Caleb war noch in der Schule, als es, ein paar Tage später, zu Hause etwas dramatisch wurde. Stella hatte plötzlich starke Schmerzen im Unterleib. Matt rief einen Rettungswagen und Kelly fuhr mit ihr mit ins Krankenhaus.
«Ich bin zu Hause.», rief Caleb, als er am späten Nachmittag von der Schule nach Hause kam. Kaum hatte er die Haustüre geschlossen, spürte er schon wie jemand seine Beine umklammerte. «Hey, was ist den los?», fragte Caleb, als er sah, dass sein kleiner Bruder weinte. Er stellte seine Schultasche ins Regal und hob ihn hoch. «Mhmm. Was ist los?», fragte Caleb. «M-mommy und D-daddy weg.», schluchzte Benjamin. «Was? Wieso? Was ist den hier los?», fragte Caleb, jetzt etwas beunruhigt. «Stella hatte starke Schmerzen im Unterleib und dein Dad ist mit ihr ins Krankenhaus gefahren.», erklärte Matt, der jetzt nach unten kam. «Warte? Was? Wie geht es ihr? Und wie geht es den Babys?», fragte Caleb. «Ganz ruhig. Wir haben bis jetzt noch nichts gehört, aber bei einer Schwangerschaft mit Zwillingen, kann sowas schonmal vorkommen.», sagte Sylvie. «Ich kann mich nicht daran erinnern, dass du während der Schwangerschaft mit euren Zwillingen Probleme hattest.», sagte Caleb. Caleb ging, mit Benjamin auf dem Arm, ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch. Er schaltete den Fernseher ein und setzte seinen kleinen Bruder neben sich. Benjamin nuckelte an seinem Daumen und kuschelte sich an Calebs Seite.
Als Kelly am Abend aus dem Krankenhaus nach Hause kam, waren die Kids bereits in ihren Zimmern. Matt und Sylvie waren in der Küche und räumten auf. «Hey. Wie geht es Stella?», fragte Sylvie. «Ganz gut.», sagte Kelly. «Und den Babys?», fragte Sylvie. «Oh. Den beiden geht es ausgezeichnet.», sagte Kelly. «Also wars nicht so schlimm?», fragte Matt und stellte die Teller in den Schrank. «Es hat sich herausgestellt, dass die beiden wohl eine kleinen Rangelei hatten. Sie wollen Stella noch für ein paar Tage dabehalten, nur um sicherzugehen, dass sich die beiden auch wieder beruhigt hatten.», erklärte Kelly. «Die beiden sind noch gar nicht auf der Welt und schon sorgen sie für Ärger. Ich will gar nicht wissen wie es sein wird, wenn die beiden geboren sind.», sagte Matt und kratzte sich am Hinterkopf. «Wo sind die Kids?», fragte Kelly. «Die kleinen schlafen bereits, Andy und Juli sind in ihrem Zimmer und Caleb ist in seinem Zimmer und macht seine Hausaufgaben.», sagte Sylvie. «Wie geht es ihm?», fragte Kelly. «Er war schon ziemlich besorgt, hat es aber nicht so offen gezeigt, um die Kleinen nicht zu beunruhigen.», sagte Matt. «Er fühlt sich immer noch verantwortlich für die Kleinen.», sagte Kelly. «Er wird sich, als ältester, immer verantwortlich fühlen.», sagte Sylvie. «Ich schau mal nach ihm. Ihr habt gesagt, dass er in seinem Zimmer ist?», fragte Kelly. «Ja.», sagte Matt. Kelly ging nach oben und klopfte an die Zimmertür seines ältesten. Caleb lag, halb zugedeckt, in seiner Hängematte und schlief. Kelly nahm das Buch, das auf Calebs Brust lag und legte es auf den Nachttisch. Er deckte ihn zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Gerade als Kelly das Zimmer verlassen wollte, wurde Caleb wach. «Dad.», sagte er im Halbschlaf. «Hey.», lächelte Kelly. «Wie geht es Stella und den Babys?», fragte Caleb und rieb sich die Augen. «Allen dreien geht es gut. Es hat sich herausgestellt, dass die beiden kleinen wohl einen kleinen Streit hatten. Sie behalten Stella jetzt noch ein paar Tage zur Beobachtung.», erklärte Kelly. «Also, ist es gar nichts schlimmes?», fragte Caleb. «Nein, keine Sorge.», lächelte Kelly. Caleb legte sich wieder hin und Kelly deckte ihn zu. «Dad, kannst du noch schnell den Zettel, der auf meinem Schreibtisch liegt, unterschreiben? Wir haben heute den Mathetest wiederbekommen.», sagte Caleb. «Darf ich die Note sehen oder soll ich einfach nur unterschreiben?», fragte Kelly und nahm einen Stift. «Es ist eine 2.», sagte Caleb. «Sehr gut. Ich bin stolz auf dich.», sagte Kelly und unterschrieb den Test.
Am nächsten Morgen quälte sich Caleb aus der Hängematte. Er zog sich an, packte seine Schulsachen zusammen und ging nach unten in die Küche. «Guten Morgen.», sagte Kelly, der das Frühstück vorbereitete. «Guten Morgen Dad.», sagte Caleb, stellte seine Schultasche hin und setzte sich an den Tisch. «Gut geschlafen?», fragte Kelly. «Erinnere mich das nächste Mal daran, nicht mehr in der Hängematte zu schlafen.», sagte Caleb. «Alles klar…Hier.», sagte Kelly und brachte ihm sein Frühstück. «Danke.», sagte Caleb. «Gern geschehen. Und was steht bei dir heute auf dem Programm?», fragte Kelly. «Nicht viel. Ich habe gleich in der ersten Stunde eine Englischarbeit und ansonsten der ganz normale High School Wahnsinn.», sagte Caleb. «Und was ist mit deinem Training?», fragte Kelly. «Ich geh nicht mehr hin.», sagte Caleb und räumte seinen Teller ab. «Bist du sicher?», fragte Kelly. «Was bringt mir das Training, wenn ich sowieso nur auf der Bank sitze und zuschaue. Ausserdem gehen Michael und Jason auch schon seit Wochen nicht mehr ins Training. Die beiden haben sogar ganz aufgehört Fussball zu spielen.», sagte Caleb. «Was genau meinst du mit sie gehen auch schon seit Wochen nicht mehr ins Training?», fragte Kelly. Caleb schwieg und packte seine Lunch Box. «Caleb Jeremy Severide, ich habe dir eine Frage gestellt.», sagte Kelly streng. «Ich gehe schon seit etwa 5 Wochen nicht mehr ins Training.», sagte Caleb leise. «Tut mir leid, ich glaube ich habe dich nicht richtig verstanden. Könntest du das bitte nochmals wiederholen?», fragte Kelly, jetzt sichtlich genervt. «Ich war schon seit 5 Wochen nicht mehr im Training.», sagte Caleb. «Warum hast du uns nicht gesagt, dass du nicht mehr hinwillst, dann hätten wir eine Lösung gefunden.», sagte Kelly. «Tut mir leid Dad, aber ich weiss doch wie viel Geld ihr jedes Jahr ausgebt, damit ich Fussball spielen kann und ich wollte euch nicht enttäuschen.», sagte Caleb. «Und einfach nicht mehr ins Training zu gehen, wäre besser, anstatt uns Bescheid zu geben. Was hast du in der Zeit eigentlich gemacht?», fragte Kelly. «Ich war mit den Jungs unterwegs. Wozu habe ich euch damals ansonsten angefleht, mir eine Kombi-Jahreskarte für die Museen, Zoos und Aquarium zu kaufen.», sagte Caleb. «Immerhin haben wir in eine Sache gut investiert.», sagte Kelly. «Dad.», sagte Caleb. «Guten Morgen.», sagte Matt, der jetzt auch in die Küche kam. «Guten Morgen.», sagten Kelly und Caleb. «Ist alles in Ordnung?», fragte Matt. «Caleb hat mir gerade gesagt, dass er seit etwa 5 Wochen nicht mehr ins Training geht.», sagte Kelly. «Was!? Warum nicht?», fragte Matt und schenkte sich eine Tasse Kaffee ein. «Wieso sollte ich eurer Meinung nach noch ins Training gehen, wenn ich sowieso nur auf der Bank sitze und zuschauen darf?», fragte Caleb, langsam ziemlich genervt von dieser Unterhaltung. «Wenn du keine Lust mehr hast, warum hast du dann nicht mit uns geredet?», fragte Matt. «Ganz ehrlich, ich habe jetzt keine Lust mehr darüber zu reden.», sagte Caleb und lief aus der Küche. «Soll ich dich wenigstens noch zur Schule fahren?», fragte Kelly. «Nein Danke. Nach dieser Unterhaltung brauche ich etwas Abstand.», sagte Caleb, schulterte seine Schultasche und verliess das Haus.
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Chicago Fire FanFic (German)
FanfictionWie sieht der Alltag der Familien Severide und Caseys aus, mit 6 Kindern unter einem Dach. Findet es heraus in meiner neusten Geschichte. Viel Spass beim Lesen
