47.Kapitel

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Heiligabend

Heute Morgen waren die Kleinen ganz besonders aufgeregt. «Daddy? Können wir los?», fragte Hayden und zupfte an Matts Shirt. «Ganz ruhig, kleiner Mann. Wir werden schon rechtzeitig dort sein.», sagte Matt, hob ihn hoch und setzte ihn an den Frühstückstisch. «Guten Morgen.», sagte Caleb, der jetzt auch in die Küche kam. «Guten Morgen, Langschläfer. Na, gut geschlafen?», fragte Kelly. «Es ging. Mocha und ich hatten heute Abend Besuch.», sagte Caleb und schaute dabei seinen kleinen Bruder an. Benjamin rutschte unter den Tisch. «Ach Benny.», sagte Stella und fuhr Benjamin durchs Haar. «Tschuldigung, Kayab.», sagte Benjamin schüchtern. Caleb schüttelte nur seinen Kopf und nahm sich 2 Scheiben Toast. Nachdem Frühstück, räumten alle zusammen die Küche auf und machten sich dann fertig. «Also gut, Rasselbande. Ab mit euch in den Van.», sagte Matt und holte die Autoschlüssel. Die Jungs rannten voraus und warteten ungeduldig beim Auto. «Waren Hayden und Levi früher auch so aufgeregt?», fragte Caleb. «Was denkst du wohl.», sagte Andrew. Caleb, Andrew und Julian nahmen die Babys an sich, legten sie in ihre Babyschalen und schnallten sie an. Auf der Fahrt zum Einkaufszentrum hörten die kleinen Weihnachtsgeschichten und sangen Weihnachtslieder.

Auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums war schon ziemlich viel los. «Was meint ihr? Wie schnell finden wir einen Parkplatz? Jason wird langsam unruhig.», sagte Caleb und versuchte Jason weiter zu beruhigen. «Ich glaube hier draussen finden wir keinen Parkplatz mehr.», sagte Matt und machte schon die dritte Runde um den Parkplatz. «Sollen wir es im Parkhaus versuchen?», schlug Sylvie vor. In diesem Moment begann Jason zu weinen an und nur Sekunden später weinten auch Oakley und Crystal. «Was jetzt?», fragte Caleb. «Ich schlage vor, ihr steigt aus und geht schonmal rein. Kelly und ich suchen einen Parkplatz und kommen dann auch rein.», sagte Matt. Vor dem Haupteingang blieb Matt stehen und alle stiegen aus. Caleb holte die Kinderwagen aus dem Kofferraum und stellte sie auf. «Mommy, wo fahren Daddy und Onkel Kelly hin?», fragte Matty und schaute ihnen traurig nach. «Sie suchen einen freien Parkplatz und kommen dann nach.», sagte Sylvie. «Los kommt. Wir schauen mal, ob der Weihnachtsmann schon da ist.», sagte Stella. Drinnen kamen die kleinen vom Staunen gar nicht mehr raus. «Mommy, schau.», sagte Matty, zupfte Sylvie an der Jacke und deutete auf den grossen Weihnachtsbaum, inmitten der Halle. «Der sieht schön aus.», sagte Sylvie und nahm ihn an die Hand. «Aber unser sieht schöner aus.», sagte Matty. «Da hast du Recht.», lachte Sylvie. «Mommy, kann ich das haben?», fragte Layla und zeigte ihr ein eine Barbie Puppe in einem der Schaufenster. «Layla, Schatz. Morgen bekommt ihr schon genug Geschenke. Der Weihnachtsmann hat schon alles vorbereitet. Er wird sicherlich enttäuscht sein, wenn ihr plötzlich noch andere Sachen bekommt.», sagte Sylvie. «Und zum Geburtstag?», fragte Layla. «Zum Geburtstag kannst du sie dir Wünschen.», sagte Sylvie. «Hey. Das ging ja schnell.», sagte Stella, als Kelly und Matt zu ihnen stossen. «Ja, wir hatten Glück. Der Fahrer vor uns hat nicht gesehen, dass ein Parkplatz frei wurde und den haben wir uns natürlich gleich geschnappt.», sagte Matt. «Wo sind die grossen?», fragte Kelly. «Da drüben.», sagte Stella. Andrew, Caleb und Julian schauten sich die Schaufenster des Elektronikladens an. «Jungs kommt. Wir wollen weiter gehen.», rief Kelly. «Was meinst du, was sie uns wohl gekauft haben?», fragte Andrew. «Zu 100% weiss ich nur, dass ich die Buntstifte bekomme. Alles andere ist echt schwierig zu sagen, weil sie wirklich nichts verraten, geschweige dem, sich etwas anmerken lassen.», sagte Caleb. «Ich hoffe ja entweder auf den Bugatti oder den Auto Transporter von Lego Technik.», sagte Julian. «Und ich auf den McLaren Formel 1 Wagen von Lego Technik.», sagte Andrew. «Das werden wir morgen früh erst erfahren.», sagte Caleb. Gemeinsam spazierten sie durch das Einkaufszentrum, schauten sich die Weihnachtsdeko an und versuchten die Kleinen von Dummen Gedanken zurückzuhalten. «Schaut. Da drüben kann man auf Rentieren reiten.», sagte Caleb. «Kinds hört mal her. Wollt ihr mal auf den Rentieren des Weihnachtsmannes reiten?», fragte Stella. «Ja.», sagten die kleinen ganz aufgeregt. «Ich will auf Rudolph reiten.», sagte Benjamin. «Ich auch.», sagte Matty. «Wenn ihr alle auf Rudolph reiten wollt, dann müsst ihr nacheinander gehen.», sagte Sylvie. «Ich will mit Kayab reiten.», sagte Benjamin. «Warum immer ich?», fragte Caleb und verwarf die Arme. «Weil du nun mal der grosse Bruder bist.», sagte Kelly. Die Kids stellten sich in die Schlange und warteten geduldig, bis sie an die Reihe kamen. Caleb stieg zuerst auf das Rentier und ein Mitarbeiter half Benjamin aufzusitzen. Andrew und Hayden waren auf einem Rentier vor ihnen und Julian und Levi hinter ihnen. Caleb filmte und machte Fotos, während des Rittes. Anschliessend gingen sie zum Weihnachtsmarkt beim Hintereingang. «Mommy? Dürfen wir eine Zuckerstange?», fragte Kayla. «Ok. Aber nur eine kleine.», sagte Sylvie. Sie gaben ihnen Geld und jeder kaufte sich eine Zuckerstange am Süssigkeiten Stand. Am Nachmittag stellten sie sich die Kids in die Schlange. Caleb hielt Oakley, Andrew hielt Crystal und Julian hielt Jason im Arm. Lydia wurde zunehmend ängstlicher und umklammerte Calebs Bein. «Was ist los, Lydi?», fragte Caleb und fuhr ihr mit der Hand durchs Haar. Lydias Augen füllten sich mit Tränen. «Hey, es ist alles gut. Komm her.», sagte Caleb und nahm sie in den Arm. Als sie an die Reihe kamen, versteckten sich die jüngeren hinter den älteren. «Ho, ho, ho. Wenn haben wir den hier?», fragte der Weihnachtsmann. «5 unglaublich schüchterne Kinder.», scherzte Caleb. «Das sehe ich.», lachte der Weihnachtsmann. «Bist du der echte Weihnachtsmann?», fragte Kayla. «Natürlich.», sagte der Weihnachtsmann. Kayla und Layla musterten ihn mit verschränkten Armen. «Ihr müsst in dem Fall Layla und Kayla sein.», sagte der Weihnachtsmann. «Woher wissen sie das?», fragte Layla. «Der Weihnachtsmann weiss alles.», lächelte der Weihnachtsmann und zwinkerte ihnen zu. Caleb verkniff sich das Lachen und Andrew versteckte den Zettel mit den Namen, bevor die Mädchen ihn sehen konnten. Danach machten sie zuerst getrennt die Fotos und zum Schluss machten die Kids noch ein gemeinsames Foto mit dem Weihnachtsmann. Als sie gehen wollten, wurde Caleb zurückgehalten. «Du musst Caleb sein, richtig?», fragte der Weihnachtsmann. «Ja, woher...?», fragte Caleb etwas irritiert. «Ich weiss so einiges über dich. Zum Beispiel, dass du bei deinem Vater aufgewachsen bist und dass du dich immer rührend, um deine jüngeren Geschwister kümmerst.», lächelte der Weihnachtsmann. «Ich gebe mir Mühe.», lächelte Caleb. «Hier.», sagte der Weihnachtsmann und gab ihm ein kleines Geschenk. «Was ist das?», fragte Caleb. «Deine Belohnung, dafür, dass du durchhältst und immer dein Bestes gibst. Auch wenn du an das Ende deiner Kräfte kommst. Du darfst es aber erst Morgen öffnen.», sagte der Weihnachtsmann. «Vielen Dank.», sagte Caleb. Der Weihnachtsmann nickte und lächelte. «Frohe Weihnachten.», sagte er. «Frohe Weihnachten.», sagte Caleb und ging zu den anderen. «Was dauerte da so lange?», fragte Kayla. «Der Weihnachtsmann hat mich nur gefragt, ob ihr eure Geschenke dieses Jahr verdient habt.», sagte Caleb. «Hat er nicht.», sagte Layla. «Wollt ihr wetten.», grinste Caleb. «Okay. Wenn Caleb nicht sagen will, was er mit dem Weihnachtsmann besprochen hat, dann muss er das auch nicht.», sagte Kelly. «Aber er hat ein Geschenk bekommen.», sagte Matty. Caleb zeigte ihnen das kleine Geschenk, dass er bekommen hat. «Aufmachen.», sagte Benjamin. «Der Weihnachtsmann hat gesagt, dass ich es erst Morgen aufmachen darf.», sagte Caleb. Caleb gab das Geschenk in Stellas Tasche und sie gingen weiter.

Wieder zu Hause gingen die Kleinen insWohnzimmer und spielten. «Caleb, könntest du das Fleisch aus der Tiefkühltruheim Keller holen?», fragte Sylvie. «Ja, klar.», sagte Caleb und ging nach unten.«Dad, wo ist der Gänsebraten?», fragte Caleb. «Dort wo die Eiswürfel drinsind...hast du ihn?», fragte Kelly. «Ja, hab ihn gefunden.», sagte Caleb und kammit dem Gänsebraten, den Steaks und den Hühnchen nach oben. «Brauchst duHilfe?», fragte Kelly. «Ja, bitte.», sagte Caleb, der die gefrorenenFleischstücke nicht mehr halten konnte. Kelly nahm ihm den Gänsebraten und dieHühnchen ab und ging mit ihm in die Küche. «Das Zeug ist kalt.», sagte Calebund rieb sich die Arme. «Kommt ja auch aus der Tiefkühltruhe.», lachte Katie.Caleb, Andrew und Julian halfen bei den Vorbereitungen für den morgigen Tag.


Chicago Fire FanFic (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt