir ausgestreckt hatte. Ich rang mit mir selbst, doch, als ich an das letzte Mal dachte und Papa auf die Peitsche deutete, die auf dem Tisch lag, holte ich noch einmal tief Luft und drehte mich um. Dad sah mich sanft an und sagte: "Komm her! Komm zu mir!" Ich ging vorsichtig auf ihn zu und hielt die angespannte Haltung. "Liebling, lass ihn auf dich zukommen!", sagte Papa, als ich vor Dad stand und überlegte, ob ich den Kontakt zulassen sollte. Ich sah von Papa zu Dad. Dieser streckte seine Hand nach mir aus. Ich zuckte zusammen und wollte ängstlich zurückweichen. "Prinzessin!", rief Dad und ich hielt inne. Dann legte er seine Hand auf meinen Kopf und begann mein Fell zu streicheln. "Shhh! Entspann dich bitte! Du bist viel zu verkrampft! Shhh! Papa und ich sind hier!", flüsterte Dad mir liebevoll ins Ohr und bewegte dadurch, dass ich ruhiger wurde und mich auch zu ihm ziehen ließ. So stand ich wenig später fast auf seinem Schoß, während er mich streichelte und an sich drückte. Ich ließ es mir gefallen, da ich, wahrscheinlich durch die Hormone, diese Zuneigung jetzt brauchte. "Wenn du kein Theater machst, dann können wir auch kuscheln", schlug Dad vor. Ich wollte eigentlich nicht schon wieder seiner Zuneigung verfallen, doch er sah mich so warm und sehnsüchtig an, dass ich zustimmen musste. Papa holte ein paar Decken und schon lag ich mit den Vorderpfoten und dem Kopf auf seinem Schoß. "Siehst du?", fragte Papa und setzte sich neben Dad, "Nur eine Phase. Es ist vorbei. Alles ist wieder gut". Während ich ruhig liegen blieb und müde wurde, lehnte sich Dad an Papa und streichelte mich. Irgendwann war ich erschöpft eingeschlafen, was ich am nächsten Tag bemerkte. Denn da wurde ich wach. Die Sonne war schon aufgegangen und strebte ihren Höhepunkt an, während ich mich ausgiebig streckte. Als ich aufsah, stockte ich. Die Tür stand weit offen. Ein Blick durch die Gitterstäbe zeigte mir das Wohnzimmer. Dort saßen Dad und Papa auf der Couch und Caius stand an die Wand neben den großen Fenstern gelehnt und unterhielt sich ein wenig mit ihnen. Geschockt starrte ich ihn an. Caius war wieder da! Er schien meinen Blick zu spüren, denn er sah zu mir und grinste breit. "Na Räuber?", fragte er leise, doch jeder verstand es. Ich löste mich aus meiner Starre und rannte so schnell es ging zu ihm. Bei ihm angekommen kniete er sich zu mir runter und nahm mich in den Arm. Tränen rannten aus meinen Augen, als ich mich fest an ihn drückte. Als er spürte, dass sein Anzug nass wurde und ich weinte, strich er mir durchs Fell. "Hey Princess! Ich bin wieder da! Alles ist gut!", flüsterte er, doch ich spürte, dass es ihm näher ging, als er zeigen wollte. Ich hörte nicht auf zu weinen. Ich drückte mich einfach an ihn, fest und sehnsüchtig. Dann hörte ich auch ein Schluchzen. Dann tropfte die erste Träne aus seinem Augen auf mein Fell. "Mach das nie wieder", schluchzte er und drückte sein Gesicht in mein Fell. Ich weinte stärker, als ich das hörte. "Bitte versprich mir das, Caesar! Ich hatte eine gigantische Angst um dich! Ich will dich nicht verlieren!" "Ich verspreche es. Wirklich, Caius. Ich mach das nie wieder! Es tut mir so leid", schluchzte ich. "Danke", wisperte er und dann saßen wir einfach nur so da. Aneinander gedrückt und weinend...
Als wir uns wieder einigermaßen beruhigt hatten, kuschelten wir und er streichelte mein Fell...
"Ich hoffe, dass unsere Entscheidung kein Fehler war", meldete sich Papa ernst zu Wort. Ich sah auf, doch blieb an Caius gelehnt. "Ich werde es nie wieder tun. Versprochen!", schniefte ich. "Das will ich hoffen!", sagte Dad. Ich sah zu ihm und nickte. "Nur zu deiner eigenen Sicherheit wird Caius dir das Kämpfen beibringen", sagte Dad und Papa frugte hinzu: "Deswegen ist er hier!" Ich wurde etwas traurig. Also kein Kuscheln oder Toben. Schwer schluckte ich und wollte zurück gehen. Nur zu meiner eigenen Sicherheit. Ich hätte gewinnen können, dachte ich. "Hey", meinte Caius mit brüchiger Stimme. "Wenn du nur deswegen hier bist, dann gehe ich wieder", murmelte ich, drehte mich um und lief los. "Was?", hauchte Caius, "Nein! Ich bin hier, weil ich dich liebe!" Es kam sehr unerwartet, weswegen ich auf der Stelle stehen blieb. Langsam drehte ich mich um und sah ihn. Er kniete auf dem Boden, während seine Hände nach meinem Verschwinden schlaff an den Seiten herunter hingen. Sein Gesichtsausdruck zeigte mir, dass er selbst über seine Ehrlichkeit überrascht war, doch das alles wirklich ernst meinte. "Ich bin nicht nur wegen deiner Väter hier", flüsterte er, "Ich bin hier, weil ich dich vermisst habe und dich sehen wollte!" Ich sah ihn sehnsüchtig an. Ich brauchte ihn. Ich brauchte seine Liebe... Weil ich ihn liebe. "Caius", hauchte ich. Im Augenwinkel sah ich, wie Dad einschreiten wollte, doch Papa ihn auf seinen Schoß zog und in seine Arme schloss. "Caesar, ich verlange keineswegs, dass du das alles erwiderst, aber-" "Jetzt frag einfach, ob ich mit dir ausgehe, du Idiot", lachte ich leise und lächelte. Erst wurden seine Augen größer und dann erschien ein breites Grinsen auf seinen Lippen. "Gehst du mit mir aus, Princess? Nur wir beide?", fragte er. "Ich will doch hoffen nur zu zweit. Dad und Papa können ruhig Zuhause bleiben!", murmelte ich und ging zu ihm. Ein leises Lachen kam von meinen Eltern. "Ist das ein Ja?", flüsterte er und strich über meinen Rücken. "Ja", hauchte ich und drückte meinen Kopf in seine Schulter, während er seine Arme um mich legte. Es war einer der schönsten Momente und ich genoss es einfach in seinen Armen zu liegen. In den Armen des Vampirs, der mein Herz gestohlen hatte...
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"Because we love you!" ~Volturi
FanfictionNachtträumer. Sie waren besonders selten und machtvoll, wenn man sie auf ihrer Seite und unter Kontrolle hatte. Diese Geschöpfe des Mondes gelten als ausgestorben. Doch was ist, wenn Emmet einen weiblichen Nachtträumer kennenlernt, die noch extrem j...
