"Wow", wisperte ich. Wir standen in einem riesigen Wohnbereich, der dem Appartement ähnelte, in dem ich groß geworden war. Doch es war alles persönlicher und kreativer eingerichtet und gehörte ihm...
"Die Tür dort links ist das Bad", erklärte er. Kaum vernahm ich diese Worte, eilte ich in den Traum von schwarzem Mamor. Und tatsächlich konnte ich mich wirklich so weit entspannen, dass ich als Vampir die Toilette benutzen konnte. Als ich fertig war und meine Hände gewaschen hatte, trat ich in seinen Wohnbereich zurück. "Haben Dad und Papa auch einen eigenen Bereich?", fragte ich. Caius drehte sich mit einem charmanten Lächeln zu mir um. "Ja, sie sind im Nordflügel. Momentan leben wir wegen dir aber im Westflügel. Die Wachen sind im Erdgeschoss untergebracht. Wir Könige leben in der ersten Etage. Und der Thronsaal ist im Süden im Erdgeschoss", erklärte er und ich hatte Mühe ihm zu folgen. Etwas überfordert sah ich Caius an und nickte. "Na komm", grinste er und deutete zur Tür, "Lass uns zurück und den Sonnenaufgang genießen!" Kaum öffnete er die Tür, stand der Panther wieder vor ihm. Doch es schien ihn nicht im Geringsten zu stören. Stattdessen nickte er und führte mich wieder zurück in die Natur zur Glaskuppel. Dort verbrachten wir den Rest des Tages. Zu aller erst lagen wir zwischen den Kissen und genossen den Sonnenaufgang. Dann machten wir eine Kissenschlacht, die ich gewann, und danach erzählten wir einige Zeit. Als es begann zu regnen, sah ich grinsend hinauf in den Himmel. Die grauen Wolken bedeckten diesen und weinten. "Caius, kannst du etwas Ruhiges singen? Etwas passend zum Regen?", fragte ich bittend. Er ließ sich das nicht zweimal sagen und zog mich auf seinen Schoß. Caius begann zu singen und wiegte uns sanft hin und her. Ich kuschelte mich an ihn und begann mit seinem Haar zu spielen. Später kuschelten wir noch im Liegen oder warfen Kissen. So ließen wir den Tag ruhig ausklingen und es schaffte kein negativer Gedanke in die Glaskuppel hinein...
Als die Sonne unterging, packten wir alles zusammen und erzählten dabei. Wir lachten sehr viel und Caius' Humor war einzigartig. Doch auch die schönste Zeit wird einmal zu Ende sein. So beendeten wir auch unser Date hier. "Caius, bevor wir gehen, möchte ich dir danken!", sagte ich ehrlich. Caius hielt inne und richtete sich auf. "Ich möchte dir für diese 24 Stunden danken, in denen ich so viel Spaß hatte, wie noch nie. Es war einfach wunderbar! Danke!", erklärte ich. Caius trat zu mir und legte seine linke Hand auf meine Taille. Mit seiner rechten Hand strich er über meine Wange zu meinem Kinn, welches er anhob. Langsam beugte er sich zu mir runter. Ich spürte seinen kalten Atem auf meiner Haut, als er kurz inne hielt. "Ich bin für eine Wiederholung", flüsterte er und vereinte schließlich unsere Lippen. Ich spürte Wärme und lächelte. Dabei erwiderte ich den Kuss. Caius biss mir vorsichtig auf die Unterlippe, woraufhin ich keuchte und meinen Mund öffnete. Das nutzte er und drang mit seiner Zunge in meine Mundhöhle. Während unsere Zungen liebevoll um die Vormachtstellung kämpften, vergrub ich meine Hände in seinen Haaren. Seine Hand wunderte nach Hinten, etwas weiter runter, als mein Rücken. Ich keuchte überrascht, denn er hatte gerade begonnen meinen Arsch sanft zu massieren. Grinsend drückte ich ihn fester in Caius' Hände und streckte mich sehnsüchtig zu ihm. Ihm schien das zu gefallen. Neckend zog ich an seinen Haaren, was ihn keuchen ließ. Eine Weile standen wir dort und küssten uns leidenschaftlich...
Doch ich brauchte Luft. Schwer atmen löste ich mich von ihm und kuschelte mich an seine Brust. "Alles wird gut", flüsterte er und in diesen Moment glaubte ich seinen Worten...
Nach diesem Kuss vor einigen Tagen war sehr viel passiert. Dad und Papa schliefen schon, als wir zurückgekommen waren, also habe ich bei Caius geschlafen. Im darauf folgenden Unterricht trainierten wir jetzt nicht nur die Ausdauer und Kraft, sondern auch meine Konzentration für die Verwandlung. Doch klappen tat es nur alle drei Male, was mich persönlich etwas enttäuschte. Caius meinte aber, dass das super Fortschritte wären, zumal das Überhaupt nicht sein Fachbereich wäre, sondern der von Dad und Papa. Trotzdem wünschte ich mir, dieses ganze Verwandlungszeug besser unter Kontrolle zu haben. Das wurde nicht besser, als Caius dann auch noch für 24 Stunden zu einem Kontrollbesuch bei einem Clan musste. Ich wollte mit, aber das wusste meine Eltern effektiv zu verhindern. Also musste ich mich Wohl oder Übel von ihm verabschieden. Und dann war er bei der aufgehenden Sonne losgelaufen. Und jetzt lag ich weinend im Bett. Das Gewitter tobte über mir und ich zuckte immer starker zusammen. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und rief weinend: "DAD! PAPA!" Keine Sekunde später hörte ich Schritte und dann betrat Dad sein Schlafzimmer, wo ich mich unter der Decke versteckte. "Dad, ich habe so furchtbare Angst", schluchzte ich. "Hey Prinzessin", flüsterte er und setzte sich zu mir in die Mitte des Bettes, "Ich bin da, es ist alles gut! Na komm mal her!" Das ließ ich mir nicht zweimal sagen krabbelte in seine Arme. "Dad, ich habe Angst um Caius und Angst vor Gewitter!", schluchzte ich in seine Brust. "Ach Liebling, du brauchst weder um Caius Angst haben noch vor Gewitter. Caius ist der beste Kämpfer und hat drei seiner besten Leibwächter mit. Ihm geht es gut! Und morgen früh bei Sonnenaufgang kommt er heil wieder zurück", flüsterte Dad und streichelte mein Fell, "Und vor Gewitter brauchst du keine Angst haben. Du bist nicht allein!" Ich war kurz einen Moment still und dann flüsterte ich: "Dad, ich möchte dich umarmen!" "Das tust du doch schon, Caesar", schmunzelte er und küsste meine Stirn. Jetzt war der passende Augenblick um es zu probieren. Ich entspannte mich und dachte an ihn und Dad. Wie wir ein Picknick im Freien machten und der Wind durch meine Haare fuhr und Caius mich von hinten umarmte. Es funktionierte. Ich spürte, wie ich mich in meine Vampirgestalt verwandelte. Als ich fertig war, öffnete ich meine Augen und lächelte Dad an. "Jetzt umarme ich dich richtig", rief ich und fiel ihm um den Hals. Er war wie erstarrt...
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"Because we love you!" ~Volturi
FanfictionNachtträumer. Sie waren besonders selten und machtvoll, wenn man sie auf ihrer Seite und unter Kontrolle hatte. Diese Geschöpfe des Mondes gelten als ausgestorben. Doch was ist, wenn Emmet einen weiblichen Nachtträumer kennenlernt, die noch extrem j...
