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1. my little secret
Die gefühlskalten Augen von Thomas Shelby, lassen so manch einen Menschen in die Knie zwingen. Der Krieg hat ihn verändert. Nicht nur Emotional sondern auch Rational.
Auch wenn zweites, manche nur energisch mit dem Kopf schüttelt lässt, so weiß ich, das Tommy keine Dinge tut bei, denen er sich nicht sicher ist zu siegen. Wie er die Dinge angeht, wie er für sie kämpft, darüber lässt sich streiten.
Dennoch weiß ich, dass Tommy nichts sehnlicher möchte als, seine Familie und geliebten Menschen zu beschützen. Sie in Sicherheit zu wissen.
Manchmal wenn ich ihn sehe, wenn ich Thomas sehe, spüre ich seinen Schmerz selbst aus hundert Meter Entfernung. Natürlich lässt seine durchdringliche Miene daraus schließen, dass er keinerlei Emotionen besitzt.
Doch sobald, diese Augen, die einem Meer gleichen in die meine blicken, spüre und kenne ich seinen Schmerz. Wir beide haben geliebte Menschen verloren. Im Krieg sogar, unsere Seele nicht mehr wieder finden können.
Auch wenn ich damals nur an der Front, als Krankenschwester tätig gewesen bin. So habe ich trotzdem Sachen gesehen, bei denen ich mir sicher gewesen bin, in der Hölle gewesen zu sein.
Genauso wie sonst auch, ist heute in Small Heath ein trüber Tag. Der Himmel bedeckt von grauen Wolken, die teilweise von den Fabriken stammen. Der Geruch, der durch, die schmalen Gassen zieht sorgt bis heute noch dafür, dass Gänsehaut meine Arme benetzt. Das Leben hier lässt Menschen depressiv werden, die Armut zerfrisst sie.
Wie so oft, haben mich meine Beine zum Garrison getragen. Ein Pub, der bei den Leuten hier sehr beliebt ist, doch ist es auch dessen Stammkneipe der Peaky Blinders. Sobald ich die Tür des kleines Lokals passiere, steigt mir der Duft von Zigaretten und Whisky in die Nase. Angewidert rümpfe ich diese, setze mich trotzdem an die Bar.
Würde mein Vater mich hier sitzen sehen, wäre ich auf der Stelle eine tote Frau. „Setz kein Fuß darein und lass verdammt nochmal die Finger von Thomas Shelby!" höre ich schon wieder, die Stimme meines Vaters, sobald ich mir bei Harry einen Drink bestelle.
Auch wenn mein Vater Geschäfte mit den Peaky Blinders am laufen hat, mich deshalb so gut es geht von den Jungs fern halten möchte, so weiß er nicht das ich Thomas schon vor den Krieg verfallen bin. Deshalb bringen seine Drohungen nichts.
Als ich wenig später höre, wie die Tür des Pubs lautstark aufgeht, drehe ich mich zu dieser. Arthur und sein jüngerer Bruder John treten lachend hinein und sobald sie mich erblicken, führt deren Weg zu mir, an die Bar.
„Y/N! Auch wenn ich glaube, dein Besuch gilt nicht uns, bin ich froh dich wiederzusehen." John's Lippen, schenken mir einen freundschaftliches Küsschen auf, die Wange. „Ich bin auch froh euch wieder zu sehen, wie geht es euch? Arthur?" Wende ich mich an den ältesten, da ich gehört habe das er momentan mit sich zu kämpfen hat. Genervt winkt er mit der Hand ab. „Es gab bessere Tage."
Skeptisch begutachte ich Arthur. Er mag vielleicht ein wenig impulsiver sein als, Tommy doch trotzdem ist er mir genauso wie der Rest, der Shelby Familie ans Herz gewachsen. „Zieh nicht so ein Gesicht." stupse ich Arthur in die Seite, was ihn nur leise aufbrummen lässt. „Hässlich bleibt er trotzdem." „John!"
Der Blonde zuckt mit seinen Schultern, fängt sich in der nächsten Sekunde aber einen Schlag auf den Hinterkopf, von Arthur ein was mich genervt aufstöhnen lässt. Die beiden Brüder, sind wie 7 Jährige Kinder, sie lieben es sich gegenseitig zu ärgern.
„Zwischen euch sitzt eine Frau und ihr beiden, könnt es einfach nicht sein lassen euch wie kleine Kinder zu benehmen!" Die Stimme, lässt mich zufrieden durchatmen. Grinsend drehe ich mich zu Tommy. Sobald er mir ein sanftes Lächeln schenkt, habe ich das Gefühl zu Wachs zu werden. „In jedem von uns steckt noch Kind Tommy."
Durch die Aussage von John, Zucken Thomas Mundwinkel leicht nach oben. „Y/N." Ich drehe meinen Kopf zur Seite, lege ihn leicht schief und muss feststellen, dass Tommy mir näher gekommen ist. Das kribbeln, lässt die Schmetterlinge in meinem Bauch frei. Am liebsten würde ich mich ermahnen dafür, doch es reicht nur ein Blick, sein Duft und ich kann nichts dagegen tun, dass Thomas Shelby mich und meinen Körper in die Knie zwingt.
„Wir gehen mal nach Polly schauen." Die Stimmen der Brüder, holen mich aus meiner Blase zurück ins hier und jetzt. „Grüß sie von mir." sage ich noch, bevor die beiden sich gegenseitig aus den Pub Schubsen. „Komm." greift Tommy wenige Sekunden später nach meinem Arm um mich, in das kleine Eckzimmer, im Pub zu ziehen, da es Mittags wird und es zu dieser Zeit, die Menschen aus deren Häuser lockt.
„Wo ist dein Vater?" Tommys Augen ruhen auf meinen als, ich mich auf einen der Stühle setze und meine Beine grinsend überschlage. „In London, seit heute morgen." „Wann kommt er wieder?" fragt er leise, fischt sich eine Zigarette aus seiner Jackentasche, nur um diese in der nächsten Sekunden in sein Mund zu stecken und an zu zünden. „Morgen." beantworte ich leise und kann mit jeden Herzschlag mehr, spüren wie angespannt die Stimmung wird.
„Deshalb bist du hier." spricht Tommy nachdenklich, woraufhin ich nicke. Es ist sonst so gut wie unmöglich hier aufzukreuzen, wenn mein Vater zu Hause ist. Seine Augen sind überall, dass hat er mir oft genug gezeigt. Trotzdem schleiche ich mich abends raus, wenn mein Vater schläft und besuche die Shelby Brüder. Wenn auch ich eigentlich nur, Thomas meine Aufmerksamkeit widme.
„Dein Vater wird uns umbringen, wenn er erfährt das wir alleine sind." „Das wird er." bestätigte ich leise, stehe auf um mich langsam auf Tommys Schoß nieder zu lassen. „Du unanständiges Mädchen." flüstert er leise, während seine warmen Hände auf meinen Oberschenkel drück aus üben. Die Gänsehaut breitet sich augenblicklich auf dieser Stelle aus und wären wir nicht hier, hätte ich all meine Hüllen fallen gelassen.
„Ich hatte Sehnsucht." gebe ich leise zu. Spiele mit meinen Finger, an den Knöpfen von Tommys Hemd, dass wie immer unglaublich an ihm aussieht. „Ich auch." langsam hebe ich meinen Kopf, schaue ihm direkt in das strahlende blau. „Ich darf dich trotzdem nicht in meine Welt ziehen Y/N, wenn du Leute erfahren das du meine Schwäche bist." „Ich weiß." unterbreche ich ihn. „Menschen nutzen Schwächen aus, Schwächen machen Menschen angreifbar." Tommy nickt, verstärkt dennoch seinen Griff um meine Beine.
Es ist uns beide schon vor dem Krieg schwer gefallen, die Finger von einander zu lassen. Außer ein unschuldiges Küsschen, bevor Tommy in den Zug stieg um in den Krieg zu ziehen, war nie mehr drin gewesen. Zu sehr respektiert er die Anweisungen meines Vaters, wenn auch nicht ganz. Genauso wenig wie ich, kann Tommy es nicht sein lassen mich in seine Arme zu ziehen. Mich verstohlen anzugrinsen und mir Dinge in mein Ohr flüstertet, die mich Sterne lassen sehen.
Es ist nicht viel mehr als, dass. Doch genau das, ist es was wir brauchen. Unsere Herzen verzehren sich nach dem anderen, lassen den Schmerz für wenige Augenblicke vergesse, obwohl wir nicht einmal wirklich intim miteinander werden. Tommy Shelby hat mein Herz gestohlen, schon vor vielen Jahren und wenn ich mich nicht täusche, geht es dem sonst so Eiskalten Mann genauso.
„Hat dein Vater dir gesagt, dass wir morgen alle zusammen etwas zum feiern zu haben?" Ich nicke, zu mehr bin ich nicht in der Lage. Zu sehr wühlt mich dieser Mann auf. „Ich freue mich schon darauf, mein Mädchen in diesem Weinroten Kleid zu sehen." Seine Mundwinkel Zucken, wenn auch nur leicht kann ich an Tommys Herzschlag spüren, wie aufgeregt er ist. „Ich freue mich auch darauf." beiße ich mir auf meine Unterlippe, bevor meine Finger durch sein schwarzes Haar fährt.
Wir reden noch eine Weile, schenken uns verstohlene Blicke und kleine Berührungen, bevor Tommy mich nach Hause begleitet und sich mit einem Kuss auf meine Wange von mir verabschiedet. „Bis morgen, mein Mädchen." hat er mir noch zu geflüstert, bevor er in den Gassen von Small Heath verschwand.
Bis morgen Abend werde ich geduldig sein müssen, doch das war ich schon die letzten Jahre, weshalb ich diesen Tag auch noch meistern werde.