Das Höllenkind von Hogwarts

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Kapitel 22: Sorgen
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Es wurde nicht besser. Durch die ständige Anwesenheit der Dementoren, hatten viele Schüler erhebliche Probleme. Zwar befanden sich diese Wesen nicht im Schloss, aber sie waren nahe genug, das jeder die Auswirkungen spüren konnte. Madame Pomfrey verteilte Schokolade und ab und an auch Traumlos Tränke, da viele Schüler Alpträume bekamen. Harry selber schlief nicht viel besser, den auch er hatte Alpträume. Da er aber nicht immer einen Trank nehmen konnte, versuchte er es mit Meditation. Es half bedingt, aber wenigstens hatte Harry so die ein oder andere ruhige Nacht. Loona hatte ihm mitteilen müssen, dass Stolas nichts gegen die Dementoren ausrichten konnte. So lange Lestrange auf der Flucht war, so lange würden die Dementoren in der Nähe von Hogwarts bleiben. Das Ministerium ging nämlich davon aus, das Harry das Ziel dieser Verrückten wäre, da er ja ihren Meister getötet hatte. Na toll, also gab es sicher auch welche, die ihm die Schuld geben. Und ja die gab es. In einer Ausgabe des Tagespropheten gab es jene, die verlangten Harry von Hogwarts zu verweisen, damit die anderen Schüler nicht in Gefahr wären. Harry selber schnaubte nur über solche Kommentare, auch wenn er die Eltern verstehen konnte. Aber als ob es seine Schuld wäre, das diese Frau entkommen konnte. Da hatte das Ministerium einfach gepennt und nun saßen die Dementoren vor den Toren der Schule, na super. Trotzdem vergingen die ersten Tage so Normal wie möglich und die Schüler hatten sich schnell wieder an den Tagesablauf einer Schule gewöhnt. Von Neville hörte er, dass Prof. Lupin wohl ein sehr guter Lehrer sein sollte, dies hatte der Gryffindor von den Weasley Zwillingen gehört. Harry hoffte es, denn nach den letzten beiden Schwachmaten würde er einen vernünftigen Lehrer begrüßten.

Da er aber erst am Donnerstag VgdDK hatte und es erst Montag war, die Letzte Woche hatte er keinen Unterricht bei Lupin, würde er noch warten müssen. Jetzt saß er gerade in GDZ und langweilte sich wie immer. Nebenbei machte er schon einmal seine Hausaufgaben für Zauberkunst, so war die Zeit wenigstens sinnvoll genutzt. Nach dem Unterricht nutzte Harry seine Zeit um etwas frische Luft zu schnappen. Zwar war das Wetter nicht wirklich schön, aber wenigstens regnete es nicht. Außerdem musste er endlich mal aus dem Schloss raus.

Bei Loona und Octavia war es zur gleichen Zeit nicht langweilig. Beide arbeiteten, ja sie arbeiteten, gerade an einer Dauerhaften Lösung gegen die Dementoren. Doch egal was sie auch versuchten, beide wussten genau, nur das Ministerium konnte diese Biester von der Schule nehmen. Es ging beiden um Harry, nachdem er im Zug angegriffen wurde, war Loona so wütend, das sie schon ein Portal nach Hogsmeade geöffnet hatte und dabei nicht mal ihre menschliche Form angenommen hatte. Es brauchte Millie, Octavia und Blitzo, um die aufgebrachte Höllenhündin im Zaum zu halten. Loona schrieb sogar noch immer an einem Heuler, der war aber mittlerweile so lang, dass sie ihn kürzen musste. „Wenn ich Fudge in die Hände bekomme, reiße ich ihn in Stücke!“, knurrte die Dämonen, dabei las sie sich weiter die Gesetzte des magischen Englands durch. Sie wollte einfach einen Weg finden, Harry von diesen Dementoren weg zu bekommen, ohne ihn von der Schule zu nehmen. Frustriert schlug Octavia ein weiteres Buch zu. „Nichts! Absolut nichts! Das Ministerium hat die volle Kontrolle über die Dementoren. Wir können uns wegen der Sache im Zug beschweren, aber das wird nichts bringen. So lange Harry nichts passiert, können wir nichts tun.“ „Harry ist etwas passiert! Wäre Prof. Lupin nicht da gewesen, hätte unser kleiner nun keine Seele mehr, und das alles nur, weil das Ministerium diese Monster beschäftigt!“ fauchte Loona.
Sie war einfach nur besorgt um Harry daher nahm es Octavia ihr nicht übel das sie nun so laut war. Die Eulendämonin würde am liebsten auch etwas zerlegen, doch noch beherrschte sie sich. Sie war die ruhige in der Beziehung. Also ging sie zu ihrer Liebsten und nahm sie in die Arme. „Ganz ruhig, Looney. Ich weiß das du dir Sorgen um Harry machst, ich tu es auch. Wir können aber momentan nichts tun, es sei den du willst Harry von der Schule nehmen?“ die Höllenhündin atmete tief durch. Ihre Freundin hatte ja recht. „Tut mir leid. Ich will nicht das mein Sohn verletzt wird. Das 3. Jahr ist er nun dort, und immer wieder passierte etwas. Dieses mal sind es bösartige Monster, die nach einer Irren suchen sollen und dabei einfach die Seelen der Kinder fressen würden, wenn man sie ließe. Ich habe einfach Angst um Harry. Ich will unseren Welpen hier haben, weiß aber das es unfair ihm gegenüber wäre.“ Loona schmiegte sich eng an Octavia und versuchte ihre Tränen zurück zu halten. Die Nachricht was im Zug passiert war, war einfach zu viel. Sie hatte schon viel erlebt, aber Seelenfresser auf Kinder loslassen, was dachte sich der Minister dabei?

„Ich habe auch Angst um unser Küken. Aber bedenke er ist schlau. Sollte es noch einmal zu einem Vorfall kommen, werden wir ihn von der Schule nehmen, Schicksal hin oder her. Keiner von uns will das ihm etwas passiert.“ die beiden küssten sich kurz, dann setzte sich Loona an ihren Tisch und beendete den Heuler für Fudge. Das musste sie einfach machen, damit dieser Idiot wusste was auf ihn zukommen würde, sollte Harry noch einmal etwas passiert. Auch die drei Imps machten sich Sorgen. Blitzo verstand einfach nicht was sich die Menschen dabei dachten, solche Wesen einzusetzen. Er war als Dämon ja auch nicht unbedingt der netteste Mann, aber Seelenfresser waren sogar hier in der Hölle verhasst. Ein Mensch ohne Seele war nur noch eine leere Hülle. Der Körper lebte noch weiter, aber er war leer und tat nichts mehr. Und wenn der Körper dann starb, war es das. Kein Himmel. Keine Hölle. Nichts. Es müsste in etwa so sein, wenn ein Dämon von einem Engel getötet wurde, dann kam er oder sie ja auch nicht mehr zurück. Der Imp wandte sich an seine beiden Angestellten und sprach leise zu ihnen. „Millie. Moxxie. Behaltet unseren Jungen im Auge. Sollte er in Gefahr geraten, helft ihm. Sollten die Menschen euch sehen, nehmt ihn mit, dann sollen die von mir aus in Panik geraten, aber ich will den Jungen sicher wissen.“ die beiden nickten ernst und Millie fragte was er tun würde. „Ich werde mich nochmal mit Stolas beraten, vielleicht können wir ja doch etwas machen.“

Ein paar Stunden später erhielt Minister Fudge einen Heuler, den man im halben Ministerium hören konnte. Er wurde beleidigt und verflucht, auch drohte die Person ihm. Loona hatte viele Schimpfwörter benutzt und Fudge war am ende ganz klein. Er wusste nicht wer ihm diesen Brief schickte, aber wer auch immer das war, sie war sehr wütend. Der Minister hätte jetzt nach der Schreiberin suchen lassen können, und diese nach Azkaban schicken können, doch welchen Grund hatte er? Den Minister zu beleidigen und zu bedrohen war nicht schön, aber so lange nichts passierte war es nicht illegal. Außerdem hatte diese Frau ja recht.die Dementoren hatten den Helden der magischen Welt angegriffen und auch wenn Potter nur ein Hufflepuff war, so war er noch immer der Bezwinger von Du-weißt-schon-wem und das machte ihm zu einer wichtigen Person. Außerdem war er der Erbe der Potter und Black Familie. Der Pate des Jungen hätte ihm sehr viele Probleme machen können, wenn ihm etwas passiert wäre. Dennoch würden die Dementoren in der Nähe von Hogwarts bleiben. Fudge hoffte einfach das diese Wesen sich nicht nochmal den Schülern nähern würden.

HöllenkindGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt