Dieser Os spielt während FATWS, so in etwa zwischen Folge 5 & 6. Wer's also noch nicht gesehen hat: ⚠️ SPOILER ⚠️
Zeitliche Einordnung: wie gesagt, während FATWS, so in etwa zwischen Folge 5 und 6. Ich schreibe hierfür mal kurz die Storyline um xd. Und zwar: tut einfach mal so, als würde zwischen dem Tag, an dem Sam und Bucky wieder nach Delacroix zurückkehren, und dem Kampf in NY ein Abend liegen und da spielt der Oneshot.
Glücklich betrittst du die Küche. Sarah sitzt am Küchentisch und hat ebenfalls ein Lächeln auf den Lippen. „Die kleinen schlafen schon, oder?" fragst du sie. Sie nickt bestätigend. „Ja, zum Glück. Nach so einem aufregenden Tag wundert mich das schon." Du schaust in das angrenzende Wohnzimmer. „Aber nicht nur die kleinen anscheinend." Du deutest hinter dich. „Hast du Bucky nicht angeboten bei Sam zu schlafen?" wendest du dich wieder an Sarah. Sie grinst. „Doch, natürlich. Aber ein vernichtender Blick von Sam hat seine Meinung dazu ziemlich deutlich gemacht. Außerdem solltest da doch du sein, oder nicht?". Lachend nickst du. „Aber jetzt im Ernst: hat er schon mit dir gesprochen?" hakt sie nach. Überrascht schaust du sie an. „Was meinst du? Über was mit mir gesprochen?". Jetzt zerknirscht steht sie auf. „Ups! Das darf schön er mit dir regeln, geh einfach zu ihm und red mit ihm." Verwundert nickst du und läufst die Treppen nach oben. Was wusste Sarah, worüber Sam noch nicht mit dir gesprochen hat?
Vorsichtig klopfst du an die Tür und streckst deinen Kopf in Sam's Zimmer. „Hey" begrüßt du ihn und schließt die Tür hinter dir. Er sitzt auf seinem Bett, hat den Kopf in seinen Händen vergraben und sieht nachdenklich aus. Trotzdem hebt er seinen Blick und lächelt dich an. „Hey, d/n. Schön dich zu sehen, ich muss sowieso noch mit dir reden". Nun wird dir doch etwas mulmig. Das klang nicht sehr verheißungsvoll...
„Klar, schieß los. Deswegen bin ich hier, Sarah hat schon so was angekündigt". Du bleibst bewusst hinter der Tür stehen, um beobachten zu können wie er sich verhält. „Ach, sie kann wirklich nie ihren Mund halten, aber egal... Okay, also-". Er sucht verzweifelt nach den richtigen Worten. „Okay, also fangen wir mal so an. Wie viel hast du von den letzten Tagen und Wochen mitbekommen? Also das mit Zemo, John und vor allem Karli?". Du überlegst. „Ich denke eigentlich ziemlich viel. Das in Lettland habe ich noch mitbekommen und dass du dir das Schild zurückgeholt hast, habe ich mir aus deinem Training im Garten erschließen können. Wie das ging will ich aber erst gar nicht wissen...". Er zwingt sich zu einem Lächeln. „Besser so. An diesem Schild klebt viel zu viel Blut... Worum es eigentlich geht: Joaquín hat eine Spur zu den Flagsmashern gefunden. Bis jetzt waren sie hauptsächlich in Europa aktiv, aber ein paar Signale lassen darauf schließen, dass sie morgen in New York sein werden. Morgen tagen hochrangige Funktionäre im GRC, ich denke sie haben es darauf abgesehen. Keine Ahnung was Karli genau bezwecken will, aber es wird nicht gut ausgehen. Für keinen."
Seufzend setzt du dich jetzt doch neben ihn und legst ihm eine Hand auf die Schulter. „Ich brauche erst gar nicht zu fragen, ob du was unternehmen willst, oder? Deine Entscheidung ist doch schon längst gefällt...". Ohne deine Frage zu beantworten dreht er sich etwas zu dir um dir direkt in die Augen schauen zu können. „Ich habe schonmal mit Karli geredet, normal. Ein Feind und ein Freund, zusammen in einem Raum, führen ein normales Gespräch. Das hatte ich noch nie... Ich glaube sie kämpft für das Richtige, oder zumindest das was sie dafür hält, aber- aber sie ist doch noch ein Kind, weißt du. Ich kann mit ihr reden, sie umstimmen. Du weißt, dass ich nie den guten Glauben verliere." Leicht schüttelst du den Kopf. Er glaubte wirklich daran, dass jeder Mensch sich bessern kann. „Ich muss dahin und es wenigstens probieren. Mal ganz davon abgesehen, dass mit die wichtigsten Politiker vermutlich dort sein werden und Schutz brauchen. Es ist meine Pflicht. Als Teil bei der AirForce, als Falcon, vielleicht auch als Avenger wenn man es so sehen will aber ich denke mal vor allem"- er steht auf und läuft zum Tisch wo ein silberner Koffer liegt- „als Captain America." Er öffnet den Koffer und dreht ihn zu dir um. Erstaunt stehst du auf und betrachtest ihn näher. In ihm liegt ein Anzug, welcher auf den ersten Blick ja schon fast wie ein Kostüm aussieht. Doch dann erkennst du ganz klar die Farben der amerikanischen Flagge und dass Sam's Flügel in ihm verarbeitet sind. „Wakanda?" fragst du nur. Er nickt schuldbewusst. „Wie ich diesen Ort liebe."
Noch immer hast du noch keinerlei Meinung oder Reaktion zu seinen Worten gegeben. Deswegen kommt er langsam auf dich zu und streicht dir über den Arm. „Wenigstens ein Versuch mich von der Idee abzubringen hätte ich erwartet. Sag bitte was, auch wenn du mich anschreist oder gleich gehst, einfach irgendwas" bittet er dich. Du hebst deinen Blick und schaust ihm direkt in die Augen, welche unruhig umher flackern. „Was soll ich denn noch sagen? Du weißt doch schon genau wie ich dazu stehe." Pause. Stille.
Du wendest dich von ihm ab und gehst ein paar Schritte zurück. „Jedes Mal wenn du da draußen bist und ich genau weiß, dass du mit deinen Flügeln auf dem Rücken gerade Menschen rettest, bin ich so unglaublich stolz auf dich. Aber der größere Part in mir macht sich Sorgen, ist verdammt noch mal krank vor Sorge. Ich bewundere alles was du da draußen tust und ich weiß, dass es das ist was du willst und wofür du lebst. Und deswegen weiß ich auch, dass du da morgen sein wirst- nein sein musst. Egal was ich jetzt sagen oder tun werde, wirst du da morgen sein und dein Land beschützen und für es kämpfen. Aber trotzdem: Sam ich liebe dich und ich habe Angst um dich. Und das da" -du deutest auf den Koffer- „das ist neu. Für dich, für mich, für die Menschen, für die Welt. Ich weiß wie sehr du Steve vermisst und vor allem dein Freund da unten es tut. Aber ich denke du hast recht. Wir brauchen einen neuen Captain America. Und das sollten wir nicht der Regierung überlassen, wir wissen ja was letztes Mal dabei raus kam. Aber trotzdem-". Verzweifelt versuchst du auszudrücken, was du sagen willst. „Bin ich immer noch schwarz?" hilft er dir auf die Sprünge. „Das habe ich nicht gemeint." Er seufzt. „Doch, das hast du. Aber ich weiß, dass es nicht böse gemeint war. Und du hast ja recht. Ein Schwarzer als Captain America- mehr Ironie gibt es wohl kaum. Jedoch finde ich ist es an der Zeit, dass die Regierung über ihren Schatten springt oder nenn es wie du willst und ihre verfluchten Vorurteile beiseite schiebt."
„Du hast recht. Und ich könnte mir keinen besseren vorstellen um ihnen zu zeigen, wo es langgeht, als dich. Du wirst dich trotzdem rechtfertigen müssen. Wenn nicht auch auf Widerstand stoßen." Er nickt. „Das ist mir klar. Aber dann soll es so sein. Ich habe nie behauptet, dass ich bejubelt werde."
„Du wirst das packen. Sei aber bitte einfach vorsichtig... Ich weiß jetzt schon, dass ich hier sitzen werde und vor Sorge fast umkommen werde aber das ist wohl das Berufsrisiko, wenn man mit dir zusammen ist, oder?". Du lächelst ihn zaghaft an. Erst jetzt fällt dir auf wie das ernste Gesprächsthema die Stimmung so erdrückend gemacht hat. Deswegen merkst du wie er unsicher ist, als er langsam auf dich zukommt. „Ich schätze mal. Aber du kannst ja einfach deinen Beruf kündigen" schlägt er halbherzig vor. Betroffen schüttelst du den Kopf. „Niemals. Das weißt du. Dafür liebe ich dich zu sehr... Cap." Grinsend nimmt er dich in die Arme und du schmiegst dich an seine Brust. „Ich pass auf mich auf, versprochen" murmelt er in dein Haar. Du nickst und löst dich aus seiner Umarmung. „Ich liebe dich auch" flüstert er gegen deine Lippen und nimmt dein Gesicht in seine Hände. „Solltest du nicht langsam mal schlafen gehen? Großer Tag morgen und so..." fragst du neckend.
Grinsend schüttelt er den Kopf. „Noch ein Wort und ich küsse dich jetzt nicht" gibt er zurück. Das möchtest du lieber nicht riskieren und verbindest eure Lippen endlich miteinander. Es ist viel mehr ein Lippenstreifen, ihr seit beide noch vorsichtig. Die hitzige Diskussion gerade lässt euch noch etwas zweifeln... Doch kaum spürst du seine weichen Lippen auf deinen und er deine ist jegliche Überlegung verflogen. Liebevoll bewegt er seine Lippen gegen deine und legt seine Hände auf deine Hüften um dich näher zu ziehen. Du lächelst in den Kuss und verschränkst deine Hände in seinem Nacken. Jedes Mal, wenn ihr euch küsst, hüpft dein Herz aus deiner Brust und dein Magen fängt an zu kribbeln, wie beim ersten Mal. Als du merkst wie er seinen Mund leicht öffnet um das Ganze in einen leidenschaftlichen Zungenkuss zu leiten, löst du dich jedoch zärtlich von ihm. Sofort sucht er deinen Blick, Angst etwas falsch gemacht zu haben. „Alles gut, Sam. Nur wir sollten wirklich schlafen gehen. Du bekommst deine Belohnung, wenn du morgen unversehrt wiederkommst. Dann können wir genau da weitermachen, wo wir gerade aufgehört haben" kicherst du und gehst zu Sam's Bett um dich seufzend in dieses fallen zu lassen. Entrüstet schaut er dir hinterher. „Du bist gemein!" beschwert er sich. Lachend hebst du die Decke hoch und klopfst auf den freien Platz neben dir. „Komm schon her. Wir kuscheln noch ein bisschen, einverstanden?". Keine 2 Sekunden später liegt er neben dir und schmiegt sich von hinten an dich. Er drückt dir einen Kuss auf die Wange und legt dann seinen Kopf in deine Halsbeuge. „Gute Nacht, d/n." Glücklich lächelst du und schließt ebenfalls deine Augen. Wenn es doch schon morgen wäre und ihr schon alles hinter euch hättet. Du spürst jetzt schon, wie die Sorgen wieder an dir nagen...

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𝗺𝗮𝗿𝘃𝗲𝗹 𝗼𝗻𝗲𝘀𝗵𝗼𝘁𝘀
Fanfictionmarvel oneshots & kurzgeschichten character x reader ships als Andeutungen WLW Ideen und Wünsche gerne in die Kommentare oder als PN an mich NEUES BUCH/FORTSETZUNG AUF MEINEM PROFIL <3 #1 marvelimagines (12.04.21) #1 marveloneshots (21.04.21) #1 bru...