02 • Thomas Shelby

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Remember to smile



Remember to smile

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3. My Desire





Zwei Wochen. Zwei verdammt lange Wochen, ist es nun her, dass ich meinen Tommy zuletzt gesehen habe. Wir miteinander geschlafen haben, uns einander das gegeben haben, wonach wir uns so lange gesehnt haben.

Bedingungslose Liebe.

Allein der Gedanke, an diese Stunde, lässt mein Herz ins stolpern geraten. Meine Hände fangen an zu schwitzen, während mein Körper nach mehr verlangt.

Ich dachte schon vor dem Krieg, wäre ich Thomas Shelby verfallen. Seit wir aber miteinander geschlafen haben, verzehrt sich jede Zelle meines Körpers, nach dem undurchschaubaren Mann, mit den Augen die einem Meer gleichen.

Es vergeht keine Sekunde, keine Minute, in der ich nicht an Thomas Berührungen und schmutzigen Worten, in meinem Ohr, denke. Wie ein Film, spielen sich die Szenarien immer wieder in meinem Kopf ab.

Ich werde nie wieder, meine Finger von dir lassen können." Wie eine Kassette laufen seine Worte, in meinem Gehirn ab. Auch wenn ich anfangs daran gezweifelt habe, Angst hatte, Tommy sagt, dass nur so.

Bin ich mir nun zu hundert Prozent sicher, dass er sein Versprechen hält. Und das liegt nicht nur, an eine geheime Nachricht von John, die eigentlich von Tommy stammt.

Mein Herz und mein Bauchgefühl sagen mir, dass ich dem blauäugigen vertrauen kann. Zumal Thomas zweiter Name, Loyal sein könnte.

Die Sehnsucht und die Freude, auf meinen heimlichen Schwarm, lässt mich zergehen wie Butter. Wenn ich könnte, würde ich in der Welt herumschreien, dass ich mich in Thomas Shelby gnadenlos verliebt habe.

Wahrscheinlich wären wir beide dann Mäuse tot, doch die Welt wüsste, wer mein Herz gestohlen hat.

Ich kaue auf meiner Unterlippe herum, beobachte den Zeiger auf der Uhr und kann es kaum noch abwarten, bis mein Vater endlich verschwindet. Ich liebe ihn, wirklich. Doch sein Kontrollzwang mir gegenüber, macht mich langsam krank.

Als die Uhr Punkt zwölf schlägt, stehe ich auf und mache mich auf dem Weg nach unten, in die Küche. „Wohin geht die Reise heute?" Frage ich mein Vater ahnungslos. Das ich schon längst, von John weiß, dass mein Vater für einige Tage nach London verreist, muss er nicht wissen.

„Ich fahre mit Arthur nach London mein Schatz." Ich rümpfe meine Nase, um mir ein grinsen zu unterdrücken. „Dann pass gut auf dich und Arthur auf." „Werde ich, mach keinen Mist!" droht er mir noch mit gehobenen Zeigefinger, bevor er sich seine Tasche über die Schulter schmeißt und das Haus verlässt.

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