25_17 Jahre

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"Hey Süße", wisperte Caius und kniete sich zu mir runter, "Sieh mich an!" Wie er es verlangte sah ich ihn aus meinen nassen Augen an. Doch er sagte nichts. Das einzige, was er tat, war seine Arme um mich zu legen. Sehnsüchtig drückte ich mich an ihn und weinte...

"Hey Liebling", ertönte plötzlich Papas Stimme und seine Hand fuhr über mein Fell. Ich lugte aus Caius Brust hervor und sah ihn vor mir hocken. Dad schritt zu ihm und hockte sich neben Papa. Dieser legte eine Hand auf Dads Innenschenkel und lächelte mich an. "Es ist alles wieder gut! Du musst nicht weinen. Dad und ich haben uns wieder vertragen", schmunzelte er. Caius trocknete meine Tränen und küsste meine Ohren, was mich schnurren ließ. "Alles ist wieder gut, Große", grinste Caius. "Das sehe ich Caius, ich bin nicht blöd", brummte ich gespielt beleidigt. "Ach nein?", fragte er provozierend und grinste immer noch. "Nein! Oder wer hat letzte Nacht gestarrt?", grinste nun ich. "Du hast geschlafen, dass kannst du gar nicht mitbekommen haben-Warte! Woher weißt du das?", fragte er geschockt. "Das wusste ich nicht. Ich habe geraten. Aber jetzt weiß ich es", grinste ich ihn schief an. "Ach so eine bist du, gut zu wissen", grinste er nun auch, allerdings dreckig. "Boar vergiss es Caius!", lachte ich, als ich dieses Grinsen sah. "Mal sehen, Princess, mal sehen", grinste er und wir sahen zu Dad und Papa. Die beiden sahen uns allerdings nur geschockt an. "Alles okay? Marcus", fragte Caius. "Dad, geht's dir gut?", fragte ich. "Erstens: Seit wann bist du so groß?", begann Dad. "Zweitens: Seit wann kannst du sprechen?", fragte Papa. "Und drittens: Wie nah war er dir?", meinte Dad abschließend und sah mich an. "Caius, ich hoffe stark für dich, dass du dir das alles gemerkt hast, denn ich habs wieder vergessen. Bis auf die Tatsache, dass du ganz schön am Arsch bist, weil Dad dich wieder auf dem Kicker hat", grinste ich ihn schief an. "Scheiße", fluchte Caius, woraufhin ich stark zu lachen begann. Papa sah mich lächelnd dabei zu. Dad sah Caius drohend an. Doch letztere grinste mich nur an. "Dad entspann dich", lachte ich und beruhigte mich langsam wieder. "Hey Schatz, ganz ruhig", flüsterte Papa und legte Dad einen Arm um die Hüfte. Er zog ihn hoch zu sich an die Brust. Die andere Hand legte er Dad auf die Wange. "Caesar geht es gut und sie hat Spaß. So wäre es nicht, wenn Caius ihr wehgetan hätte. Oder?", fragte Papa. "Nein, wäre es nicht. Entschuldige", murmelte Dad und lehnte sich an Papa, da der fast einen Kopf größer war als Dad. "Siehst du? Alles ist gut", murmelte er. "Caesar", flüsterte Caius. "Ja?", antwortete ich, ohne meinen Blick von meinen Vätern zu wenden. "Nichts", lachte dieser leise. "Du bist doof", brummte ich und sah weiter zu Dad und Papa. "Ich liebe dich!", sagte Dad ernst und schaute zu Papa hoch. "Ich dich auch!", erklärte dieser und dann küssten sich die beiden. Grinsend sah ich zu ihnen hoch. "Caius halt Caesar die Augen zu", nuschelte Papa in den Kuss. "Warum?", rief ich empört. Lächelnd beendete die beiden ihren Kuss und sahen kuschelnd zu mir. "Weil das noch nicht jugendfrei ist. Oder bist du schon so alt?", fragte Papa. "Ich bin alt genug!", protestierte ich. "Und wie alt bist du, Prinzessin?", fragte Dad mich. "17!", antwortete ich sofort. "Awww, Marcus sie ist so süß", kicherte Dad und lehnte sich an Papa an. "Ich hab das gehört", murmelte ich. "Und damit hat er vollkommen recht", schmunzelte Papa. "Nein!", murrte ich. "Oh doch!", sagte Papa, "Keine Widerrede!" Schnaubend war ich still. "Ich hab Durst", murmelte Caius. "Und ich habe Hunger", murmelte ich. "Das passt zwar gar nicht zum Thema, aber ich denke da lässt sich was machen", lächelte Dad. Nach einem letzten kurzen Kuss zwischen den beiden trennten sich die beiden voneinander. "Caius du gehst trinken und Caesar du bekommst-" "Wehe ich darf nicht allein essen!", brummte ich. Caius prustete los vor Lachen. Ich knurrte, woraufhin er Papas Aufforderung nachkam und durch eine Tür verschwand. Nachdenklich sah ich sie an. Ich durfte mich frei bewegen. Aber durch diese Tür war ich noch nicht gegangen. "Caesar, diese Tür ist für dich tabu!", sagte Dad und lenkte mich in eine andere Richtung. "Warum?", fragte ich und wollte mich wieder umdrehen. "Darum!" entgegnete Papa und Dad zog mich zum Käfig. "Ihr wollt jetzt aber nicht, dass ich mich da einsperren lasse, oder?", fragte ich und blieb stehen. "Nein, aber wir wollen, dass du darin isst, weil da kein teurer Teppich ist und wir da besser kontrollieren können, was du isst", sagte Dad. "Ich will da aber nicht drin essen", meinte ich stur. "Caesar, es geht nicht darum was du willst, Prinzessin", meinte Dad. "Aber das ist-" "Caesar!", unterbrach mich Dad streng rufend. Ich verstummte und ließ hinein führen. Dad verschwand und kurz darauf kam Papa mit einem Tablett und einem Schale. Dort waren Früchte und ein paar zarte Stücken Fleisch. In der Schale war warme Milch. "Papa", murmelte ich und sah auf das Essen. "Ja?", fragte er und drehte sich wieder um. "Sagst du Dad, dass es mir leid tut? Ich wollte nicht so viel diskutieren", murmelte ich. "Hey Caesar", flüsterte er und hockte plötzlich vor mir, "Dein Vater weiß, dass es anstrengend wird und wir schaffen das. Da brauchst du dir keinen Kopf machen. Aber wenn du möchtest, dann kannst du ihm das sagen. Sobald du aufgegessen hast, kommt er zu dir. Okay?" Ich nickte und kuschelte mich an ihn. "Ich hab euch lieb, Papa", sagte ich. "Wir dich auch", schmunzelte er und küsste meine Stirn. Dann verließ er den Käfig und ich aß. Ich konnte so ruhig bleiben, weil die große Tür beim Käfig weder zu noch abgeschlossen war. Also konnte ich jederzeit raus. Doch erstmal aß und trank ich mich satt. Auch dieses Mal blieb mein Maul nicht sauber. Als ich fertig war, tropfte das Blut gemischt mit dem Saft der Früchte aus meinen Mundwinkeln. Ich vernahm Schritte. Kaum sah ich auf, kam Dad auf mich zu. Er trug wie so oft, wenn er bei mir war, Anzughose und-Schuhe sowie ein weißes Hemd. Seine Ärmel waren heute bis zum Ellenbogen hochgekrempelt und sein Haar war zu einem lockeren Dutt hochgebunden. Es stand ihm. "Dad, es tut mir-" "Vergiss es Prinzessin! Ich liebe dich und dass ist das, was zählt", lächelte er und küsste meine Ohren. Ich schnurrte und ließ ihn mit dem feuchten Handtuch an mein Fell. "Danke Dad", sagte ich ehrlich. Er nickte und stand wieder auf. "Ich habe dich auch ganz doll lieb", sagte ich, weswegen er stehen blieb. "Wir lieben dich mehr als alles andere. Vergiss das bitte nicht, Caesar", sagte er und streichelte meinen Kopf...

"Because we love you!" ~Volturi Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt