„Mein Junge!", Matt's Mom breitete ihre Arme aus. Er zögerte zuerst eine Sekunde, doch dann fiel er ihr schluchzend um den Hals.
„Oh mein Gott, Du lebst! Oh Gott!", er drückte sie so fest an sich, dass ich befürchtete, es sei zu viel für ihren sehr zerbrechlich wirkenden Körper. Da tauchten plötzlich die beiden Gesichter von Alex und Jonathan hinter der schmalen Silhouette von Mrs. Connor auf.
„Gott sei Dank! Es ist Euch nichts passiert!", ich war überglücklich, die beiden zu sehen. Sie hatten offensichtlich einige Blessuren davon getragen, aber es schien ihnen soweit ganz gut zu gehen.
„Was ist passiert, Jungs? Wie habt Ihr es geschafft, Matt's Mom hierher zu schaffen?"
„Wir sind den beiden Einbrechern gefolgt.", berichtete Alex.
„Dieses Mal haben wir die Polizei eingeschaltet. Wir haben die Typen bis nach Raleigh gejagt.", Jonathan berührte seine blutende Lippe, „Naja, da haben wir dann ein bisschen einstecken müssen, aber die Cops waren schnell und haben Maggy und uns da rausgeholt."
Alex grinste: „Die haben die ganze gottverdammte Bande hochgehen lassen."
„Und jede Menge Heroin haben die bei denen gefunden. Die kommen so schnell nicht mehr raus aus dem Knast.", Alex und Jonathan lachten hämisch und klatschten sich ab.
„Ihr seid die Besten. Wenn wir Euch nicht gehabt hätten. Kommt rein! Ihr müsst Euch ausruhen!", ich fiel den beiden um den Hals und drückte sie fest an mich, „Ihr blutet!", stellte ich dann entsetzt fest, als ich das klebrige Blut auf meinen Händen spürte.
„Nicht der Rede wert!", winkte Alex ab, „Wir sind okay. Aber ich denke wir werden jetzt direkt nach Hause gehen. Unsere Familien machen sich schon Sorgen um uns. Wir waren schließlich seit gestern abgetaucht. Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass wir das einigermaßen unbeschadet überstehen."
„Und das habt Ihr alles für Matt getan."
Jonathan nickte: „Er ist wie ein Bruder für uns und wir wissen, wie sehr er unter dem Verlust seiner Mom gelitten hat. Wir sind stolz, dass wir sie ihm zurück bringen konnten."
„Ich hab Euch lieb!", ich drückte jedem der beiden einen Kuss auf die Wange.
„Hey! Ihr wollt doch nicht schon gehen, oder?", Matt hatte sich aus der Umarmung seiner Mutter gelöst und kam auf uns zu.
„Lass mal gut sein, Matt. Wir sind fertig."
Matt umarmte seine Freunde, Tränen liefen seine Wangen hinunter: „Ich weiß nicht, wie ich Euch jemals danken kann, Jungs. Ihr habt mir meine Mutter wiedergebracht und Euch damit in Lebensgefahr begeben. Ich stehe für ewig in Eurer Schuld."
Alex und Jonathan waren sichtlich berührt, als Matt sich weinend an sie klammerte.
„Schon gut, schon gut!", mit zitternder Stimme klopfte Alex Matt auf die Schulter, „Wir sind froh, dass Ihr nun wieder eine Familie sein könnt."
In diesem Moment war ich so glücklich wie schon lange nicht mehr. Mein Herz sprudelte über. Endlich konnte Matt wieder fröhlich sein und wir waren ab sofort ein ganz normales Paar. Vielleicht würde er dann auch den Job in der Agentur aufgeben. Wir würden uns um seine Mom kümmern, Jessie endlich aus diesem Hospital rausholen und dann könnten wir uns ein richtig schönes Leben aufbauen. Das waren richtig gute Aussichten.
Als sich Matt von seinen Freunden verabschiedet hatte, war ich mit seiner Mutter bereits ins Haus gegangen. Sie ließ sich erschöpft in einen Sessel fallen.
„Bist Du seine Freundin?", fragte sie und musterte mich von Kopf bis Fuß.
„Das bin ich, Mrs. Connor.", bestätigte ich.
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Loving You
Romansa**************Abgeschlossen*************************************************************** Nachdem sie das Haus ihrer verstorbenen Großmutter geerbet hat, zieht Katharina Madden von New Jersey nach Charleston, South Carolina. Nach einer zerbrochenen...
