29.Kapitel

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«Hey Jungs. Alles klar?», fragte Maggie, als Kelly und Caleb in die Notaufnahme kamen. «Wir haben einen Termin mit Dr. Charles.», sagte Kelly. «Er hat mir schon Bescheid gegeben. Ihr könnt hoch, er wartet bereits auf euch.», sagte Maggie. «Danke Maggs.», sagte Kelly. Maggie sah den beiden nach. «Caleb tut mir irgendwie leid.», sagte Doris, die jetzt neben ihr stand. «Ja, er muss gerade einiges durchstehen.», sagte Maggie. 

Kelly klopfte an Dr. Charles Bürotür und trat ein. «Hey Jungs. Kommt rein.», sagte Dr. Charles. «Hey Daniel. Danke das es so kurzfristig noch geklappt hat.», sagte Kelly. «Na klar doch. Du hast am Telefon ziemlich verzweifelt geklungen, daher dachte ich mir, dass es was Ernsteres sein muss.», sagte Dr. Charles. «Ja. Wir machen uns Sorgen um Caleb. Seit Sonntag ist er wie ausgewechselt und hat sich komplett zurückgezogen.», erklärte Kelly. «Das geht schon länger, als nur seit Sonntag.», sagte Caleb leise. «Was hältst du davon, wenn wir uns erstmal unter 4 Augen unterhalten.», schlug Dr. Charles vor. «Ich hol mir einen Kaffee und warte unten in der Kantine.», sagte Kelly und verliess das Büro. «Ich weiss nicht was mit mir los ist?», sagte Caleb. «Wie meinst du das?», fragte Dr. Charles. «Seit ein paar Wochen dreht sich in meinem Kopf alles. Ich kann nicht mehr schlafen. Ich habe keinen Hunger mehr und ich kann mich einfach für nichts mehr begeistern. Nicht mal mehr für Fussball.», erklärte Caleb. «Und was war gestern?», fragte Dr. Charles. «Ich weiss nicht. Seit gestern ist es wie abgestellt.», sagte Caleb. «Das ist aber noch nicht alles. Habe ich Recht?», fragte Dr. Charles. Caleb schüttelte seinen Kopf. «Ich verspreche dir. Von diesem Gespräch, wird niemand etwas erfahren. Nicht einmal dein Dad.», sagte Dr. Charles. «Es ist einfach alles zu viel momentan. Stella und Sylvie sind beide schwanger, die 4 Jungs, die jetzt seit ein paar Wochen bei uns wohnen, ich bin in der High School, im Training läuft es auch nicht mehr so, wie es sollte und ich habe einfach keine Lust mehr.», sagte Caleb und vergrub sein Gesicht in seinen Händen. «Du hast Angst, stimmts?», fragte Dr. Charles. Caleb nickte. «Was könnte man machen, damit es dir wieder besser geht?», fragte Dr. Charles. Caleb zuckte nur mit den Schultern. «Darf ich dir mal eine Frage stellen?», fragte Dr. Charles. «Und die wäre?», fragte Caleb und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. «Welche Rolle spielt deine Mutter in der ganzen Sache?», fragte Dr. Charles. Caleb sah ihn an und wusste ganz genau, was Dr. Charles dachte. «Sie hat mir die letzten 2 Wochen, immer wieder vor der Schule aufgelauert.», erzählte Caleb. «Und wieso?», fragte Dr. Charles. «Sie will, dass ich wieder zu ihr zurückkomme. Sie hat mir sogar gedroht, dass wenn ich Dad, oder sonst jemandem davon erzähle, wird sie dafür sorgen, dass ich im Heim lande.», sagte Caleb. Dr. Charles machte sich Notizen. «Wirst du Dad davon erzählen?», fragte Caleb. «Nein. Erst wenn du mir die Erlaubnis gibst. Aber ich kann mit ihm mal darüber reden, was dir vielleicht helfen könnte, damit du dich wohler fühlst.», sagte Dr. Charles. «Würdest du das wirklich tun?», fragte Caleb. «Ja. Natürlich.», sagte Dr. Charles. «Okay. Danke.», sagte Caleb. «Sollen wir dann gehen?», fragte Dr. Charles und Caleb nickte.

Kelly sass in der Kantine, trank Kaffee und tippte in seinem Handy. «Hey Dad.», sagte Caleb. «Hey. Seid ihr schon fertig?», fragte Kelly. «Ja, aber ich würde gerne noch kurz mit dir reden.», sagte Dr. Charles. «Ähm, ja, natürlich.», sagte Kelly. Caleb setzte sich an den Tisch und Kelly gab ihm Geld, damit er sich etwas zum Trinken kaufen konnte.

«Und? Hat es was gebracht?», fragte Kelly. «Hat es, aber du musst verstehen, dass ich dir nichts sagen darf.», sagte Dr. Charles. «Ja, ich weiss. Worüber wolltest du mit mir reden?», fragte Kelly. «Ich würde mit dir gerne darüber reden, was man tun könnte, damit sich Caleb zu Hause wieder wohler fühlt.», sagte Dr. Charles. «Okay.», sagte Kelly. «Unternehmt ihr eigentlich auch mal etwas zu zweit oder zu dritt. Also ich meine Caleb und du oder auch Stella, Caleb und du?», fragte Dr. Charles. «Seit die Kleinen auf der Welt sind leider nicht mehr so oft. Könnte das der Auslöser gewesen sein, vor allem auch, weil jetzt wieder Babys unterwegs sind?», fragte Kelly. «Ich kann es nicht zu 100% sagen, aber es könnte, zumindest, einer der Gründe sein, weshalb er sich zurückgezogen hat.», erklärte Dr. Charles. «Was empfiehlst du jetzt?», fragte Kelly. «Ganz einfach. Unternehmt was mit ihm. Vielleicht geht ihr mal zu zweit oder auch zu dritt ins Kino, geht mit ihm Abendessen oder vielleicht geht ihr auch einfach mal sein Training schauen. Ich kann mir vorstellen, dass es mit so vielen Kindern, nicht immer ganz einfach ist, jedem gerecht zu werden, aber versucht es. Es wird seinem Wohlbefinden sicherlich helfen.», sagte Dr. Charles. «Wir werden das auf jeden Fall machen.», sagte Kelly. «Nehmt euch jetzt erstmal Zeit um die Dinge zu klären. Wenn ihr einen Rat braucht oder nochmals ein Gespräch wünscht, könnt ihr jederzeit anrufen.», sagte Dr. Charles. «Danke Daniel. Ich weiss das sehr zu schätzen.», sagte Kelly. «Na klar doch.», sagte Dr. Charles. Kelly verabschiedete sich und ging mit Caleb nach Hause.

Chicago Fire FanFic (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt