"Aber ich habe es schon so oft geübt!", murmelte der Braunhaarige. "Ist schon gut", flüsterte Aro und strich ihm durchs Haar, "Dann geben wir ihm eine Chance und lassen die beiden heute Abend miteinander ausgehen!"
"Wir können ja mal sein Fell durchbürsten", schlug Caius mir vor. "Au ja!", rief ich mit strahlenden Augen, doch wurde sofort leise, als ich Caius' ernsten Blick sah, "Ups!" "Caesar!" "Guten Morgen", ertönten plötzlich zwei Stimmen hinter uns. "Dad! Papa!", rief ich glücklich und drehte mich um. "Guten Morgen", sagte Caius, während ich auf meine Väter zulief. Doch ich bremste ab und sah zu ihnen hoch. "Dad, geht es dir besser? War ich zu laut?", besorgt sah ich ihn an. "Was habe ich dir gesagt?", fragte Papa Dad und ging zu Caius. Dad schmunzelte und kniete sich zu mir herunter. "Es geht mir wieder etwas besser, ja. Und nein, du warst nicht zu laut", sagte er und nahm mich in den Arm. Ich genoss die Umarmung und kuschelte mich an ihn. Dabei nahm ich seinen Duft wahr und zog ihn sehnsüchtig ein. "Aro, es lag gestern nicht in meiner Absicht dich so zu überrumpeln. Ich-", begann Caius. Doch Dad beendete die Umarmung und erhob sich. "Caius", sagte Dad, "Geh mit ihr aus, versuche dein Glück. Aber brichst du ihr ein einziges Mal auch nur ansatzweise das Herz, dann-". "Aro!", unterbrach Papa nun Dad, "Es ist gut. Ich denke, dass er verstanden hat, dass er eine Chance bekommt, aber sie nicht vermasseln sollte!" Dad schnaubte und strich mir durchs Fell. "Danke", flüsterte Caius und sah mich grinsend an, "Ich muss noch was vorbereiten, sehen wir uns später?" Ich nickte grinsend und nachdem er mir über den Kopf gestrichen hatte, verließ er das Wohnzimmer. "Danke Papa", sagte ich und lief zu ihm. "Wofür?", fragte er leicht irritiert und sah mich an. "Dafür, dass du mit Dad geredet hast", lächelte ich und wir sahen uns wissend an. "Kein Problem Prinzessin", schmunzelte er und nahm mich in den Arm. "A-ha", kam es skeptisch von Dad. Papa sah ihn sanft lächelnd an und fragte dann: "Was hältst du davon, wenn wir ihr Fell bürsten? Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht!" Papa lenkte geschickt vom Thema ab, was mich Grinsen ließ. Doch im nächsten Moment lief ich freudestrahlend zu Dad, um Papas Plan zu unterstützen. "Biiiiittttteeeee Dad!", flehte ich. "Du bist so unglaublich niedlich, da kann ich einfach nicht nein sagen", sagte er begeistert. "Super", flüsterte Papa mir ins Ohr und wir beide warfen uns kurz einen wissenden Blick zu. "Ich würde sagen, dass wir dafür aber wieder auf dein Zimmer gehen", sagte Papa dann laut und erhob sich. "Muss das sein?", fragte ich demotiviert, als sie die Gitterstäbe erwähnten. "Ja! Und da gibt es auch gar keine Diskussion, Caesar!", sagte Dad und verschränkte demonstrativ seine Arme vor der Brust. "Ich hole dann schon mal alles, sagte Papa und verschwand. Dafür führte ich mit Dad ein Blickduell, um die Kraft unserer Aussagen. Zu meinem Bedauern gewann er ohne ein Anzeichen der Schwäche. "Schatz, du weißt schon, dass das unserer Tochter gegenüber unfair ist", meldete sich Papa zu Wort, als er zurück kam und einen Arm um Dads Hüfte legte, "Schließlich müssen Vampire nicht blinzeln und Gestaltwandler schon!" Entsetzt sah ich ihn an. "Du schummelst!", rief ich. "Es wurden nie die Spielregeln festgelegt, also kann ich auch gegen keine verstoßen!", grinste Dad. "Da hast du Recht, aber trotzdem ist es unfair", lachte Papa und ging in mein 'Zimmer'. Er winkte mich zu sich und ich folgte seiner Handbewegung. Grummelnd stand ich nun in dem Käfig. Mein Zimmer nannte ich das auf gar keinen Fall. Es war ungemütlich und grau. Papa sah mich sanft an, als könnte er meinen Blick deuten. "Na los", schmunzelte er und dann begannen er und Dad mein Fell zu bürsten. Ich muss sagen, dass es unglaublich gut tat. Es war nicht nur super angenehm, sondern auch extrem entspannend. Dad und Papa unterhielten sich währenddessen ein wenig. Ab und zu sagte ich auch etwas, doch viel lieber genoss ich das Putzen meines Fells. So kam es, dass die Sonne sich wieder neigte und den Abend einleitete, als mein Fell sauber war. Ich wurde ein wenig nervös, weswegen ich das Fleisch nicht wirklich anrührte. "Hey Prinzessin", sagte Papa, dem das zuerst auffiel. Er hockte sich zu mir und fragte: "Was ist denn los? Schmeckt das Fleisch nicht?" "Nein, also doch. Das Fleisch schmeckt bestimmt super, so wie immer", meinte ich unsicher. "Aber?", fragte Papa und beugte sich doch zu mir. Sein Blick war sanft und liebevoll, sodass ich einknickte und mich dazu entschied, es ihm zu sagen. "Ich bin nervös", begann ich leise, "Wegen Caius und so!" Papa schmunzelte un nahm mich beschützend in den Arm. "Ein bisschen Nervosität schadet nie. Aber mehr darf es nicht sein. Caius ist ein wunderbarer Vampir, da brauchst du dir keine Gedanken machen!", beruhigte Papa mich, "Er hat ein Date mit einem wunderschönen Mädchen, er ist auch etwas nervös. Aber das ist nicht schlimm. Spätestens wenn ihr euch seht, dann beruhigt sich die Lage für beide Seiten!" Ich kuschelte mich an ihn und dachte darüber nach. Und Papa hatte Recht. Wie fast immer eigentlich. Ich nickte und löste mich bin ihm. "Du hast Recht, Papa! Ich muss nicht nervös sein. Caius ist super und mag mich. Also kann ich bin ihm ich sein. Ich muss mich nicht verstellen, um ihm zu gefallen", sagte ich und blickte in Papas stolze Augen. "Du bist unfassbar stark, Caesar", flüsterte er und küsste meine Stirn. "Danke Papa", lächelte ich. "Und jetzt iss etwas, sonst kippst du Caius noch um!", schmunzelte er. Ich sah ihn ganz spielt entsetzt an, doch lachte schließlich und begann zu essen. "So ist es gut", sagte Dad und strich mir über den Rücken. Ein Knurren entwich mir. "Caesar", warnte Dad. "Prinzessin, du bist viel zu empfindlich was dir Kombination Essen und Berühren angeht", seufzte Papa, als ich mich von den beiden mit meinem Tablet Fleisch entfernte. "Und ich dachte, dass sie sich daran gewöhnt", hörte ich Dad sagen. "Ich auch", meinte Papa, "Aber scheinbar doch nicht!" Genüsslich aß ich in einer dunklen Ecke im Wohnzimmer mein Fleisch und beobachtete dabei ganz genau die Bewegungen meiner Väter. Doch auch als diese mir versicherten, dass sie mir mein Essen nicht wegnehmen werden, starrte ich sie weiterhin an. Dad wollte wieder zu mir, doch als ich aufsprang und knurrte, hielt Papa ihn zurück. "Lass ihr diesbezüglich noch etwas Zeit", erklärte Papa, "Sie ist die Nähe von jemand anderem nicht gewohnt, wenn sie isst. Lass und auf die Couch setzten und sie langsam eingewöhnen!" Dad sah prüfen zu mir, doch nickte dann und ließ sich von Papa auf die Couch ziehen. Als die beiden wirklich dort saßen, Dad sich an Papa gelehnt hatte und sie mich ansahen, ließ ich mich wieder bei meinem Fleisch nieder und aß weiter. Doch meine Umgebung ließ ich nicht aus den Blick. Besonders meine Eltern nicht...
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"Because we love you!" ~Volturi
FanficNachtträumer. Sie waren besonders selten und machtvoll, wenn man sie auf ihrer Seite und unter Kontrolle hatte. Diese Geschöpfe des Mondes gelten als ausgestorben. Doch was ist, wenn Emmet einen weiblichen Nachtträumer kennenlernt, die noch extrem j...
