Kapitel 30

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Es war alles schwarz..
Ihm war kalt.. 
Diese leere..
Er fühlte sich verloren.. wie damals, als er von zuhause fortging.

Er war alleine.. wenn jetzt etwas geschehen würde.. es würde keiner merken.
Ein Knall.
Er öffnete die Augen.
Vor seinen Augen erhob sich ein großer Baufälliger Betonklotz von Gebäuderuine und darüber.. ein Himmel voller dicker Wolken, welche im nächsten Moment erleuchtet wurden.
Erst jetzt spürte er den Kalten Regen auf seiner Haut.
Ein weiterer Knall.
Er musste sich unterstellen doch..  in diesem baufälligen Klotz vor ihm.. er wäre nicht alleine dort.
Aber hatte er eine Wahl..? Nein..
Und so blieb ihm nichts anderes übrig, als einzutreten.
Es dauerte nicht einmal lange, um zu erkennen, dass seine Vermutung richtig war. Die ausgewaschene Gestalt einer alten Frau wanderte durch die Gänge und so, ließ es den Blick gehn Boden gerichtet.
Würde sie merken, dass er sie sah... würde diese leere in ihm noch größer werden.. die Kälte weiter und tiefer greifen..
Er setzte sich in eine Ecke und zog die Beine an seinen Oberkörper heran.
Ihm war so kalt.. und wenn sich nur einer der Blitze verirren würde... das Gebäude würde es nicht aushalten.. ein verwirrter Blitz und es wäre sein Tod.. doch was sollte er sonst tun..
Sein Blick wanderte nach oben zur Decke. Die Augen sahen jedoch nichts. Sie wollten nichts sehen.. es war, als würde er einfach hindurch schauen.. durch alles was dort war.
Warum hatte er dies getan? Warum war er gegangen.. hatte alles zurück gelassen? Nur, weil sie ihn nicht verstand. Seine Mutter.. die einzige Person in seinem Leben, die er noch hatte..
Ein erneuter Knall. Es klang noch lauter als zuvor.
Sein Blick wanderte wieder hinunter und mehr durch Zufall kreuzte er dem der Frau.
Ein Schrei..  sie wusste es.. und er? Er musste weg. Doch wohin.. er dachte nicht nach, sprang auf und rannte einfach los, doch sie war schnell..  töte hatten keine Einschränkungen mehr und er war erschöpft.. so erschöpft.
Er rannte die Treppe hinauf, doch die alte war direkt hinter ihm.
Bleib einfach stehen.. es hat keinen Sinn.. 
Schoss es ihm durch den Kopf und für einen Moment hatte er das Bedürfnis dem nachzugehen.
Im Gang wurden seine Schritte schließlich langsamer, bis... er blieb stehen. Hatte aufgegeben.. wollte es über sich ergehen lassen. Was würde ihm das Weglaufen denn auch schon bringen?
Doch.. die erneute Kälte blieb aus und verwundert drehte er sich um.
Vor ihm.. stand jemand. Mit einem breiten Rücken zu ihm gedreht, schwang der Fremde ein Rapier wild umher. Die schwarz-weißen Haare waren hochgegeelt und wirkte seltsam vertraut.
Als der Rapier die Verwaschene Gestalt traf, verschwand diese.
Für einen Bruchteil regte sich nichts und nur das Donnern und der Regen waren zu hören. Dann drehte der Fremde sich um.
Große goldene Augen sahen ihn an. Augen die so vertraut wirkten.. aber..  woher?
Ein Lächeln zeichnete sich auf dem Gesicht des anderen ab und er sprach ihn an, doch die Worte drangen nicht an seine Ohren.
Er starrte einfach den anderen an, ehe die Beine unter ihm nachgaben.
Doch er spürte nicht, wie er zu Boden ging. Es war viel mehr so, als wäre der Boden unter ihm verschwunden und er am stürzen.. in einen Bodenlosen Abgrund.
Er versuchte nach halt zu greifen.. doch da war nichts. Er rief nach Hilfe, doch seine Stimme schien zu versagen.
Sein Blick war auf die Goldenen Augen gerichtet, welche immer weiter sich zu entfernen schienen.
Dann fiel es ihm ein.. alles was passiert war. Und er...
Dem diese Faszinierenden goldenen Augen gehörten.
Er rief nach ihm. Als würde ihn nur das retten können, während es um ihn herum schwarze wurde .
"BOKUTO-SAN!!"

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Ave meine lieben

Ich... dieses Kapitel war überhaupt nicht geplant. Also nicht auf diese Art zumindest.
Eigentlich sollte dieses Kapitel das nächste sein.
Also.. nein halt.. das ist falsch.das was im nächsten kommt, sollte in diesem schon passieren.
Der Inhalt von diesem Kapitel ist absolut spontan gewesen und hat sich eigenständig entwickelt..
I'm sorry...

Ghost Hunters  (BokuAka)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt