Kapitel 61

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Huhu, ihr Lieben. Tut mir leid, dass ich wieder so spät dran bin (Ich sollte eigentlich längst schlafen). Aber dafür ist das Kapitel wieder ein bisschen länger. :D

Kapitel 61

Es war mittlerweile kurz nach zehn. Annalena saß mit Robert draußen auf dem Balkon auf der Couch und spielte mit seiner Krawatte.

„Das Outfit ist gut. Gefällt mir", nuschelte sie und sah Robert in die Augen. Sie fühlte sich gut. Irgendwie ein bisschen als würde sie gerade schweben.

„Danke. Ich finde deins auch nicht schlecht."

„Du wärst ein süßer Cheerleader, Robert. Oh, komm, lass es uns probieren."

Annalena war drauf und dran ihre Uniform auszuziehen, doch Robert konnte grade noch vernünftig auf sie einreden und sie davon abhalten.

Sie schmollte einen Moment lang, schien das ganze jedoch gleich wieder vergessen zu haben, denn sie lehnte sich dann näher zu Robert und flüsterte verschwörerisch: „Hey, lass uns mal wieder für den Klimaschutz demonstrieren. Bald ist ja Klausurenphase, aber danach vielleicht." Das war ultra random, aber das bemerkte Annalena nicht.

Robert lächelte und zog seine Krawatte wieder zurecht. „Sicher. Das ist eine spitzten Idee." Dann stand er auf und Annalena protestierte.

„Ich muss nur mal wirklich dringend auf die Toilette, Annalena. Aber ich bin sofort zurück – soll ich noch etwas zu trinken mitbringen, wenn ich zurückkomme?"

„Ich mach das schon."

Annalena stand auf und hielt sich kurz an Robert fest, bis die Umgebung aufgehört hatte sich zu drehen.

„Ist alles okay bei dir?"

„Na klaro, Robi, mach dir da mal keine Sorgen. Ich kümmer mich um die Drinks und du machst dein Ding."


Annalena schaffte es dann sogar ohne Roberts Hilfe in die Küche. Sie war schließlich eine selbständige, unabhängige Frau.

Alice und Christian standen beide da rum und unterhielten sich. Sus. Sie waren vorhin doch auch zusammen angekommen. Da war irgendwie mehr bei ihnen. Christian kam ja auch aus wohlhabendem Elternhaus, wahrscheinlich kannten sie sich deshalb.

Annalena blieb für einen Moment im Türrahmen stehen und beobachtet die beiden. Dann ließ sie irgendeine Verknüpfung in ihrem Kopf „Ja hallo" sagen und zum Tresen laufen.

„Hi du", grinste Christian. Alice lächelte nur niedlich, sie war schon auf dem Weg nach draußen, als Annalena sich ihr (nicht ganz) aus Versehen in den Weg stellte. „Halt. Wohin des Weges?"

„Woah, Vorsicht!" Alice wäre fast in sie reingeknallt. Annalena spürte Lilles Hände an ihrer Taille. Sie sah der Blondine in die Augen und grinste leicht.

„Ja hallo." Wieso sagte sie das jetzt schon wieder?

Alice ließ sie wieder los und nahm sich noch ein Spezi vom Küchentresen. „Ich geh zu Sahra zurück. Bis später."

Und damit verschwand sie aus der Küche und Annalena sah ihr sehnsüchtig hinterher. Hmm, der Hintern war schon klasse, auch wenn Annalena ihn lieber in einer Smokinghose gesehen hätte. ANNALENA! So denkt man - frau - mensch nicht über Frauen!

„Annalena?" Christian stupste sie von der Seite an und brachte sie zurück ins Hier- und jetzt.

Sie fuhr sich mit der Hand durchs Haar. „Hä, was ist los?"

Bundestag College AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt