74 Kapitel

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Am nächsten Morgen waren Andrew, Caleb und Julian schon sehr früh wach. «Guten Morgen, Jungs. Wieso seid ihr schon wach?», fragte Matt. «Weil wir heute sehr viel zu tun haben.», sagte Andrew. «Gut. Dann wünschen wir euch viel Spass und bis morgen.», sagte Sylvie. «Bis morgen und passt auf euch auf.», sagte Julian. Nach dem Frühstück fuhr Aiko die drei Jungs zum Einkaufszentrum. «Soll ich mitkommen oder euch einfach wieder abholen in ein paar Stunden?», fragte Aiko. «Vielleicht wären 2 zusätzliche Hände nicht schlecht. Je nachdem was wir so finden.», sagte Caleb. «Gut. Dann suchen wir mal einen Parkplatz.», sagte Aiko. «Was hast du dir vorgestellt, was du noch so brauchst?», fragte Aiko. «Ich brauche NUR Sommer Klamotten. In Dubai wird es nie kälter als 24, 25 Grad.», sagte Caleb. «Dann brauchst du aber vielleicht noch ein paar dünne Langarmshirts und lange Hosen.», sagte Aiko. «Ja, vielleicht. Lass uns mal schauen, was wir finden.», sagte Caleb. «Wie geht es dir?», fragte Aiko, während sie sich umschauten. «So langsam kommt die Nervosität. Aber auch die Vorfreude.», sagte Caleb. «Caleb. Wie findest du die drei T-Shirts?», fragte Andrew und zeigte ihm drei verschieden farbene Shirts. «Ja. Die sehen toll aus. Stimmt die Grösse?», fragte Caleb und schaute die Grösse nach. «Ja, passt.», sagte Caleb und legte sie in den Einkaufswagen. «Willst du sie nicht anprobieren?», fragte Aiko. «Bei T-Shirts, Pullovers und so ist es kein Problem wegen der Grösse. Hosen und Schuhe probiere ich immer an.», sagte Caleb. Nach 1 Stunde haben sie alles gefunden, was sie suchten und fuhren wieder nach Hause.

Wieder zu Hause holte Caleb einen Koffer aus der Garage und ging mit Andrew und Julian in sein Zimmer. «Und was packen wir jetzt?», fragte Julian. «Alles. Ich will heute mit packen fertig werden, damit ich die restlichen Wochen noch geniessen kann und nicht noch darüber nachdenken muss, was ich jetzt noch packen oder besorgen muss.», sagte Caleb. «Gut. Dann fangen wir an.», sagte Andrew. Die Jungs verbrachten den Vormittag mit packen, aufräumen und den Reisevorbereitungen. «Jungs! Mittagessen ist fertig.», rief Elyas nach oben. Sie versammelten sich im Garten und assen gemeinsam zu Mittag. «Na? Wie weit seid ihr?», fragte Elyas. «Fast fertig.», sagte Caleb und schenkte sich Cola in sein Glas. «Was fehlt den noch?», fragte Aiko. «Eigentlich nur noch die technischen Sachen, wie Laptop, E-Reader, etc.», sagte Caleb. «Musst du bei deinem Laptop und E-Reader noch etwas einrichten?», fragte Aiko. «Ja, aber zuerst lade ich die Akkus vollständig auf.», sagte Caleb und stellte sein Geschirr ins Waschbecken. Den Nachmittag verbrachte Caleb mit Freunden in Downtown Chicago.

«Jetzt mal ganz ehrlich, Caleb. Von 1 bis 10, wie nervös bist du?», fragte Mila. «Von aussen her überhaupt nicht. Innerlich flippe ich gerade richtig aus. Ich habe keine Ahnung wohin mit all meinen Gefühlen.», sagte Caleb. «Aber nicht, dass du wieder in Alte Muster zurückfällst und komplett dicht machst.», sagte Zane. «Das ist das, was mir aktuell mehr Angst macht, als der Umzug nach Dubai.», sagte Caleb. «Willst du für heute Schluss machen und nach Hause gehen?», fragte Tiffany. «Ja. Wir würden das total verstehen.», sagte Liam. «Quatsch. Wir sind jetzt hier. Lass uns einfach ein Eis holen, uns irgendwo hinsetzten und das Thema wechseln.», sagte Caleb. «Das nenne ich einen guten Plan.», sagte Nigel. Die Teenies holten sich ein Eis in ihrer Stamm Eisdiele und setzten an einen freien Picknick Tisch im Park. «Und, was macht ihr noch so, die letzten 2 Wochen Sommerferien?», fragte Caleb. «So viel Zeit wie möglich mit dir verbringen. Ansonsten nicht mehr viel.», sagte Nigel und die anderen nickten. «In 2 Wochen sind wir High School Schüler. Wie klingt das für euch?», fragte Blake. «Kaum zu glauben. Es kommt mir so vor als wäre es gestern gewesen, dass wir uns im Kindergarten das erste Mal getroffen haben.», sagte Annabelle. «Jetzt übertreibst du aber. Sagen wir vorgestern.», sagte Caleb und alle lachten. «Ja, schon verrückt. Noch 4 Jahre und dann werden sich unsere Wege, vielleicht für immer, trennen.», sagte Bailey nachdenklich. Für einen kurzen Moment war es still und alle schauten sich an. «Hey. Hört mal her. So dürfen wir jetzt nicht denken. Wir werden für immer Freunde bleiben. Auch wenn wir in der ganzen Welt verstreut sein werden. Lasst uns eines versprechen. Wir werden immer in Kontakt bleiben, egal wo wir in ferner Zukunft wohnen werden.», sagte Liam und streckte seine Hand aus. Die anderen nickten und schlugen ein. «Caleb?», fragte Annabelle. «Und ich besorge euch Tickets für meine Spiele, falls es mit dem Treffen nicht immer klappt.», sagte Caleb und schlug ebenfalls ein. «Deal.», sagte Blake. «Lasst uns noch ein paar Fotos machen.», sagte Mila. Die Kids besuchten ihre Lieblingsplätze und verbrachten den gesamten Nachmittag zusammen. «Oh Mist. Es ist schon 18:30. Wir essen um 19:00», sagte Caleb. «Ok. Hast du morgen wieder Zeit?», fragte Blake. «Keine Ahnung. Weiss noch nicht, was meine Eltern noch mit mir vorhaben. Aber ich schreibe euch.», sagte Caleb und verabschiedete sich von seinen Freunden.

«Hey, sorry, bin etwas zu spät. Wir haben die Zeit aus den Augen verloren.», sagte Caleb, als er zur Tür reinkam. «Kein Problem. Wir haben schonmal angefangen.», sagte Aiko. Caleb holte sich einen Teller. «Was gibt's heute?», fragte Caleb und öffnete den Deckel des Topfes. «Spaghetti Carbonara.», sagte Elyas. «Mhmm. Lecker.», sagte Caleb und schöpfte sich eine Portion. «Und? Was habt ihr heute gemacht?», fragte Aiko. «Viel. Wir haben viel geredet und sind noch zu unseren Lieblingsplätzen gegangen und haben viele Erinnerungsfotos gemacht.», sagte Caleb. Im selben Moment bekam Caleb ganz viele Nachrichten auf sein Handy. «Das werden die Fotos sein.», sagte Caleb und schaltete sein Handy auf stumm. «Da hast du nicht übertrieben, als du gesagt hast, dass ihr ganz viele Fotos gemacht habt.», sagte Elyas. Nachdem Abendessen halfen Andrew, Caleb und Julian beim Abwasch. «Wie geht es dir?», fragte Elyas. «Äusserlich super. Innerlich flippe ich langsam echt aus.», sagte Caleb. «Sollen wir nachher noch mit den Hunden raus?», fragte Aiko. «Ja, aber ich würde alleine gehen. Dann komme ich auf andere Gedanken.», sagte Caleb. «Gehst du zu Onkel Kelly und Tante Stella?», fragte Julian. «Es war wesentlich interessanter, als ich noch Geheimnisse hatte.», sagte scherzte Caleb und räumte die Gläser in den Schrank. Noch während die fünf die Küche aufräumten und sauber machten, trabten die 3 Welpen nervös hin und her. «Geh du. Den Rest schaffen wir auch noch alleine.», sagte Aiko und nahm Caleb das Geschirrtuch ab. Caleb zog sich Schuhe und Jacke an, holte die Leinen aus der Schublade mit den Hundeaccessoires und verliess mit Spiky, Filou und Mocha das Haus.

Auf der Feuerwache kamen die Männer und Frauen gerade von einem Einsatz zurück. «War das Caleb vorhin?», fragte Cruz. «Sah ganz danach aus. Wird wohl noch ein paar Minuten dauern, bis er da ist. So wie die Welpen an der Leine herumgekaut haben.», sagte Kelly und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Gut 15 Minuten später war Caleb an der Feuerwache angekommen. «Wie lange habe ich gebraucht?», fragte Caleb und liess die 3 Welpen von der Leine. «Etwa 15 Minuten.», sagte Kelly. «Das war glaube ich das Längste, was ich bis jetzt gebraucht habe.», sagte Caleb. «Wie geht es dir?», fragte Cruz. «So langsam werde ich echt nervös.», sagte Caleb. «Wann fliegst du?», fragte Ritter. «Am 30.September.», sagte Caleb. «Ist doch nicht mehr so lange.», sagte Ritter. «Nein, aber in 2 Wochen beginnt jetzt erstmal wieder das neue Schuljahr.», sagte Caleb. «Gehst du nochmals zur Schule oder machst du Homeschooling?», fragte Gallo. «Homeschooling. Wegen 2 oder 3 Wochen lohnt es sich nicht.», sagte Caleb. «Schon alles gepackt?», fragte Kelly. «Ja. Andy und Juli haben mir geholfen. Es fehlen nur noch die elektronischen Geräte. Die lade ich aber erst ganz auf.», sagte Caleb. «Hast du sonst alles?», fragte Stella. «Ja. Sogar das Flugticket habe ich schon bekommen. Am Freitag, 30.September um 19:15 geht's los in Richtung Zürich.», sagte Caleb. «Und wann landet ihr?», fragte Sylvie. «Am Samstag, 1.Oktober um 21:05.», sagte Caleb. «Da hast du aber eine ganz schön lange Strecke vor dir.», sagte Gallo. «Ich weiss. Zum Glück haben wir einen kurzen Zwischenhalt in Zürich. Wir hätten zuerst einen Direktflug von Chicago nach Dubai mit der Emirates gehabt. Wurden dann aber umgebucht.», sagte Caleb. «Wie lange hätte der Direktflug gedauert?», fragte Violet. «13 Stunden 30 Minuten.», sagte Caleb. «Na dann doch lieber mit Zwischenhalt.», sagte Violet. «Ähm. Caleb.», sagte Ritter. «Ja.», sagte Caleb. «Dein Hund kaut gerade am Reifen von Chief Bodens Auto herum.», sagte Ritter. «Warte? Was?», fragte Caleb und drehte sich um. «Oh man. Lass das Mochi.», sagte Caleb und leinte ihn an. «Die anderen beiden auch.», sagte Cruz. Spiky jagte Tuesdays Schwanz nach und Filou spielte mit ihrem Ohr. «Wieso? Es soll anderen auch so ergehen wie mir die letzten 2 Stunden.», sagte Caleb mit einem zwinkern. «Was hast du heute gemacht?», fragte Stella. «Am Morgen waren wir im Einkaufszentrum und haben noch die letzten Sachen gekauft. Am Nachmittag war ich mit meinen Freunden unterwegs.», sagte Caleb. «Und was hast du sonst noch so vor?», fragte Matt. «Keine Ahnung. Das müsst ihr mir sagen.», sagte Caleb, als sein Handy piepte. «Kann ich morgen ins Kino?», fragte Caleb. «Sicher.», sagte Kelly. «Mit wem? Und was wollt ihr euch anschauen?», fragte Stella. «Das ist eine gute Frage. Die Mädels wollen 'Alles steht Kopf 2' schauen. Die Jungs 'Bad Boys 4'.», sagte Caleb. «Und welchen willst du sehen?», fragte Cruz. «Ich habe beide schon gesehen. Sind beides echt tolle Filme.», sagte Caleb. Als die Welpen langsam etwas übermütig wurden, beschloss Caleb, die arme Tuesday zu entlasten und ging wieder nach Hause.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Dec 29, 2024 ⏰

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