Und so ging für Caius auch dieser Tag zu Ende. Er zog sich bequeme Sachen zum Schlafen an und lief ins Schlafzimmer. Dort legte er sich auf die Matratze. Als er die Augen schloss dachte er an Caesar. Doch die beiden werden sich erst morgen wiedersehen...
Am nächsten Morgen erwachte ich in meinem neuen Zimmer. Es war groß mit einem wunderschönen Himmelbett, einem Kleiderschrank, zwei Fenstern und einem gemütlichen Badezimmer. Es war angenehm und ich fühlte mich unglaublich Wohl. Zu meiner Überraschung konnte ich als Vampir aus den Zimmer laufen. Es war keiner im "kleinen Saal", so beschloss ich ihn zu nennen und lief grinsend dem Schlafzimmer meiner Eltern. Lautlos öffnete ich die Tür und sah die beiden schlafend dort auf dem Bett liegen. Ich schlich vor das große Bett und hielt inne. Dann sprang ich mit einem "Raaaahhh!" in die Mitte zwischen sie. Beide schreckten aus dem Schlaf und sahen sich geschockt um. Als sie mich sahen, zeigten sich zwei Reaktionen. Dad sah mich wütend an und wollte seine Predigt beginnen. Doch Papa legte sich wieder hin und zog mich an seine Brust. "Komm her Liebling", nuschelte Papa verschlafen und schloss die Augen. Dad seufzte mit einem sanften Lächeln auf den Lippen und kuschelte sich an uns. Zum Schluss legte er nich die Decke über uns. "Mein kleiner Räuber", murmelte Papa und schlief allem Anschein nach wieder ein. Das flüsterte: "Darüber reden wir später noch! Aber jetzt wird noch einmal geschlafen. Es ist viel zu früh!" Ich wollte gerade zum Protest ansetzen, als er mich mahnend ansah. Missbilligend murrte ich und kuschelte mich in Papas Kissen. "So ist es gut", hörte ich Dad flüstern. Dann küsste er meine Stirn und ich schlief wieder ein...
Als ich wieder erwachte, lag ich allein im Bett. Ich war in die Decke eingekuschelt und lag in der Mitte. Die Sonne schien hell durch die Vorhänge, was mich vermuten ließ, dass es schon kurz vor Mittag war. Mein Magen knurrte zustimmend und ich rieb mir gähnend die Augen. Gedämpfte Stimmen drangen durch die Tür zu mir. Wahrscheinlich waren es Papa und Dad. Nachdem ich noch etwas dort lag, entschied ich mich dazu, mich langsam aufzusetzen. Dann krabbelt ich aus dem Bett und tapste aus dem Raum in den kleinen Saal. "Ah, guten Morgen Schätzchen", rief Dad erfreut. Er saß hinter dem großen Schreibtisch. Vor ihm lagen Papiere und in der Hand hielt er einen Stift. Papa stand schräg vor ihm und hielt ein Buch in der Hand. "Morgen", brummte ich und musste erneut gähnen. Papa sah mich amüsiert an. "Wolltest du nicht schon vor zwei Stunden aufstehen?" "Ceasar, wir haben noch einiges vor, würdest du dich bitte beeilen?", fragte Dad. "Warum sollte ich das tun?", fragte ich irritiert nach, "Ich kann genauso gut zu Caius gehen!" Dad setzte an, doch Papa warf ihm einen beruhigenden Blick zu. "Prinzessin, heute ist Montag und du hat Unterricht! Da erledigt sich die Frage 'Warum' doch von selbst, oder?", erklärte Papa. "Was?", rief ich entsetzt, "Aber das könnt ihr nicht machen! Wann bekomme ich denn dann Ferien?" "Ceasar", seufzte Papa. "Wir diskutieren darüber nicht! Der Unterricht beginnt in 20 Minuten. Für jede Minute, die du zu spät kommst, machst du einen Liegestütz!", sagte Dad nun fest entschlossen. Ungläubig fiel mir die Kinnlade runter. "Das meint ihr nicht ernst, oder?", fragte ich. "Es bleiben noch 19 Minuten", sagte Dad. Hoffnungsvoll sah ich zu Papa. Doch diese nickte in Richtung Zimmer. Ich schrie wütend auf und stapfte auf mein Zimmer.
Aro seufzte und schloss für einen kurzen Moment seine Augen. Er kam nicht hin zu sagen, dass er zwar wusste, dass Teenager anstrengend waren, aber glauben tat er es erst jetzt. "Hey Schatz", wisperte Marcus und trat hinter seinen Freund, um ihm die Hände auf die Schulter zu legen. "Mmm", gab Aro von sich, als Marcus begann seine Schultern zu massieren. "Es ist früh am Morgen und du verspannt dich. Was ist los, Schatz?", fragte der Braunhaarige. "Caesar ist noch so jung und unerfahren. Ich weiß, dass es nun unsere Aufgabe ist, sie zu erziehen, sie zu lehren und sie zu lenken, aber warum muss das so kompliziert und anstrengend sein? Gestern beim Rundgang war ich um ihre Aufmerksamkeit bemüht. Heute weckt sie uns in aller Frühe, weil sie nicht mehr schlafen will und schreit sie wütend herum, weil Montag ist. Ich verstehe die Welt nicht mehr, Marcus!" Aro klang verzweifelt und hilflos. "Deine Welt ist deine Familie. Und Caesar ist eben neu. Sie braucht Zeit. Wir brauchen Zeit. Du kannst nicht erwarten, dass alles super und ohne Probleme läuft. Es ist klar, dass sie diskutieren, schreien und kämpfen will. Das liegt in ihrer Natur. Das möchte jeder Teenager. Und sie ist eben mitten in der Phase. Daran können wir nichts ändern", erklärte Marcus und beugte sich zu Aro runter, um ihm einen Kuss auf die Wange zu geben und ihn zu umarmen. "Ich weiß, aber das alles ist so neu. Ich weiß nicht, ob ich mich richtig oder falsch verhalte", sagte Aro verzweifelt. "Schatz hör mir zu! Wir sind ihre Väter, ihre ersten Eltern. Und sie ist unsere Tochter, unser erstes Kind. Keiner von uns weiß, ob er sich gerade richtig verhält. Aber es ist wichtig, dass wir als Väter klug und weise handeln und zu unseren Entscheidungen stehen. Natürlich können wir auch Fehlentscheidungen treffen. Allerdings müssen wir dennoch zu diesen stehen und Caesar zeigen, wer das sagen hat. Und wenn wir einmal einen Fehler gemacht haben und er uns beiden bewusst wird, dann werden wir ihn nie wieder tun. Und Caesar weiß, dass wir sie immer lieben werden!", erklärte Marcus und Aro fuhr mit einer Hand zu dem Hals seines Freundes, "Oder irre ich mich, Caesar?" Aro sah geschockt auf, als sie unsicher aus ihrem Zimmer trat. Sie hatte ihre Väter belauscht, nachdem sie sich fertig gemacht hatte. "Ja Papa, du hast Recht", murmelte sie und knetete ihre Hände. "Und du weißt sicher auch, dass es unhöflich ist, wenn man lauscht, gerade bei den eigenen Eltern!", sagte Marcus und richtete sich auf...
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"Because we love you!" ~Volturi
FanfictionNachtträumer. Sie waren besonders selten und machtvoll, wenn man sie auf ihrer Seite und unter Kontrolle hatte. Diese Geschöpfe des Mondes gelten als ausgestorben. Doch was ist, wenn Emmet einen weiblichen Nachtträumer kennenlernt, die noch extrem j...
