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Part three
„Irgendwann wird die Sonne wieder aufgehen und dann werden wir es noch einmal versuchen."
Mit diesen Zeilen hatte Ethan sich von mir verabschiedet. Geschrieben auf einem kleinen gelben Zettel, dieser auf dem Küchentisch gelegen hat.
Nach unserer vierten Nacht. Gemeinsam und intim. Eng umschlungen, hatte er mir das Gefühl gegeben, mit ihm gegen die Welt oder mit keinem.
Leider am Ende des Tages nur eine wahllose Illusion, der ich hinterher gelaufen bin, wie ein naives Schulmädchen.
Ich hätte es besser wissen müssen.
-
„Fühlst du dich nicht gut?"
Besorgt schaut meine Mutter zu mir, während ich still den nächsten Löffel Suppe in mich hineinschiebe.
Ob ich mich nicht gut fühle? Ich denke nicht. Ich denke, nachdem der langjährige Freund unserer Familie, mich dumm gefickt hat, mich benetzt und links liegen lassen hat, dass ich mich sogar mehr als nicht gut fühle.
Dennoch setze ich mir ein Lächeln auf. Das letzte was ich möchte ist, meine Mutter sorgen nach dem tot meines Vater zu bereiten.
„Wenn du reden-„ „Es ist alles okay, wirklich." unterbreche sie, nehme ihre Hand in meine und drücke leicht zu.
-
Sieben Wochen.
Und an jenen Tag, hoffe ich, dass sobald die Sonne aufgegangen ist, Ethan vor mir steht.
„versuchen wir es nochmal."
Lüge.
Benutzt und weggeworfen wie ein Taschentuch.
Wir haben uns nichts versprochen. Wir haben nicht einmal über Liebe gesprochen.
Wir haben gefickt.
Vielleicht sollte ich der Sache gewachsen sein. Es war Sex. Unheimlich guter Sex, mehr aber auch nicht.
Dennoch sehnt und schmerzt mein Herz, bei dem Gedanken wie es ihm geht. Was er macht? Ist er glücklich? Fühlt er sich, wie ich mich fühle? Oder..
Oder fickt er gerade in diesem Moment, die nächste junge Frau, die seinem Charme erliegt?