38.Kapitel

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Als Caleb am nächsten Morgen zur Schule kam, warteten seine Freunde bereits ungeduldig auf ihn. «Hey Leute. Warum so nervös?», fragte Caleb. «Weil wir jetzt endlich wissen wollen, welches Geschlecht die beiden haben.», sagte Liam. «Meine Eltern haben es mir nicht verraten. Sie haben gesagt, dass ich es von dir erfahren muss.», sagte Annabelle. «Das gleiche war bei unseren Cousins auch. Sie wollten es uns nicht verraten.», sagte Zane. «Ich habe euch doch das Bild geschickt.», sagte Caleb. «Ja schon, aber wir können es nicht erkennen.», sagte Mila. «Worauf tippt ihr denn?», fragte Caleb. «Die Jungs sagen, dass es 2 Jungs sind. Annabelle und Mila sagen, dass es 2 Mädchen sind. Und Bailey, Talia und ich sagen es sind 1 Junge und 1 Mädchen.», sagte Tiffany. «Also gut. Was ich schonmal sagen kann ist, dass ihr Jungs falsch liegt.», sagte Caleb. «Dann sind es 2 Mädchen.», sagte Zane. «Wieso, er hat nur gesagt, dass ihr falsch liegt. Was bedeutet, dass es nicht 2 Jungs sind.», sagte Talia. «Er hat gesagt, dass wir falsch sind. Wenn es 1 Junge und ein Mädchen sind, hätte er sagen können, dass wir nur zur Hälfte falsch liegen.», sagte Nigel. «Nigel hat Recht. Also sind es 2 Mädchen?», fragte Mila. Caleb versuchte sich nichts anzumerken. «Es sind 2 Mädchen.», sagte Annabelle. «Ok, gut. Ihr habt gewonnen. Ja, es sind 2 Mädchen...Hier, das links ist Oakley Lila und rechts ist Crystal Mea.», sagte Caleb und zeigte ihnen nochmals das Foto. «Awe. Wie süss.», sagte Bailey. «Wie geht's deiner Mom?», fragte Annabelle. «Sie hat sich ganz gut erholt.», sagte Caleb. «Und dein Bruder? Freut er sich 2 weitere Schwestern zu haben?», fragte Nigel. «Oh ja. Er ist ganz aufgeregt und freut sich extrem.», sagte Caleb. «Und Lydia?», fragte Blake. «Sie ist eineinhalb Jahre alt. Ich glaube nicht, dass sie schon versteht, was um sie herum geschieht, aber ich sage euch Bescheid, sobald ich mehr weiss.», sagte Caleb und alle lachten. Dann klingelte es und sie gingen ins Schulgebäude.

Nach dem Unterricht wartete Caleb, bis alle Schüler den Klassenraum verlassen haben. «Caleb. Ist alles in Ordnung?», fragte Mr. Chen. «Ja. Ich wollte mit Ihnen nur kurz über die beiden Jungs reden.», sagte Caleb. «Hast du dich schon entschieden?», fragte Mr. Chen. «Ja, ich habe gestern mit meiner Familie darüber gesprochen. Ich mache es.», sagte Caleb. «Gut, dann werde ich alles weitere mit Mr. White besprechen. Wir werden dich dann wissen lassen, sobald wir wissen, wann wie und wo.», sagte Mr. Chen. Caleb nickte, verabschiedete sich und verliess das Klassenzimmer. Draussen warteten seine Freunde auf ihn. «Hey, wo warst du?», fragte Zane. «Ich musste noch etwas mit Mr. Chen besprechen, bezüglich der beiden Jungs.», sagte Caleb. «Machst du es?», fragte Tiffany. «Ja.», sagte Caleb. «Das ist echt süss von dir. Ich habe die beiden heute in der Mittagspause beobachtet. Sie sassen ganz alleine an einem Tisch.», erzählte Mila. Auf dem Weg nach Hause sprachen die Kids über die beiden Jungs, Calebs Zwillingschwestern und Sport. Als Caleb in die Einfahrt zu seinem zu Hause einbog, hörte er Babygeschrei. Er schloss die Tür auf, stellte seine Schultasche in seine Ablage, zog seine Schuhe und Jacke aus und ging ins Wohnzimmer. «Hey K. Wie war dein Tag?», fragte Kelly. «Gut, aber was ist den hier?», fragte Caleb. «Mommy zu Hause.», sagte Benjamin und umarmte Caleb. «Das höre ich, aber ich dachte sie bleibt noch ein paar Tage im Krankenhaus?», fragte Caleb und hob Benjamin hoch. «Du kennst sie doch. Sie kann nicht lange ohne ihre Kids.». sagte Kelly. «Kiki», sagte Lydia aufgeregt, als Stella mit ihr ins Wohnzimmer kam. «Oh ja, tauschen wir. Der Junge hier wird langsam schwer.», sagte Caleb und liess Benjamin runter. «Hey, ich bin nicht schwer. Daddy ich bin nicht schwer.», protestierte Benjamin und schlug Caleb auf den Rücken. Kelly und Stella lachten und Caleb nahm Lydia in den Arm. «Ok, ich muss passen. Lydia, du wirst auch schwer.», sagte Caleb und setzte sie auf den Boden. «Ist alles in Ordnung?», fragte Stella. «Ja, wir waren heute nur im Fitnessraum und jetzt spüre ich meine Arme nicht mehr.», sagte Caleb und schüttelte seine Arme aus. «Oh je, du armer.», sagte Stella und gab ihm einen Kuss auf den Kopf. «Brauchst du ein Entspannungsbad?», fragte Kelly. «Oh ja. Darf ich?», fragte Caleb. «Klar. Du kannst in unser Badezimmer.», sagte Kelly. «Super. Danke. Zuerst muss ich euch aber noch was sagen, was die Schule betrifft.», sagte Caleb und holte einen Zettel aus seiner Schultasche. «Dann zeig mal her.», sagte Kelly und nahm Caleb den Zettel ab. «Ich habe morgen nur bis 13 Uhr Schule und danach den Rest der Woche frei, weil unsere Lehrer an eine Lehrerkonferenz nach Detroit müssen.», erklärte Caleb. «Toll. Dann kannst du mir mit den Babys helfen.», sagte Stella. «Na gut. Aber darf ich morgens etwas länger schlafen?», fragte Caleb. «Natürlich. Allerdings wird es nicht viel bringen, du hast es ja selbst gehört.», sagte Stella. «Ja, ist ja auch schon ein Weilchen her, dass es hier 2 schreiende Babys gab.», sagte Caleb und bekam gleichzeitig 2 Schläge auf den Rücken. «Aua. Hey. Wofür war das denn?», fragte Caleb. «Wir sind keine Babys.», sagten Layla und Kayla. «Deshalb habe ich ja auch gesagt ES GAB.», sagte Caleb. «Und, habt ihr was passendes gefunden?», fragte Kelly. «Ja, haben wir. Die 7 sind jetzt für Halloween ausgerüstet.», sagte Matt. «Onkel Kelly schau. Wir sind Daddy.», sagten Levi und Matty stolz. «Ihr seht toll aus.», sagte Kelly. «Daddy, ich will auch du sein.», sagte Benjamin und zog Kelly am T-Shirt. «Wir gehen morgen nach der Schule eure Halloweenkostüme einkaufen.», sagte Kelly. «Kiki auch?», fragte Benjamin. «Wenn er will.», sagte Kelly und schaute zu seinem ältesten. «Wieso nicht. Aber du weisst, dass du mir dieses Jahr erlaubt hast auf die Halloweenparty meiner Schule zu gehen.», sagte Caleb. «Aber Caleb geht immer mit uns auf die Süsses oder Saurers Tour.», sagte Layla. «Ja, ich weiss. Aber dieses Jahr habe ich ihm versprochen, dass er auf die Party darf.», sagte Kelly. «Ich nehme jetzt erstmal ein Entspannungsbad.», sagte Caleb, ging nach oben, ins Zimmer seiner Eltern und legte sich in die Badewanne. «Ist alles in Ordnung mit ihm?», fragte Sylvie. «Ja, sie waren heute nur im Fitnessraum. Jetzt spürt er seinen Körper nicht mehr.», sagte Kelly. "Wieso ist Caleb eigentlich so Fussball verrückt? Ich meine, Fussball ist jetzt nicht unbedingt der National Sport der Amerikaner.", sagte Andrew. "Das ist eine lustige Geschichte. Wir sind früher schon oft und gerne in den Park. Caleb hat gerade Laufen gelernt und seitdem alles was ihm entgegenkam, oder ihm im Weg stand, mit dem Fuss weggekickt.", erzählte Kelly. "Und was war als er ein Baby war?", fragte Julian. Kelly, Matt und Sylvie sahen sich an. "Ich zeige es euch. Man sagt ja, ein Bild verrät mehr, als tausend Worte.", sagte Kelly und holte ein Fotoalbum aus dem Bücherregal. Er blätterte auf die erste Seite und holte ein Baby Foto von Caleb aus der Schutzhülle. "Das ist Caleb?!", fragte Andrew entsetzt. "Ja, da war er 4 Monate alt.", sagte Kelly. "Was zum Teufel ist mit ihm passiert?", fragte Julian. "Renee hat ihn in der Wohnung zurückgelassen und ist mit ihrem neuen nach Europa gegangen. Hätten die Nachbarn nicht so schnell reagiert und die Polizei gerufen, wäre Caleb in der Wohnung verhungert.", sagte Kelly. "Kanntest du Calebs Vorgeschichte?", fragte Andrew Stella. "Ja, aber das Foto habe ich noch nie gesehen.", sagte sie. "Welches Foto?", fragte Caleb, der jetzt auch ins Wohnzimmer kam. "Das von dir im Krankenhaus.", sagte Andrew. "Dad. Ich dachte wir wären uns einig, dass niemand das Bild je zu Gesicht bekommt.", sagte Caleb. "Ja, ich weiss. Tut mir leid.", sagte Kelly und steckte das Bild wieder in die Schutzhülle.


Chicago Fire FanFic (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt