37.Kapitel

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«Hey Caleb. Alles gut?», fragte Maggie, als Caleb in die Notaufnahme kam. «Ja, selber?», fragte Caleb. «Du kennst es ja. Hier ein Notfall, da ein Notfall. Man kämpft sich so durch.», sagte Maggie. «Das heisst ihr habt viel zu tun?», fragte Caleb. «Die Frage beantworte ich dir jetzt lieber nicht, wenn du weisst was ich meine.», sagte Maggie und zwinkerte ihm zu. «Alles klar.», lachte Caleb. «Wie geht es eigentlich Auggie?», fragte Caleb. «Ganz gut. Er hat sich in seiner neuen Familie gut eingelebt und er scheint glücklich zu sein.», sagte Maggie. «Das freut mich zu hören. Er fehlt uns.», sagte Caleb. «Uns auch. Aber jetzt zu dir. Schon aufgeregt, deine Schwestern kennen zu lernen?», fragte Maggie. «Tut mir leid...meine was?», fragte Caleb überrascht. «Ich glaube er kannte das Geschlecht der Zwillinge noch gar nicht.», sagte Pflegerin Trini. «Stimmt. Deine Eltern haben mir noch extra gesagt, ich soll dir nichts sagen.», sagte Maggie. «Keine Sorge, ich versuche überrascht zu tun.», sagte Caleb und drückte den Knopf für den Lift. «Ja bitte, deine Eltern reissen mir den Kopf ab. Sie haben mir noch extra gesagt, dass ich dir nichts verraten soll.», sagte Maggie, schuldbewusst. «Naja, du kannst es auch so sehen, dann habt ihr einen Notfall mehr.», scherzte Caleb und flüchtete in den Lift. Oben angekommen, suchte er das Zimmer von Stella. «Caleb, hey. Alles klar bei dir?», fragte Will. «Ja, alles gut. Bei dir?», fragte Caleb und gab ihm einen freundschaftlichen Handschlag. «Soweit alles gut. Wir haben viel zu tun momentan, aber du kennst es ja.», sagte Will. «Das hat mir Maggie auch gesagt.», sagte Caleb. Will begleitete ihn bis zur Zimmertür. «Hey, ich habe gehört, dass du mit Fussball aufgehört hast, stimmt das?», fragte Will. «Ja. Es wurde mir einfach alles zu viel und ausserdem bin ich sowieso immer nur auf der Ersatzbank gesessen und habe zu geschaut.», sagte Caleb. «Das verstehe ich. Aber hey. Du siehst viel besser aus, als noch vor ein paar Monaten. Ich glaube es tut dir gut, nach der Schule nach Hause gehen zu können und einfach mal nichts mehr tun, ausser natürlich den Hausaufgaben.», sagte Will. «Ja. Ich war auch viel mit meinen Freunden unterwegs. Das hat auch gutgetan.», sagte Caleb. Sie blieben vor einer Zimmertür stehen. «So, da wären wir.», sagte Will. Caleb schaute zur Tür. «Alles in Ordnung?», fragte Will. «Ich weiss nicht. Wieso bin ich plötzlich wieder so nervös?», fragte Caleb. «Hey, den 3 geht es gut. Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen.», sagte Will. Caleb lehnte sich gegen die Tür. «Hey Caleb, alles gut?», fragte April, die jetzt aus einem der Zimmer kam. Caleb wollte sich gerade von der Tür abstossen, als diese plötzlich geöffnet wurde. Caleb verlor das Gleichgewicht und fiel nach hinten ins Zimmer. «Hey. Ist alles in Ordnung?», fragte Kelly. «Ja, mir geht es gut. Und ich weiss, dass ich jetzt 2 Schwestern habe.», sagte Caleb und Kelly half ihm auf. «Maggie?», fragte Kelly. Caleb grinste ihn an. «Alles in Ordnung Caleb? Du bist plötzlich verschwunden.», sagte April. «Ja, alles gut. Bin nur etwas hart gelandet.», sagte Caleb und rieb sich das Steissbein. «Gut. Wir lassen euch dann mal allein.», sagte Will und Kelly schloss die Tür. «Hey Caleb.», sagte Stella. Caleb legte seine Schultasche auf einen der Sessel und umarmte seine Mom. «Wie wars im Skater Park?», fragte Stella. «Echt toll...hier.», sagte Caleb und zeigte ihr das Foto. «Und wer genau ist das?», fragte Stella und gab ihm das Handy wieder. «Das ist Tony Hawk. Einer der erfolgreichsten Skateboarder aller Zeiten.», sagte Caleb. «Freut uns das du Spass hattest.», lächelte Stella. Caleb stand vor den Bettchen seiner Schwestern und überlegte, welche er zuerst in den Arm nehmen soll. «Wie heissen die beiden eigentlich?», fragte Caleb und nahm die grössere der beiden in den Arm. «Oakley Lila und Crystal Mea. Oakley ist die, die du im Arm hältst.», sagte Stella. «Okay ihr zwei, dann will ich eines gleich klarstellen. Legt euch nicht mit mir an, andererseits seit ihr ganz schnell auf der Liste der Lebenslangen Kuscheleinheiten.», sagte Caleb, gab ihr einen sanften Kuss und setzte sich aufs Bett. «Es ist immer wieder süss mit anzusehen, wie du dich um die Kleinen kümmerst.», sagte Stella. «Wie wars eigentlich in der Schule?», fragte Kelly. Caleb legte Oakley wieder ins Bettchen und kratzte sich am Kopf. «Was ist? Ist etwas vorgefallen?», fragte Kelly. «Irgendwie.», sagte Caleb. «Was ist passiert?», fragte Stella. «Ich wurde heute ins Büro des Rektors gerufen.», sagte Caleb. «Oh nein. Was hast du angestellt?», fragte Kelly. «Gar nichts. Es hat sich herausgestellt, dass sie mit mir über etwas anderes reden wollten.», sagte Caleb. «Und worüber?», fragte Kelly. Caleb holte die Schülerakten aus seiner Schultasche und setzte sich aufs Bett. «Seit Freitag gibt es bei uns an der Schule 2 neue Schüler aus Brasilien. Sie haben beide keine Eltern mehr und sind ganz alleine hierher geflohen und leben hier jetzt in einer Pflegefamilie.», erzählte Caleb. «Und was sollst du jetzt machen?», fragte Stella. «Naja, da ich Sprachbegabt bin und gut mit jüngeren klarkomme, wollen sie, dass ich mich ein wenig um die beiden kümmere. Ich soll sie in ihrem Schulalltag unterstützten und ihnen bei den Hausaufgaben helfen.», sagte Caleb. «Sie könnten keinen besseren dafür haben.», lächelte Stella. «Danke...Hier, schaut mal. Das sind die beiden.», sagte Caleb und zeigte ihnen die Schülerprofile. Caleb blieb etwa 2 Stunden bei seinen Eltern und Schwestern im Krankenhaus.

Zu Hause wurde er von einem aufgedrehten Benjamin empfangen. «Kayab, Kayab. Wir haben 2 Schwestern.», sagte Benjamin ganz aufgeregt und umarmte seinen grossen Bruder. «Ich weiss und du weisst auch was das bedeutet, oder?», fragte Caleb. «Nein.», sagte Benjamin und schüttelte seinen Kopf. «Es bedeutet, dass wir 2 jetzt in der Unterzahl sind und deshalb immer zusammenhalten müssen.», sagte Caleb. «Okay.», sagte Benjamin. Die beiden gingen ins Wohnzimmer und Caleb liess sich auf die Couch fallen. «Müde?», fragte Matt. «Mhmm.», sagte Caleb. «Wir haben dir etwas vom Abendessen aufgehoben, du musst es nur noch aufwärmen. Der Teller steht schon in der Mikrowelle.», sagte Matt. «Danke.», sagte Caleb und ging in die Küche. «Wo sind eigentlich Tante Sylvie und die Mädchen?», fragte Caleb. «Oben in unserem Zimmer.», sagte Matt. «Dann gehe ich kurz Hallo sagen.», sagte Caleb und ging nach oben. Er klopfte an die Zimmertür und trat ein. «Hey Caleb. Wie wars im Krankenhaus?», fragte Sylvie. «Toll. Die beiden sind echt süss.», sagte Caleb. «Das sind sie.», sagte Sylvie. «Wir durften die beiden im Arm halten.», sagte Layla. «Und, wie hat es sich angefühlt?», fragte Caleb. «Es war so cool. Die beiden haben die ganze Zeit geschlafen.», sagte Kayla. «Das ist bei Babys so üblich, apropos Babys, ich sehe, dass noch ein Baby schläft.», sagte Caleb. «Ja, Lydia ist gerade erst eingeschlafen.», sagte Sylvie und streichelte ihr durchs Haar. «Wie wars in der Schule?», fragte Sylvie. «Gut. Ich musste heute zum Rektor.», sagte Caleb. «Was hast du angestellt?», fragte Sylvie. «Gar nichts. Wirklich. Sie möchten, dass ich den beiden neuen Schülern ein bisschen in ihrem Schulalltag unterstützte und ihnen bei den Hausaufgaben helfe.», sagte Caleb. «Das ist süss von dir.», sagte Sylvie. «Bekommen wir jetzt nochmals neue Geschwister?», fragte Layla. «Nein. Die beiden leben in einer Pflegefamilie. Ich werde die beiden einfach in der Schule unterstützten und ihnen ein bisschen helfen.», erklärte Caleb. «Achso, okay.», sagte Layla. «Ich lasse euch dann mal wieder alleine. Vermutlich muss ich mein Abendessen nochmals aufwärmen.», sagte Caleb und verliess das Zimmer. «Onkel Matt. Kann ich kurz mit dir reden?», fragte Caleb. «Ja klar. Worum geht es?», fragte Matt. «Etwas, das in der Schule passiert ist.», sagte Caleb. «Okay.», sagte Matt und ging mit ihm in die Küche. «Worum geht es?», fragte Matt. «Wir haben seit Freitag 2 neue Schüler an unserer Schule und Mr. White und Mr. Chen haben mich jetzt gebeten, mich ein bisschen um die beiden zu kümmern und ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen.», erklärte Caleb. «Das ist toll.», sagte Matt. «Ja, ich wollte euch einfach schonmal Bescheid geben, weil es sein kann, dass ich hin und wieder etwas später von der Schule nach Hause komme.», sagte Caleb. «Das ist gut. Wissen die anderen auch schon Bescheid?», fragte Matt. «Ja. Mom und Dad habe ich es im Krankenhaus erzählt und Tante Sylvie gerade eben.», sagte Caleb. «Du wirst ein grossartiger Mentor sein, für die beiden.», lächelte Matt. «Ich habe noch nicht zu 100% zugesagt. Ich wollte es zuerst euch sagen.», sagte Caleb. «Dad, das müsst ihr euch ansehen.», sagte Andrew, der jetzt in die Küche kam. «Was ist den los?», fragte Matt. «Kommt einfach mal mit.», sagte Andrew. Caleb und Matt folgten ihm ins Wohnzimmer. Im Wohnzimmer lagen Benjamin, Levi, Matty und Hayden auf der Couch aneinander gekuschelt und schliefen. «Wer hilft mir, die 4 ins Bett zu bringen?», fragte Matt. «Das fragst du noch?», fragte Julian. Caleb machte noch schnell ein Foto und schickte es seinem Dad. Danach nahm jeder einen in den Arm und ging nach oben. Anschliessend schauten Andrew und Julian den Film noch fertig und Caleb wärmte zum zweiten Mal sein Abendessen auf. Matt und Andrew trugen Lydias Bettchen in das Zimmer von Matt und Sylvie und Matt legte Lydia ins Bettchen. Nachdem Abendessen ging Caleb in sein Zimmer und wollte noch ein bisschen Lesen, aber er war so müde, dass er nach ein paar Zeilen einschlief.


Chicago Fire FanFic (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt