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„Komm rein." schüchtern hält Steven, mir die Tür zu seiner Wohnung auf.
Als ich eintrete, höre ich im Hintergrund, wie er leise die Tür ins Schloss fallen lässt.
Mit bedachten Schritten, stelle ich mich in die Mitte des Raums und schaue mich vorsichtig um.
„Das ist die Wohnung meiner Mutter." kommt er mit schnellen Schritten zu mir, als mein Blick auf sein Bett fällt.
Belustigt hebe ich eine Augenbraue an. „Genau."
Nervös winkt er ab.
„Ich hab Schlaf Probleme."
„Und dafür musst du dich quasi anketten?"
Unsicher, wie er nun mal ist fängt er wieder an zu nicken.
Ob es wirklich stimmt was Steven sagt, weiß nur er selber. Für mich spielt es allerdings keine Rolle.
Meine Ex Partner, hatten schon komische Fetische.. Gefesselt zu werden, hört sich dann doch sehr.. interessant an.
Nur das es nicht zu ihm passen würde. Außer Steven, hat eine Persönlichkeitsstörung und wird wenn es um Sex geht, zum wilden Tier.
Leise lache ich über den Gedanken.
„Alles okay?" fragt er mich deshalb.
„Natürlich Steven, mach dir kein Kopf." sachte streiche ich ihm über die Wange.
Ich habe noch nie in meinem Leben, einen so verplanten dennoch klugen aber schüchtern Mann getroffen.
„Wie lange arbeitest du eigentlich schon in dem Museum?" frage ich dann, als Steven ins die Küche geht um uns etwas zu trinken, zu holen.
„Schon eine Weile." „Und trotzdem kann niemand sich deinen Namen merken?"
„Ich glaube, dass wollen sie gar nicht." Etwas verdutzt reicht er mir ein Glas Wasser, welches ich dankbar annehme.
„Danke Scotty." zwinkere ich ihm zu. „Ich." er kratzt sich verlegen am Kopf. „Ich heiß Steven."
Leise kichere ich. „Ich weiß, dass war nur ein Scherz."
Mit dem Glas Wasser in der Hand, gehe ich zu dem Aquarium rüber, welches mittig in dem Raum steht.
„Hat er einen Namen?" ich deute auf den kleinen Goldfisch, im Wasser.
Ich höre Schritte hinter mir, bis Steven sich neben mich stellt. „Gus." er lächelt leicht. „Wobei Nemo auch passen würde."
Verwirrt runzle ich die Stirn. „Warum?" „Schau mal seine Flossen an."
„Eine ist kleiner, als die andere."
Beim genaueren betrachten des Fisches, erkenne ich nichts. Entweder Steven hat eine Sehschwäche oder sein Wunsch nach Nemo ist so groß, dass er sich Sachen schon einbildet.
Ich sage nichts dazu, sondern Lächeln ihm einfach zu.
Steven mag vielleicht ein wenig komisch sein, nichtsdestotrotz ist er unglaublich attraktiv und charmant.
„Ich mag deine Haare." sagt er dann nach einiger Zeit der Stille.
Vorsichtig wickelt er sich eine Strähne um sein Finger.
„Rot ist eine tolle Farbe."
Schüchtern lässt er meine Haare aus seinen Fingern gleiten. Ach Steven.. du bist so süß.
„Weißt du was noch toll ist?" frage ich ihn, bevor ich mich zu ihm drehe ich meine Hände auf seiner Brust ruhen lasse.
Schüchtern wie er halt ist, schüttelt er mit seinem Kopf.
„Deine Lippen." „Echt?"
Ich nicke. „Ich frage mich." langsam streiche ich mit meinem Finger, die Kontur seiner Lippen nach. Dabei spüre ich deutlich, wie sich seine Atmung beschleunigt.
„Wie sie wohl schmecken."
Wieder mal unsicher schaut er mir in die Augen.
„Darf ich?" Hauche ich dann.
„Natü-„
Ich lasse ihn nicht aussprechen, sondern Presse ohne lange zu überlegen meine Lippen auf seine. Ganz vorsichtig und sanft, bewegen sich unsere Münder im Einklang.
Steven ist noch etwas zurückhaltend, dennoch schafft er es mit nur einem harmlosen Kuss, die Schmetterlinge in meinem Bauch frei zu lassen.
Als unsere Lippen sich voneinander lösen, lächelt er leicht. „Vanille." stelle ich leise fest. „Du schmeckst, nach meiner Lieblingseis Sorte."