"Entweder ehrlich oder ihr lese eure Gedanken!", sagte Aro streng. Felix und Demetri sahen sich kurz an und nickten dann. "Ja, auch wenn wir sie bisher nur beim Schlafen beobachtet haben und sie von der Ferne aus gesehen haben", bekräftigte Demetri...
"Und da ihr diesen Wunsch schon einige Tage hegt, wollen wir euch diesbezüglich eine Chance geben", sagte Aro. Den beiden Freunden fiel die Kinnlade runter. "Das meinen sie Ernst?", platzte es aus Felix heraus, der dafür sofort einen Ellenbogen in die Rippen bekam und aufkeuchte. Marcus hob die Hand und signalisierte Demetri, das nicht mehr nötig war. Dieser senkte kurz, als Bestätigung, seinen Blick. "Ja, Felix. Wir geben euch eine Chance. Für Marcus und mich ist es wieder an der Zeit einen Abend allein zu sein. Wenn ihr versteht. Da Caius noch nicht zurückgekehrt ist, liegt es an euch Caesar zu beschützen und auf sie Acht zu geben!", sagte Aro. "Also werdet ihr wieder ausgehen?", rutschte die nicht so ganz höfliche Wortwahl nun auch Demetri raus. Daraufhin war es für Felix an der Zeit seinem Freund den Ellenbogen in die Rippen zu stoßen. Während Aro sich bei dieser Formulierung anspannte und schnaubte, legte ihm Marcus beruhigend eine Hand auf die Schultern. Aro mochte es nicht, wenn sich andere in sein Liebesleben einmischen oder sich ein schlechtes Urteil darüber bildeten. Da war der Schwarzhaarige sehr empfindlich. "Wenn du meinst, dass wir eine Nacht zu zweit verbringen und unsere Bindung stärken, dann liegst du richtig. Allerdings bist du noch nicht bei dem Stand angekommen, bei dem dich Details etwas angehen. Oder wollt ihr die Aufgabe an Jane und Alec weiter geben?", fragte Marcus ruhig mit einem leichten siegessicheren Lächeln auf den Lippen. "NEIN!", riefen beide synchron. "Verzeiht. Nein, natürlich nicht. Wir danken euch für eure Großzügigkeit und-", begann Felix, doch wurde unterbrochen. "Wenn du noch mehr schleimst, dann rutscht du auf dem Weg zu Caesar aus!", kam es trocken von Marcus. Während Demetri bei der Reaktion seines Freundes begann zu lachen, konnte Aro sein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen. "Entschuldigt, Meister!", wisperte Felix. "Alles gut, Felix. Nur passt uns gut auf Caesar auf!", schmunzelte Marcus, "Falls sie unruhig wird, dann streichelt sie. Wenn sie aufwacht und wegrennt, dann auf den Arm nehmen und kurz die Situation erklären. Dann redet ihr auf sie ein, streichelt sie und kuschelt mit ihr und dann sollte sie weiterschlafen. Wir kommen bei Anbruch des Morgens zurück!" Demetri versuchte sich alles zu merken und Felix grinste über beide Ohren." Falls doch noch etwas sein sollte, dann geht ihr bitte in den Wald und ruft nach Caius und dass es um Caesar geht. Wenn er nicht kommt, was eigentlich unmöglich ist, dann findet Demetri uns sicher. Aber wehe ihr lasst sie auch nur eine Minute allein!" Das Letzte knurrte der Braunhaarige. "Wartet! Wer sollte jetzt bei ihr sein?", fragte Demetri. "Ihr!", sagte Aro mit einem strengen Blick. Felix Grinsen verschwand und er sah panisch zu Demetri. "Renn!", flüsterte er und schon waren die beiden im Vampirspeed losgerannt. Auf den Gesichtern des Paares spiegelte sich ein Sieg ab, während sie durch den letzten Gang liefen und nach draußen traten. Die kühle Nachtluft traf sie eher wenig. In so einem Moment hätten sie Angst um Caesar, doch die war ja jetzt sicher bei Felix und Demetri. Also schlugen sie den Pfad ins Dorf ein und Aro begann grinsend das Gespräch, während er Marcus' Hand ergriff und ineinander verschränkte. "Der Spruch war aber nicht von dir, oder doch?", hakte der Schwarzhaarige nach. "Nein", lachte Angesprochener, "Den Spruch hab ich von Caius. Nur hab ich ihn etwas umgewandelt!" "Stimmt, dass hätte mir klar sein können. Das ist genau Caius sarkastische und trockene Art!", schmunzelte Aro. "Aber weder um ihn, noch um Caesar müssen wir uns heute Nacht Sorgen machen", begann Marcus und Aro unterbrach ihn: "Auch wenn leichte Bedenken bei den Jungs mit Caesar bleiben und auch nicht weggehen werden!" Der Kommentar brachte den Verursacher zum Schmunzeln und seinen Freund zum Lachen. "Du hast Recht, doch jetzt machen wir uns eine Nacht auf unsere Art!" Marcus blieb stehen und zog Aro an seiner Hüfte zu sich ran. "Und darauf freue ich mich", raunte er Aro ins Ohr, bevor er seine Lippen auf die seines Freundes legte. Aro keuchte in den Kuss, doch genoss ihn. So gefühlvoll und nah waren die beiden schon lange nicht mehr. Sie hielten ihr Liebesleben bis jetzt erfolgreich aus ihren Geschäften heraus. Und bei Caesar konnten sie sich auch noch zurückhalten. Nach einiger Zeit, beendeten sie den Kuss, denn sie hatten noch weitaus mehr vor. Ihr Ziel? Rom! Aro und Marcus tranken in dieser Nacht so viel Blut, wie schon lange nicht mehr. Gemischt mit Alkohol oder pur, alles ging. In dieser Nacht fühlten sie sich nach langem wieder jung und feierten auf ihre Art ausgelassen. Hier konnten sie ihre Liebe richtig genießen und entfalten. Hier hatten sie Spaß und ihre Ruhe. Die beiden teilten eine lange Zeit mit Erinnerungen. Sie waren geprägt durch gemeinsame Entscheidungen und Handlungen. Und das Paar waren mental gewachsen. So auch in dieser Nacht, die eine der schönsten wurde...
Im Schloss war alles ruhig und geordnet, bis Caesar sich das erste Mal bewegte. Angespannt schauten Felix und Demetri zu dem kleinen Panther. Dann wurde sie immer unruhiger und begann mit ihren Pfoten um sich zu schlagen. "Ich möchte es versuchen", bat Felix seinen Kumpel, der schmunzelnd zustimmte. Vorsichtig hob Felix Caesar hoch und nahm sie auf den Arm. "Shhhh! Alles gut, Kleine!", flüsterte der Große und begann das schwarze edle Fell zu streicheln. Sofort wurde sie wieder ruhiger und kuschelte sich an Felix Umhang, bevor sie weiter schlief. Mit einem Lächeln auf den Lippen begannen sich Felix und Demetri leise zu unterhalten...
Bis Caesar zusammenzuckte und panisch ihre Augen aufriss. Ihr Atem ging schwer und sie zitterte. "Hey, ganz ruhig, Kleine!", flüsterte Felix und versuchte sie zu beruhigen. Doch sie dachte nicht daran und sprang auf den Boden. Dabei rutschte sie aus und ihre Schläfe traf genau das Bein des Wohnzimmertisches. Sie schrie vor lauter Schmerz auf und flüchtete in eine Ecke. Dort machte sie sich so klein wie möglich. Felix wollte zu ihr, doch Demetri hielt ihn auf. Er beugte sich auf den Boden und ging langsam auf allen Vieren auf Caesar zu. Diese wimmerte vor Schmerzen und vor Angst und wich nun endgültig in die Ecke. "Hallo Caesar", begann Demetri und legte sich mit etwas Abstand vor ihr auf den Boden. Felix durchschaute den Plan seines Freundes und tat es ihm gleich. "Ich bin Demetri und das ist mein Freund Felix. Du bist die kleine Tochter von Meister Aro und Meister Marcus, stimmt das?", fragte er vorsichtig und Felix winkte ihr lächelnd zu...
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"Because we love you!" ~Volturi
FanfictionNachtträumer. Sie waren besonders selten und machtvoll, wenn man sie auf ihrer Seite und unter Kontrolle hatte. Diese Geschöpfe des Mondes gelten als ausgestorben. Doch was ist, wenn Emmet einen weiblichen Nachtträumer kennenlernt, die noch extrem j...
