7.Kapitel

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Als Caleb am nächsten Morgen in die Küche kam, waren alle bereits am Frühstücken. «Guten Morgen, du bist schon wach?», fragte Sylvie überrascht und schaute auf die Uhr. «Er wollte mal mitkommen, wenn wir die kleinen zur Schule bringen.», sagte Kelly. Nachdem Frühstück brachten Kelly und Caleb die kleinen in die Schule. «So und wir zwei holen jetzt das Frühstück für uns alle.», sagte Kelly, als er vom Schulparkplatz fuhr. «Woran hast du gedacht?», fragte Caleb. «Weiss nicht. Was hältst du vom Golden Apple Grill and Breakfast House?», fragte Kelly. «Oh ja.», sagte Caleb. Im Diner bestellten sie sich 4 Apfel Zimt French Toasts, 1 grossen frisch gepresster Orangensaft für Caleb und 4 Cafe Latte für die Erwachsenen. Auf dem nach Hause weg merkte Kelly, dass Caleb etwas bedrückt. «Hey, alles in Ordnung?», fragte Kelly. «Ach ich weiss auch nicht.», sagte Caleb. «Hey, komm, sprich mit mir.», versuchte Kelly ihn zu ermutigen. «Ich glaube in den letzten 3 Tagen ist einfach zu viel passiert und ich weiss noch nicht wie ich das alles verarbeiten soll.», sagte Caleb. Kelly hielt am Strassenrand und schaltete den Motor aus. «Was machst du?», fragte Caleb. «Ich werde erst weiterfahren, wenn du mir sagst was los ist.», sagte Kelly. «Oh man Dad. Ich habe doch selbst keine Ahnung was mit mir los ist. Wenn ich es weiss, sage ich Bescheid. Können wir jetzt bitte nach Hause fahren?», fragte Caleb genervt. «Na gut, aber du kommst zu mir, wenn dich irgendetwas bedrückt.», sagte Kelly. Caleb drehte sich von ihm weg und schaute aus dem Fenster. «Caleb.», sagte Kelly, jetzt etwas strenger. «Oh man ja, versprochen.», sagte Caleb. Kelly schaltete den Motor wieder an und fuhr weiter. Als sie in die Einfahrt einbogen und parkten, wollte Kelly aussteigen, doch Caleb hielt ihn zurück. «Hey, was ist los?», fragte Kelly und machte die Tür wieder zu. Caleb holte tief Luft. «Ich habe Angst, Dad.», sagte Caleb mit leicht zittriger Stimme. «Wovor hast du Angst?», fragte Kelly und ahnte bereits, was Caleb ihm gleich sagen wird. «Davor das Mom mich zu sich holen wird. Dad, ich will nicht zu ihr. Ich will hier bleiben, bei dir, bei euch. Das hier ist doch mein zu Hause», sagte Caleb und senkte den Kopf. «Hey, schau mich mal an. Ich verspreche dir, ich werde nicht zulassen das sie nochmals in deine Nähe kommt.», sagte Kelly und lächelte. Caleb nickte. «Na komm, wir machen uns heute einen schönen Tag.», sagte Kelly und die beiden stiegen aus. Bevor sie reingingen, nahm Kelly seinen Sohn nochmals zur Seite. «Hör mal, ich habe mich mal informiert und einen Anwalt gefunden. Ich kann ihn ja mal anrufen und mich beraten lassen.», schlug Kelly vor. «Würdest du das tun?», fragte Caleb. «Ich würde alles tun, damit dieser Albtraum endlich ein Ende hat.», sagte Kelly.

Nachdem Frühstück rief Kelly den Anwalt an und vereinbarte mit ihm ein Treffen am nächsten Vormittag auf der Feuerwache. Caleb holte seinen Schullaptop und setzte sich an den Küchentisch. Obwohl er die letzten 6 Wochen nicht am Schulunterricht Präsenz sein wird, möchte er doch ein bisschen was für die Schule tun. Caleb gehört zu den Klassenbesten, was vermutlich auch zu dieser Erschöpfung geführt hat. «Dad, ich dachte Mr. Chen (Calebs Lehrer) und Mr. White (Schulleiter) hätten dir gesagt, dass ich mir keinen Stress mit den Schularbeiten machen soll und es langsam angehen kann?», fragte Caleb verwundert. «Ja, haben sie. Warum fragst du?», fragte Kelly. «Naja, weil ich morgen die Chemie Prüfung und am Mittwoch die Englisch Prüfung schreiben muss und am Freitag muss ich noch irgendeinen Geschichtsaufsatz abgeben.», erklärte Caleb. «Was?! Zeig mal her.», sagte Kelly und setzte sich an den Tisch. Caleb schob ihm den Laptop hin. «Fährst du mich zur Schule?», fragte Caleb. «Du weisst was Connor gesagt hat. Du gehst erst nach den Sommerferien wieder zur Schule.», sagte Kelly. «Ja ich weiss, aber meine Schulbücher brauche ich trotzdem.», sagte Caleb. «Nagut, aber du holst nur kurz deine Schulbücher und was du sonst noch so brauchst und dann kommst du wieder raus.», sagte Kelly. Caleb nickte. «Gut, dann komm.», sagte Kelly. In der Schule hatte Caleb leichtes Spiel, seine Schulbücher unbemerkt zu holen, da alle in den Klassenzimmern waren. «Ich muss die Prüfungen jetzt aber nicht schreiben, oder?», fragte Caleb. «Nein, sobald wir wieder zu Hause sind, rufe ich deinen Schulleiter an und erkläre ihm die Situation nochmals ganz genau. Wenn es sein muss, gehen wir zum Arzt und lassen es uns nochmals bescheinigen.», sagte Kelly. Caleb zuckte mit den Schultern. Wieder zu Hause, brachte Caleb seine Schulbücher in sein Zimmer und ging anschliessend raus zu den anderen. Caleb lag auf der Wiese und genoss das schöne Wetter, als er plötzlich von den beiden Welpen attackiert wurden. «Ah! Hilfe, ich werde von zwei Bestien attackiert!», rief Caleb und versuchte sich aufzusetzen. Stella kam mit Lydia, die einen Mittagsschlaf hielt, nach draussen. Sie setzte sich mit Lydia auf die Wiese. Da Lydia gerade ihren Mittagsschlaf gehalten hat, hatte sie jetzt ganz viel Energie, um sich auf ihren grossen Bruder zu stürzen. Caleb wurde jetzt von zwei verspielten Welpen und seiner 1-jährigen Halbschwester in die Mangel genommen. «Kann mir mal jemand helfen, bitte.», rief Caleb. Irgendwann hatte Stella Mitleid mit Caleb und nahm Lydia auf ihren Schoss. «Danke.», sagte Caleb und richtete seine Frisur. «Was ist denn hier los?», fragte Kelly, der jetzt auch nach draussen kam. «Ich wurde gerade von 3 verspielten Wilden angegriffen.», sagte Caleb. Lydia schaute interessiert einem Schmetterling nach, während die beiden Welpen Spiky und Filou etwas abseits miteinander spielten. «Was gibt's?», fragte Caleb und wischte sich den Dreck vom T-Shirt und der Hose. «Also, ich habe nochmals mit deinem Schulleiter gesprochen. Der Plan den du bekommen hast, ist der allgemeine. Du solltest heute Abend oder spätestens Morgen, den angepassten Plan auf deinem Account haben.», erklärte Kelly. «Sehr schön.», sagte Caleb. «Kiki», sagte Lydia plötzlich. «Hat sie gerade...?», fragte Caleb erstaunt. «Yeah, Kiki.», lachte Stella und gab Lydia einen Kuss auf die Wange. «Hilfst du mir die Obstschale vorzubereiten?», fragte Kelly. «Ja, klar.», sagte Caleb und ging mit seinem Dad in die Küche.

Chicago Fire FanFic (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt