8_Aros Schulter

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Ich verstand! "Möchtest du dich hinlegen?", fragte er. Kaum hatte er das gesagt, da lag ich schon vor ihm. Er streichelte meinen Kopf und sagte: "Es ist alles gut, Prinzessin! Wir sind immer für dich da und beschützen dich!"

Dann löste er endgültig den Knoten und nahm mir das Seil ab. Vor Glück und Erleichterung brüllend sprang ich auf und rieb mir die Druckstellen weg. Marcus und Aro grinsten überglücklich und das machte mich noch glücklicher. Ich weiß nicht einmal warum, aber es war so. Plötzlich ging die Tür auf und Caius kam rein. Als er uns so glücklich sah, fragte er: "Was ist denn hier passiert?" Marcus und Aro lachten. "Süße?", fragte er mich und kam zum Gitter. Ich ging zu ihm, als er ein Hand nach mir aus streckte. "Darf ich?", fragte er. Ich nickte und lehnte mich an seine Hand. Er begann meinen Rücken und meinen Hals zu streicheln. "Da freut sich Aro, darüber mal in ihre Nähe zu kommen und ihr das Seil abzunehmen und dann kommst du und darfst sie streicheln", lachte Marcus. "Tja Jungs, überlegt mal warum", sagte Caius und nahm seine zweite Hand noch dazu. "Weil du dich einschleimst", gab Aro trocken von sich. Ich knurrte ihn an. "Hey, ganz ruhig. Shhh! Entspann dich, Süße!", flüsterte Caius und kraulte meine Ohren. Schnurrend ergab ich mich und legte mich bequem direkt hinter dem Gitter hin. Caius streichelte weiter, bis ich schließlich doch erschöpft vom ganzen Tag und dem Seil einschlief. Marcus schien Aro zu beruhigen...

Am nächsten Morgen wurde ich kurz durch einige Stimmen und Schritte wach. Ich hörte, wie ein Schlüssel in ein eisernes Schloss ging und umgedreht wurde. Als ich meine verschlafenen Augen noch im Halbschlaf öffnete, sah ich schwarze Lederschuhe, die sich in meinen Käfig hineinbewegten. Ich nahm alles nur wie im Traum war und schloss deswegen wieder meine Augen. "Caius, wehe du weckst sie auf!"
"Wie sehe ich denn bitte aus?" "Hässlich!"
"Halt die Klappe, Aro!"
Die Stimmen waren gedämpft, als wenn sie nicht aus dieser Welt kommen würden. Plötzlich legten sich zwei große Hände um meinen Rücken und Bauch und hoben mich vorsichtig hoch. Ich quiekte hoch auf. "Shhhh, alles gut, Süße!", flüsterte eine Stimme und ich wurde auf den Arm genommen. Die Person setzte sich in Bewegung und trug mich. Nach einigen Momenten wurde ich auf etwas Weiches gelegt. Wieder quiekte ich überrascht auf. "Alles gut, Sweetheart! Du bist in Sicherheit!", wisperte eine Stimme und eine Decke wurde über mich gelegt. Ich gähnte und kuschelte mich hinein.
"So ist es gut, Schatz!"
Jemand streichelte meinen Kopf vorsichtig.
"Schlaf weiter, Liebling!"
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und glitt wieder in meinen tiefen Schlaf...

Ich wurde durch einige Sonnenstrahlen in meinem Gesicht endgültig wach. Müde öffnete ich meine Augen und sah mich neugierig um. Irgendwas ist hier komisch. Ich war in einem neuen Käfig. Es war viel mehr ein Kinderbett, das einen halben Meter über den Boden tagte. Spätestens, als Aro und Marcus in mein Blickfeld traten, bemerkte ich es. Sie waren viel größer, was nur eines bedeuten konnte. Die letzte Nacht war wieder Vollmond und ich hatte mich wieder zurück entwickelt. "Hey Kleine! Na, wie hast du geschlafen?", fragten sie. Ich stand auf und blickte mich wieder weiter um. Ich schrie mit meiner nun jungen Stimme auf, als sich zwei große Hände um mich legten und mich in die Höhe hoben. "Alles gut, Baby! Shhh, wir sind da!", wisperte Aro und legte mich auf seine Brust. Ich versuchte mich wegzudrücken oder irgendwie wegzukommen, doch vergebens. "Hey, hey, hey! Shhh, alles gut, Prinzessin! Hey Schatz, beruhige dich! Alles ist gut!", sagte Aro und hielt mich fest. Ich fauchte, was sich etwas komisch anhörte. "Ganz ruhig, Schatz. Dein Vater tut dir nichts! Oder doch?", fragte Marcus. Ich überlegte. Er tat wirklich nichts. Weder tat mir etwas weh, noch tat er mir weh. Also wurde ich ein wenig ruhiger. "Siehst du? Alles ist gut, Liebling!", flüsterte Aro und strich über mein Fell. "Gehen wir zu Caius?" fragte Marcus liebevoll Aro. Dieser stimmte nickend zu und setzte sich in Bewegung. Nach einigen Schritten bogen die beiden um eine Ecke in einen neuen Raum. "Hey Süße!", rief Caius und stand vor mir. Ich gab einen glücklichen Ton von mir, als er sich zu mir runter beugte. "Hast du gut geschlafen?", fragte er. Ich gab einen zustimmend Ton von mir und gluckste. "Super Prinzessin. Dann sehen wir uns später wieder. Ich muss nämlich noch was vorbereiten", sagte er. Sofort wurde ich traurig. Als er das sah strich er mir über den Kopf und sagte: "Ich weiß Süße, aber deine Väter wollen sowieso was mit dir besprechen. Und wenn du artig bist, dann darf ich bestimmt nochmal später zu dir kommen! Oder?" "Wenn bis dahin alles klar ist, dann spricht nichts dagegen", nickte Marcus. "Siehst du? Alles gut! Bis später, Kleine!", sagte er und ging dann wirklich. Ich schrie und wollte hinterher, doch Aro hielt mich fest. "Ich weiß, dass du ihn magst, Schatz, aber er hat etwas wichtiges zu tun. Und er kommt wieder. Alles wird gut. Ich bin da, Liebling!", flüsterte Aro und drückte mich sanft enger an sich. Eine Träne nach der anderen floss aus meinen blauen Augen und ich kuschelte mich an Aros Anzug. Sie waren überrascht, doch dann besorgt. "Shhh, ganz ruhig, Liebling. Es wird alles gut. Shhh!" Aro hielt mich fest und redete auf mich ein, während er im Raum auf und ab ging und mich streichelte. Marcus werkelte derweil in einer anderen Ecke der großen offenen Wohnung rum... Als er wieder da war, hatte ich mich beruhigt und lag mit geschlossenen Augen an Aro gelehnt bei ihm. "Hast du sie wieder beruhigt?", fragte Marcus leise, woraufhin Aro nickte. Marcus setzte sich zu Aro auf die Couch. Die beiden redeten eine Weile und ich kuschelte mich einfach immer mehr an Aro. Ihm schien es zu gefallen...

"Because we love you!" ~Volturi Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt