73. Erinnerungen

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Erzähler Sicht:
Am Morgen wacht Amira nach einer langen Nacht in den Armen von Itachi auf. Sein warmer Atem kitzelt sie in ihrem Gesicht und lächelnd öffnet sie die Augen. Der Uchiha schläft noch immer tief, während er die schwarzhaarige besitzergreifend in seinen Armen hielt und sie an seine Brust drückte. Wenn Amira es nicht besser wüsste, würde sie sagen Itachi ist ein sehr anhänglicher Mensch. Der Uchiha umklammerte sie, wie einen Schatz, der ihm jeden Moment gestohlen werden könnte. Wobei Amira in Itachi's Augen wohl mehr als nur ein Schatz war. Sie war alles, was er noch besaß, was ihm die nötige Geborgenheit schenkte, die Liebe und die Zuneigung die er brauchte und solange nicht bekam. Sie war der Sinn seines Lebens und der Grund weshalb er noch lebte. Wort wörtlich.

Amira drückt Itachi einen sanften Kuss auf die Stirn und versuchte sich aus seinem Griff zu winden. Was sich allerdings als schwerer als gedacht rausstellte.

Der Uchiha verstärkte seinen Griff um die schwarzhaarige nur noch mehr und brummte müde in das Kopfkissen.

„Hey Itachi, wach auf.", versuchte sie ihn sanft zu wecken. Der schwarzhaarige öffnete vorsichtig seine Augen, um dann direkt in die warmen dunklen Augen seiner Partnerin zu sehen. Ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen und er strich vorsichtig durch die schwarzen Haare der Frau. Amira seufzte nur, denn der Uchiha machte keine Anstalten sie los zu lassen. Im Gegenteil, er umschlang sie noch immer wie ein Schatz. Wie sein Schatz.
„Noch 5min.", nuschelte Itachi rau und vergrub sein Gesicht in ihren langen Haaren. Schmunzelt willigte Amira dann doch ein und kuschelte sich näher an ihn. Zumal das denn überhaupt noch möglich war.

Eins war für die beiden klar.
Diese Nacht würden sie nicht einmal nach ihrem tot vergessen. Sie wollten für immer bei dem jeweils anderen bleiben.

Der Tag verging schnell. Amira und Itachi fanden sich wie so oft schon in den letzten Wochen unter dem Sternenhimmel wieder. Auf einem kleinen Hügel sahen die beiden in den klaren Himmel hinaus, der nur so von Sternen funkelte. Beruhigt lag Amira mit ihrem Kopf auf Itachi's Brust, während sie seinem Herzschlag lauschte und er ihr verträumt durchs Haar strich. Schon einige Minuten schwiegen sie. Wenn nicht sogar schon eine Stunde verging, in der sie schweigend zusammen die Sterne betrachten, während der Wind in der nähe einige Blätter aufwirbelte und sie die Gegenwart des jeweils anderen genossen.

„Amira?", fragte Itachi sanft. „Hm?", erwiderte diese ihm. „Du weißt bereits schon viel über mich. Aber ich kaum über dich. Willst du mir nicht mal etwas über dich erzählen?", fuhr er vorsichtig fort. Ganz sicher war er sich nicht bei der Sache, sie von ihrer Vergangenheit auszufragen.

Zumindest reimte er sich durch die Geschehnisse von früher sie nicht so farbenfroh aus, wie sie eigentlich sein sollten. Auch wenn er selbst zugegeben auch keine glückliche Vergangenheit hatte. Doch sein Interesse war riesig und staute sich von Tag zu Tag immer mehr an. Amira schwieg kurz. Nun war sie sichtlich angespannt. Die Erinnerungen an früher nahmen sie in machen Situationen noch immer mit. Auch wenn dies eine Seltenheit bei ihr war. Auf die Jahre hin hatte sie sie fällig verdrängt und weggeschlossen. Sie war kalt und emotionslos. Immerhin war sie alleine. Sie hatte keine Freunde, keine Familie und keine Menschen die sie liebte oder die Amira liebten. Itachi erweckte etwas in ihr, was sie so lange verschlossen hielt. Nur durch seine bloße Anwesenheit beschleunigte sich ihr Herzschlag. Was sie allerdings erst als Fehler ihres Körpers wahrnahm. Etwas wie Gefühle zeigte sie nicht mehr. Als wären sie in ihr abgestorben. Und dennoch waren sie da. Dennoch wollte sie Itachi von ihr erzählen. Sie wollte ihm alles erzählen. Doch ob sie das auch konnte?

„Ich denke ich weiß wohl noch nicht genug von dir. Zumindest weiß ich von deiner Vergangenheit und dem Massaker. Aber über dich selbst weiß ich doch auch so gut wie nichts.", sagte sie mit einem aufgezwungenen Lächeln. Itachi sah skeptisch auf das Mädchen herunter, das auf seinem Bauch ruhte. Er bemerkte ihr Lächeln, seufzte aber nur.

„Machen wir es so. Ich erzähle dir etwas von mir und du dann etwas von dir.", schlug er Amira vor. „Na schön.", willigte sie ein und sah ihn gespannt an.

„Wo soll ich anfangen...du weißt bereits, das ich damals während der Kriegszeit aufgewachsen bin.", Amira nickte wissend.
„Ich ging schon früh auf Missionen oder zog mit meinem Vater auf die Schlachtfelder. Früher verstand ich das alles noch nicht richtig. Weshalb es Krieg gab, weshalb die Menschen es taten. Warum sie sich nicht einfach vertragen konnten. Ich wuchs mit dem Gewissen auf immer nur den Frieden zu wollen. Irgendwie lustig, wenn man mal bedenkt das ich einer Organisation angehörte, die den Krieg anstrebte.", schmunzelte er bedrückt, was Amira zwar erwiderte, aber auch einen Hauch von Mitleid einbrachte. „Ich war immer höflich und gelassen. Ich trainierte viel und war meinen Klassenkameraden immer einen Schritt voraus. Wohl allen außer dir. Damals war mir das noch nicht bewusst. Von dir bekam ich nie viel mit. Du warst so still und leise. Als würde es dich nicht einmal geben. Bis du die Akademie übersprungen hast.", schmunzelte Itachi Gedanken versunken. „Zusammen mit meinem besten Freund Shisui versuchte ich also nach dem Krieg den Frieden des Dorfes zu bewahren. Allerdings...klappte dies nicht so wie wir es wollten. Sie planten einen Putsch. Die Uchiha wollten wieder an Höhe gewinnen, nachdem sie das Dorf immer mehr in die Schranken wies. Shisui entwickelte einen Plan, doch es gelang uns nicht diesen umzusetzen. Somit vermachte er mir eines seiner Augen, nach dem das andere Danzo raubte. Shisui Opferte sich somit für das Dorf.", Itachi's Stimme wurde immer leiser und gewann mehr an Brüche. Doch wollte dieser auch beenden, was er angefangen hatte, weshalb er einen tiefen Atemzug nahm und fortfuhr.

„Ich war alleine. Da der Plan gescheitert ist, musste ich mich entscheiden. Entweder das Dorf oder der Clan. Ich war gerade mal 13Jahre alt, als ich mich gegen unseren Clan entschied und sie alle auf Befehl von Danzo ermordete. Alle außer meinen Bruder... Ich wurde verstoßen und zum abtrünnigen Ninja erklärt. Zu erst dachte ich, ich könnte so niemals weiter leben. Allerdings brauchte mein Bruder mich. Er sollte Hass in sich aufstauen um stärker zu werden. Um sich irgendwann gegen Danzo alleine schützen zu können, wenn ich nicht mehr da bin. Er sollte mich töten, um wieder ins Dorf zurück kehren zu können. Als jemanden den die Leute akzeptieren und respektieren. Er sollte mit gutem Gewissen weiter leben. Ich dachte nach meinem tot würde das alles ein Ende nehmen." schweigend sah Amira ihren gegenüber an. Mittlerweile hatte sich die schwarzhaarige wieder aufgesetzt und saß nun in Schneidersitz vor Itachi.

„Ich denke das reicht. Nun bist du dran.", schüttelte Itachi seine Erzählung bei Seite und sah Amira abwartend mit einem Lächeln an, noch bevor sie etwas zu seiner Geschichte sagen konnte.

„Hm na gut. Was möchtest du wissen?", fragte sie nachdenklich. Tatsächlich hatte die schwarzhaarige große Geheimnisse die sie in sich nur alleine mit sich rum trug und vor allem und jeden verbarg. Selbst wenn sie ihm alles erzählen wollte. Wusste sie nicht wo sie Dorf überhaupt anfangen sollte.

„Erzähl mir doch, wie du dein ewiges Mangekyou Sharingan erweckt hast.", kam es von Itachi interessiert. Ehrlich gesagt interessierte ihn diese Erfahrung von ihr wohl am meisten und brannte ihm förmlich auf der Zunge. Er würde verstehen, wenn sie ihm davon nicht erzählen wollen würde. Immerhin ist es immer eine schwere Erfahrung, um dieses zu erlangen. Amira war leicht überrascht und ihrem Gesicht spiegelte sich Unsicherheit wieder.

„Nun... wenn du das gerne wissen möchtest.", sagte sie zögerlich.





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1273 Wörter

Hallöchen my friends,
I'm sorry, dass sie letzten Tage nichts kam aber war da wohl etwas beschäftigt oder hatte gerade einen ziemlichen Lauf zum Schreiben meiner Jjk ff heheh. Dabei wollte ich heute Mittag schon schreiben. Da ist mir wohl eine Poolparty dazwischen gekommen😅Wollte dennoch euch nicht mehr so lange quälen und warten lassen, weshalb ich mich entscheiden hab noch schnell mal diese FF weiter zu schreiben xD

Btw I think die Geschichte wird wohl möglicherweise doch noch ein paar Kapitel länger als 80 huch. Wobei ich das eigentlich vermeiden wollte so viele zu schreiben. Allerdings sind wir hier immer noch nicht auf einer ganz bestimmten Reise angelangt;) und erst mitten im Gespräch der beiden. Dazu fehlt auch noch der Teil mit dem Krieg😮‍💨

Ich sag euch Leute die Krieg Szene, macht euch gefasst. Das wird DRAMA. Muahaha ja ok. Schon ziemlich viel gebabbelt Upsi.

Ich hoffe ihr hatten einen tollen Tag und es geht euch gut:D bis bald<3

Lg Sarah

「 𝐀 𝐥𝐨𝐬𝐭 𝐨𝐧𝐞 𝐔𝐜𝐡𝐢𝐡𝐚 」Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt