14_Unterhaltung unter Vätern

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"Das hast du großartig gemacht, Räuber! Einfach großartig!", rief Caius und knuddelte gleich noch einmal. Freudig schmiegte ich mich an ihn. "So und jetzt hab ich auch Zeit für meinen kleinen Räuber!", sagte Caius und grinste mich an...

"Denkst du, dass sie sich schon vollkommen auf uns eingelassen hat?", fragte Aro. "Ich denke nicht vollständig. Aber wir sind auf dem richtigen Weg", stimmte ihm Marcus zu. "Und woran machst du das fest, mein Lieber?", fragte der Schwarzhaarige mit hochgezogenen Augenbrauen. "Caesar ist momentan ein Babypanther und braucht gerade in dieser Phase Hilfe und Unterstützung. Das hat man heute beispielsweise an ihrem emotionalen Ausbruch gesehen. Sie will nicht allein sein und nimmt deswegen auch, wenn es sein muss, unsere Hilfe an!" "Stimmt. Und wegen der Stimmungsschwankungen und der Unerfahrenheit tippe ich beim Alter auf 16 bis 17 Jahre", sagte Aro. Marcus konnte ihm da zustimmen. "Und schon in dieser wunderschönen Gestalt hat es Caius erwischt!" "Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht gedacht, dass er sich jemals so besorgt und liebevoll um jemanden kümmert. Und schon gar nicht um unsere Tochter!" Die beiden Vampire waren schon beim Ersten Treffen voneinander fasziniert gewesen. Doch nicht so, wie es vielleicht rüber kam. Sondern anders. Sie waren keine Seelische Geschwister und passten wie Pech und Schwefel zusammen und aufeinander auf, so wie mit Caius. Nein. Sie waren ein Paar. Die beiden waren seit mehreren Jahrhunderten zusammen, doch hielten ihr Geheimnis privat. Doch sie liebten sich. Deswegen hatten sie beschlossen sich eine gemeinsame Tochter zu suchen. Und als sie Caesar das erste Mal so verletzt sahen, funkelten in beiden Augenpaaren die Fürsorge und der Beschützerinstinkt auf und ein Blick hatte genügt und sie waren sich auch mit Caius einig. Dieser hatte jedoch keine Vater-Tochter-Bindung zu dem Nachtträumer, sondern eine, welche sich stark von Caesars Vätern unterschied. Denn während Aro und Marcus sich glücklich über die Situation unterhielten, sahen sie ihrer Tochter und dem blonden Vampirkönig zu. Das Wohnzimmer war sehr groß uns da Aro und Marcus auf dem Sofa saßen, hatte sich Caius dazu entschlossen mit Caesar in den hinteren Teil zu gehen, wo der Käfig noch stand. Jedoch war er mit dem schwarzen Tuch überdeckt und schien Caesar nicht aufzufallen. Er wollte zu Anfang erst ein wenig mit ihr spielen, da sie noch so klein war. Aro hatte auch ein ernstes Wort mit ihm geredet, da er nicht wollte, dass seiner Prinzessin etwas passiert. Marcus hatte zwar versucht seinen Freund zu beruhigen, doch der Schwarzhaarige ließ sich nicht beruhigen, wenn es um seine Kleine ging, sodass Caius ihm schlussendlich zustimmen musste. So wurde er beim Toben mit Caesar auch ganz genau von ihrem skeptischen Vater beobachtet. Marcus sah die Bindung des jüngeren Vampire und schenkte ihm so mehr Vertrauen. Caius bekam schon heute Morgen zu spüren, dass sich Aro um Caesar sorgte und sie und ihn ganz genau im Blick hat. Während ihn das irritierte, schenkte ihm das Verhalten von Marcus Seite ein wenig Sicherheit und Vertrauen. Er war eher ruhiger und redete mit dem Blonden, wogegen Aro ihn lieber ermahnte. Doch Caius war sich sicher, dass das Verhältnis zwischen ihnen durch Caesar stärken wurde, und auf gar keinen Fall alles zerstören wird. Doch ihm war auch klar, dass sein Mädchen, insofern sie Aro und Marcus nun endlich akzeptieren wird, schon bald auch mit Aro und Marcus Kuscheln und Schmusen würde. Denn die beiden wollen schließlich auch Zeit mit ihrer Tochter verbringen, die sie so lange gesucht hatten, dass auch Caius endlich froh war, seine Brüder so froh zu sehen. Denn eines war klar. Caesar wird einige Zeit brauchen, doch sie werden es schaffen das Vertrauen des Nachtträumers endgültig zu gewinnen. Koste es, was es wolle!

"CAESAR!", hallte Dads laute Stimme zum wiederholten Male durch die Räume. "Aro, schrei bitte nicht so!", rief Papa. "Hast du Caesar gesehen?", fragte Dad aufgebracht. "Nein, aber sie ist bei Caius. Wenn sie Hilfe braucht, dann wird sie sich schon melden!", versuchte Papa ihn zu beruhigen, was nur bedingt klappte. "CAAEEESSSAARR!", rief Dad, woraufhin Papa seufzte und ich mir einen amüsierten Laut verkneifen musste. "Shhh! Er darf uns nicht finden!", flüsterte Caius und deutete mir an, leise zu sein. Wir hatten uns in einem Berg von Kissen vergraben, um die Tricks zu üben, welche mir Caius bezüglich des Anschleichens gezeigt hatte. "Das kann doch wohl nicht wahr sein-", fluchte er und stoppte abrupt, als er in das Spielzimmer trat. "CAESAR!", rief er wütend. "Aro, was ist jetzt schon wieder?", fragte Papas Stimme und kurz darauf erschien er neben Dad im Türrahmen. "CAESAR!", rief er wütend. Ich zog den Kopf ein und sah unsicher zu Caius. Der schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln und nickte zurück zu Dad und Papa. Letztere konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und erntete einen drohenden Blick von Dad. "Ach komm schon, Aro. Sie ist ein kleiner Chaot. Deine Prinzessin!" sagte Papa und sofort umspielte ein Lächeln Dads Lippen. Papa küsste Dad auf die Wange und ging dann wieder. Dad wurde auf einmal zunehmend besorgter und suchte den Raum nach mir ab. "Caesar!", rief er und ich sah zu Caius. Als Dad mitten im Raum mit dem Rücken zu uns stehen blieb und sich die Haare raufte, nickte er. Ich duckte mich und schlich durch die Kissen, die den gesamten Boden bedeckten, auf Dad zu. Er ahnte nichts und ich hielt kurz an. Dann rannte ich den letzten Meter und sprang an Dads Bein. Da ich meine Krallen noch nicht kontrollieren konnte, umklammerte ich ihn mit den Pfoten. Dad schrie auf und sah dann zu mir. Erleichterung spiegelte sich in seinem Gesicht wieder. Ich grinste ihn aus meinen blauen Augen an. Er beugte sich zu mir runter und nahm mich in seine Arme. "Warum bist du nicht gekommen, als ich dich gerufen habe?", fragte er. Als Antwort grinste ich ihn jedoch nur frech an. "Du weißt ganz genau, dass ich mir Sorgen um dich mache!", ermahnte er mich. Auch hier gab ich freudige Geräusche von mir. "Es reicht!", rief Dad...

"Because we love you!" ~Volturi Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt