Am nächsten Nachmittag wurde Caleb von Kelly abgeholt. «Hey, wie wars?», fragte Kelly. «Gut, wir haben den Mathetest zurückbekommen.», sagte Caleb. «Und?», fragte Kelly. «Eine 3.», sagte Caleb. «Sehr gut.», lobte Kelly. «Danke. Auch dafür, dass ich den Welpen behalten darf.», sagte Caleb. «Gern geschehen. Du hast dich ja auch immer gut um dein Aquarium gekümmert, deshalb haben wir heute Morgen auch entschieden, dass wir nicht nur das Zubehör für den Welpen einkaufen, sondern auch neues Zubehör für dein Aquarium.», sagte Kelly. «Dein Ernst. Ich bekomme wieder Fische?», fragte Caleb. «Ja. Natürlich nur wenn du auch willst.», sagte Kelly. Caleb nickte. Im Einkaufszentrum holten sie einen Einkaufswagen und gingen in die Tierhandlung. «Dad, kann ich das Hundebettchen bei mir im Zimmer haben?», fragte Caleb. «Wenn du das willst, klar, warum nicht.», sagte Kelly. Caleb legte ein Hundebettchen auf die Ablage. «Hast du schon einen Namen für ihn?», fragte Kelly. «Ja, du kennst doch diesen Radio DJ, den ich immer höre.», sagte Caleb. «Ja, warte, wie war nochmal sein Name...Mocha?», fragte Kelly. «Ja, genau.», sagte Caleb. «Gefällt mir.», sagte Kelly. Sie kauften noch diverses Hundespielzeug, Futter- und Wassernapf, Halsbänder und Leinen und was man sonst noch so braucht. Anschliessend kauften sie noch das neue Aquarium Equipment und fuhren dann zur Tierärztin. In der Praxis wurden sie bereits erwartet. «Na ihr zwei. Alles klar?», fragte Nancy. «Ich bin aufgeregt.», sagte Caleb und rieb sich die Hände. Dann konnten sie den kleinen Welpen aufgeregt bellen hören. «Bist du bereit?», fragte Nancy. «Oh ja. Lasst ihn frei.», sagte Caleb und setzte sich auf den Boden. Nancy öffnete eine der Türen und der kleine Welpe rannte in Calebs Arme. «Awe, hey süsser.», sagte Caleb. «Er hat sich gut erholt. Wir haben ihn gechipt und geimpft und jetzt ist er bereit für sein neues Leben.», sagte die Tierärztin. «Hast du gehört, Mocha. Jetzt startet dein neues Leben.», sagte Caleb und der Welpe bellte aufgeregt. «Mocha?», fragte Nancy. «Ja und ich glaube er gefällt ihm.», sagte Caleb. «Gut. Hier sind alle notwendigen Papiere...so, dann wünsche ich euch alles Gute mit dem kleinen Kerl und ihr wisst, wenn irgendetwas ist, einfach kurz anrufen.», sagte die Tierärztin. Kelly und Caleb bedankten sich und gingen nach Hause.
«Wir sind wieder da.», sagte Kelly, als die beiden zur Tür hereinkamen. «Awe, ist der süss.», sagte Layla. Caleb liess Mocha von der Leine. Spiky und Filou kamen ebenfalls aus dem Wohnzimmer, um ihr neues Familienmitglied zu begrüssen. «Es scheint, als würden sich die drei gut verstehen.», sagte Sylvie. Spiky und Filou rannten zurück ins Wohnzimmer und Mocha rannte ihnen nach. «Hast du schon einen Namen für ihn?», fragte Sylvie. «Ja, Mocha.», sagte Caleb. Kaum hatte Caleb den Namen ausgesprochen, stand Mocha schwanzwedelnd am Ende des Ganges. «Es scheint, als hätte er sich den Namen bereits in sein Gedächtnis eingebrannt.», sagte Kelly und deutete zum Ende des Ganges. Caleb und Sylvie lächelten. «Hilfst du mir beim reintragen?», fragte Kelly. «Ja, natürlich.», sagte Caleb. Sie gingen in die Garage und holten das gekaufte Hundezubehör aus dem Kofferraum. «Wo sind eigentlich die anderen?», fragte Caleb. «Stella und Matt sind mit den Jungs einkaufen gegangen, Andrew und Julian sind noch mit Freunden unterwegs und Lydia und die 3 jüngsten schlafen oben.», sagte Sylvie und half ihnen beim auspacken der Einkaufstüten. Kelly legte das Hundebett auf den Küchenboden und Filou legte sich gleich rein. «Nein Filou, dass Bett ist nicht für dich.», sagte Caleb kraulte Filou am Kopf. «Übrigens Kelly. Deine Schwester hat noch angerufen. Sie fliegt Morgen nach Chicago.», sagte Sylvie. «Oh man und ich wollte mit meinen Freunden Morgen auf die Schlittschuhbahn im Millennium Park.», sagte Caleb. «Kannst du. Sie wird ein paar Tage bleiben.», sagte Sylvie. «Sehr gut.», sagte Caleb. «Das Gästezimmer haben wir bereits hergerichtet.», sagte Sylvie. «Ich bringe jetzt mal Mochas Sachen nach oben.», sagte Caleb. «Nach oben?», fragte Sylvie. «Ja. Dad hat mir erlaubt, dass Mocha bei mir im Zimmer schlafen kann.», sagte Caleb und hob Filou, der immer noch im Hundebett lag, hoch. «Na dann.», lächelte Sylvie. Caleb trug das Bett nach oben in sein Zimmer und legte es neben sein Bett. Dann hörte er wie die Haustür aufgeschlossen wurde. «Awe, der ist ja süss.», sagte Stella. «Wie heisst er?», fragte Levi. «Mocha.», sagte Caleb, der auf der Treppe sass. «Dürfen wir mit ihm spielen?», fragte Benjamin. «Klar, aber nicht übertreiben.», sagte Caleb. Die Jungs rannten ins Wohnzimmer und Mocha rannte ihnen nach. «Mocha? Heisst so nicht auch dieser Radio DJ, den du so gerne hörst?», fragte Stella. «Ganz genau.», sagte Caleb. «Brauchst du Hilfe beim Aquarium?», fragte Kelly. «Habe ich schon erledigt. Jetzt fehlen nur noch das Wasser und die Fische.», sagte Caleb. «Wir gehen nächste Woche in die Tierhandlung.», sagte Kelly. «Hat Sylvie euch gesagt, dass deine Schwester Morgen kommt?», fragte Stella. «Ja, hat sie. Allerdings bin ich erst am Abend zu Hause. Ich gehe mit den Jungs im Millennium Park Schlittschuhlaufen.», sagte Caleb. «Soweit sie mir erzählt hat, wird sie eine Weile in Chicago bleiben.», sagte Stella. «Das hört sich an, als würde Tante Katie wieder nach Chicago ziehen. Ich hoffe Mima kommt auch.», sagte Caleb hoffnungsvoll. Dann meldete sich das Babyfon. «Ich bin in meinem Zimmer und versuche endlich mal meine neuste Zeichnung fertig zu stellen.», sagte Caleb. «Viel Spass.», sagte Kelly und ging ins Zimmer, um nach den Babys und Lydia zu sehen.
Als Kelly ein paar Stunden später nach Caleb sah, sass dieser immer noch an seinem Schreibtisch und zeichnete. «Hey, wie läufts?», fragte Kelly. «Nah, ich versuche jetzt schon seit ein paar Tagen, das Logo der Blackhawks zu zeichnen. Aber irgendwie bekomme ich die Federn nicht hin.», sagte Caleb und zeigte ihm die Zeichnung. «Ich finde die Zeichnung sieht toll aus.», sagte Kelly und gab ihm einen Kuss auf den Kopf. «Wolltest du eigentlich etwas?», fragte Caleb. «Ja. Die Kleinen haben damit begonnen ihre Wunschzettel zu schreiben. Kommst du auch runter?», fragte Kelly. «Ähm ja, wieso nicht. Ich komme hier sowieso nicht weiter.», sagte Caleb und die beiden gingen in die Küche. «Kayab schau.», sagte Benjamin und zeigte ihm stolz seinen Wunschzettel. «Wenn ich mir eure Wunschzettel so anschaue, habe ich Mitleid mit den Rentieren des Weihnachtsmannes.», sagte Caleb und holte sich eine Cola Dose aus dem Kühlschrank. «Ja, der Weihnachtsmann braucht vermutlich einen Schlitten nur mit unseren Geschenken.», sagte Kayla und bestaunte ihren Wunschzettel. Caleb sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. «Stellt euch schonmal darauf ein, dass ihr pleite sein werdet und da sind die Wunschzettel von Andrew, Julian und mir noch gar nicht inbegriffen.», sagte Caleb und drehte sich zu den Erwachsenen um. «Wann kommt Tante Katie Morgen?», fragte Layla. «Weiss ich noch nicht. Sie wird mir schreiben, sobald sie die Abflugzeit weiss.», sagte Kelly. «Kommt Mima auch?», fragte Benjamin. «Weiss ich nicht, Kumpel.», sagte Kelly. «Ich bin dran.», sagte Caleb und schnappte sich den Weihnachtskatalog. «Hey, noch nicht fertig.», protestierte Hayden, verschränkte die Arme und schmollte. «Du siehst süss aus, wenn du schmollst.», sagte Caleb und gab ihm den Katalog wieder. Er nahm schonmal ein Blatt Papier und Stift und schrieb die Dinge auf, die er sich jedes Jahr zu Weihnachten wünscht. «Oh man. Ich weiss nie wie die Marke meiner Buntstifte heisst. Bin gleich wieder zurück.», sagte Caleb und rannte nach oben. «Leute, warum steht im Gästezimmer, Lydias altes Babybettchen?», fragte Caleb, als er wieder runterkam. Kelly, Matt, Stella und Sylvie sahen sich an.
DU LIEST GERADE
Chicago Fire FanFic (German)
FanfictionWie sieht der Alltag der Familien Severide und Caseys aus, mit 6 Kindern unter einem Dach. Findet es heraus in meiner neusten Geschichte. Viel Spass beim Lesen
