Es gibt eine uralte Legende die von zwei Personen spricht, welche zusammen einen Krieg verhindern oder beenden können. So genau weiß das keiner. Warum müssen Legenden denn auch immer in Rätseln verfasst werden ?
Hätte ich gewusst was mein Part dabei ist wäre vieles anders gelaufen, als es tatsächlich ist.
Mein Name ist Hailey Fields. Ich bin 16 Jahre alt und gerade mit meiner Familie in die alte Heimatstadt meiner Mutter umgezogen. Mein Dad ist bei den Marines und wird leider oft versetzt also müssen wir viel umziehen. Die letzten 4 Jahre haben wir jedoch in der Nähe seiner Schwester in Arizona gelebt. Gott wie ich sie schon vermisse!
Ich liebe meine Eltern, sie haben mich und meinen Zwillingsbruder, Caleb, adoptiert nachdem unsere leiblichen Eltern starben, doch gerade jetzt wünschte ich mir ich hätte nicht mit ihnen umziehen müssen. Mein ganzes Leben war in Arizona! Doch nun sitze ich hier, am anderen Ende Amerikas, in meinem Zimmer, in dem noch nichts steht außer meiner Umzugskartons und einer Luftmatratze.
Heute ist Montag, der erste Tag nach den Sommerferien, und wir müssen in die Schule, dabei haben wir nicht mal Möbel hier in diesem Haus!
Wir sind am Freitag hier angekommen, Samstag hätte die Umzugsfirma mit unseren Möbeln und dem restlichen Kleinkram ankommen sollen. Doch wie es der dumme Zufall so will, wurde der Transporter in die falsche Stadt geschickt.
Für mich war das ein Zeichen, ein schlechtes Omen dafür, dass wir hier nicht her sollten. Wir hätten in Arizona bleiben sollen. Doch gegen die Versetzung von meinem Dad konnte nicht mal ich Sturkopf etwas ausrichten.
Meine Mutter wollte von den schlechten Omen nichts wissen. Sie sagte es sei ein dummes Missverständnis gewesen und das kam ausgerechnet von IHR! Einer HEXE! Und nicht nur eine Hexe sondern DIE Hexe. Meine Mutter sollte ursprünglich die Königin der Hexen werden sobald sie 20 geworden wäre. Doch sie verliebte sich mit 19 in meinen Dad und da er ein normaler Mensch war, musste sie sich entscheiden zwischen ihrem Thron und ihrer wahren Liebe.
Sie wählte offensichtlich meinen Vater und gab damit mehr auf als nur ihren Thron. Sie gab einen Teil ihrer Kräfte auf und somit auch die Fähigkeit jemals selbst Mutter werden zu können. Meiner Meinung nach war das stark übertrieben aber so sind nunmal die Gesetzte der Hexen.
"HAILEY!!!", die Stimme meines Bruders holte mich ins hier und jetzt zurück. Verwirrt blinzelte ich ein paar mal bis mir bewusst wurde wo ich gerade war. "Hailey jetzt beweg dich und komm zum Frühstück sonst kommen wir zu spät!" "Ist ja gut Caleb ich komme gleich! Ich suche nur noch meine Tasche!", antwortete ich meinem nervigen Zwilling. Wo war das Ding bloß?
Ich weiß ich habe sie gestern Abend noch gehabt ? Suchend schaute ich mich in meinem Zimmer um.
Wobei Zimmer war untertrieben. Ich hatte die obere Etage zusammen mit Caleb bekommen. Diese bestand aus zwei Riesen großen Zimmern die beide jeweils ein eigenes Bad hatten. Die Zimmer waren so groß da hätte man locker zwei draus machen können. Wenigstens war das an der neuen Stadt gut.
Plötzlich stolperte ich über etwas und fiel der Länge nach auf das Laminat. Unsanft konnte ich gerade so noch mein Gesicht davor schützen Bekanntschaft mit dem harten Boden zu machen. Wütend schaute ich den Übeltäter an der mich zu Fall brachte und sah überrascht meine Tasche. Ich hatte sie die ganze Zeit vor mir gehabt und sie nicht gesehen? Glanzleistung Hailey du hast dich mal wieder selbst übertroffen!
Fluchend stand ich auf, schnappte mir die Tasche und eilte die Treppen hinunter. "Hailey Schatz, ist alles okay ?", "Ja Mom, ich bin nur über meine eigene Dummheit gestolpert und bekomme wohl wieder ein paar blaue Flecken mehr." Ich stand nun in der Küche vor unserer Kücheninsel und richtete meine Klamotten. Ich bin wirklicher Tollpatsch.
Ich trug eine dunkelblaue Jeans und ein weißes lockeres Top. Das war das beste was ich in den paar Kisten die ich hier hatte finden konnte.
Ich setzte mich auf die Arbeitsplatte und bat meine Mutter mir das Sandwich und den Kaffe zu reichen, die sie in der Hand hielt.
Genüsslich nahm ich einen Schluck und biss dann in mein Sandwich hinein. Mit vollem Mund wandte ich mich an meine Mutter und fragte sie: "Mom wo ist Dad?", "Oh süße, er musste zum Stützpunkt und Bescheid sagen, dass er diese Woche noch frei braucht wegen dem Schlamassel mit der Umzugsfirma.", ich nickte nur und aß weiter.
Mein Bruder wandte sich nach einem kurzen Blick auf sein Handy an mich und sagte: "Hales wir müssen los sonst kommen wir zu spät.", "Darf ich fahren?", "Ich soll DIR mein Baby anvertrauen ?! Nie und nimmer! Warte gefälligst bis dein eingener Fahrbarer Untersatz hier auftaucht.", lachend schauten wir uns an und standen auf.
Mein Bruder und sein Auto waren so eine Sache für sich. Eine größere Liebe würde er wohl nie finden. Auch wenn er keine Ahnung von Autos hatte. Er pflegte es wie seinen größten Schatz und dafür ging auch meist sein ganzes Geld drauf.
Wir gaben unserer Mutter einen Kuss auf die Wange und verließen das Haus. In der Einfahrt stiegen wir in seinen ganzen Stolz, einen Chevrolet Camaro in Rot. Caleb und ich sind mit seinem Auto zusammen her gefahren da meine Maschine mit der Umzugsfirma gebracht werden musste.
Nachdem ich eingestiegen war schaute ich mir unser neues Haus von außen an. Es war eigentlich echt schön und dreistöckig. Die Front war in einem helleren beige Ton gestrichen was einen wunderbaren Kontrast zu dem dunkelgrauen Tor unserer Doppelgarage bildete die sich auf der linken Seite befand. Rechts gab es ein ein kleines Tor, welches zum Garten hinter dem Haus führte. Ich wusste jetzt schon, dass ich dort die meiste Zeit verbringen würde. Ich liebe die Natur. Schade nur dass wir nicht bei einem Wald wohnen. Der Vordergarten war eigentlich nur eine saftig grüne Rasenfläche und der Weg zur Haustür war mit kleinen grauen Kieselsteinen belegt.
Ich schaute wieder zu Caleb der ebenfalls eingestiegen war und den Motor startete.
"Sollen wir Musik hören ?", er nickte nur und stellte das Radio an.
Den ganzen Weg über zu unserer neuen Schule sangen wir beide lauthals die Lieder mit, die im Radio liefen. Ich liebe diese Zeiten mit meinem Bruder. Zeiten in denen wir einfach nur Spaß machen können, uns nicht so ernst nahmen. Wir waren mehr beste Freunde als wirklich Geschwister. Klar stritten wir auch ab und zu mal über belangloses Zeug, manchmal auch stundenlang, doch 10 Minuten nach dem Streit kam immer einer von uns beiden an und entschuldigte sich.
Wir steuerten gerade einen Parkplatz an, als ich realisierte, dass wir angekommen waren. Es war ein schönes, großes Gebäude, sauber und in einem guten Zustand. Der Platz vorne dran war aufgeräumt, es lag kein Müll rum und es gab eine Menge Grünflächen. Ich glaube hier würde ich mich wohl fühlen.
"Ich hasse es die Neue irgendwo zu sein." "Ich weiß Hales aber da müssen wir durch. Nur noch knapp 2 Jahre dann haben wir es geschafft. Bereit?" "Bereit!", Caleb und ich sahen und grinsten uns an. Er war der beste Bruder der Welt. Er wusste immer was er sagen musste um mich zu beruhigen.
Wir stiegen aus und schon lagen alle Blicke der umstehenden Leute auf uns. Na das fängt ja super an!
Das erste Kapitel ist fertig!
Und wir findet ihr es ?
Bitte seid ehrlich damit ich weiß was ich ändern soll!
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Mate? Werwolf? Bitte was ?!
WerewolfHailey Fields ist ein ganz normales Mädchen. Zumindest dachte sie das immer. Sie und ihr 16 jähriger Zwillingsbruder Caleb wurden etwa 1 1/2 Jahre nach ihrer Geburt Adoptiert, nachdem ihre leiblichen Eltern einen tragischen Unfall Tod starben. Ode...
