Huhu ihr Lieben 😊
Ich dachte ich schenke euch heute ein Kapitel, da ich Geburtstag habe. Am Dienstag wird noch eins kommen, da mein Mann da Geburtstag hat. Ich hoffe es freut euch und ich wünsche euch viel Spaß.💕
Über Kommentare, Anregungen und Kritik freue ich mich natürlich immer.
Bis zum nächsten Mal 🤗
Mia verschluckte sich an ihrem trinken. Wie bitte?
Mia war ein Werwolf ? Warum hatte sie mir das nicht gesagt? Was wusste ich sonst nicht?
Entgeistert sahen sowohl Mia, als auch ich und mein Vater, meine Mutter an.
"Ich....Ähhh... Ich...", begann Mia zu stammeln während sie hektisch zwischen uns drei hin und her schaute. "Das braucht dir nicht peinlich sein, Kind, ich wusste es schon in der Sekunde in der du unser Haus betreten hast.", versuchte meine Mutter die angespannte Stimmung am Tisch zu heben.
"Aber wie?" War das einzige das Mia von sich geben konnte. "Ich bin eine Hexe, Mia. Ich dachte eigentlich das wäre dir aufgefallen. Ebenso wie ich dachte, dass Hailey Bescheid weiß, da ihr zwei ja mittlerweile gut befreundet zu sein scheint." Entschuldigend sah meine Mutter Mia an.
Mia war also tatsächlich ein Werwolf. "Bitte was?!" Ließ ich entgeistert verlauten. Meine Freundin war ein Werwolf. Uff, das musste ich erstmal sacken lassen. Ich wusste zwar, dass es diese Wesen gab und auch dass sie auf meine Schule gingen, aber dass gleich die erste, mit der ich mich anfreunde etwas ist, damit hatte ich nicht gerechnet.
Theoretisch, war aber die wahrscheinlichkeit, mich mit einem Übernatürlichen Wesen anzufreunden höher, als bei einem Menschen. Aber wenn sie ein Werwolf war, warum hatte sie nicht gespürt, dass meine Mutter eine Hexe war? Mom hatte doch erzählt, dass übernatürliche Wesen es bemerken welches andere Wesen vor ihnen steht. Warum dann Mia nicht?
"Nun, ich äh... also das Waisenhaus in dem ich lebe, wird von Menschen geführt. Sie wissen nicht, was ich bin. Also kann ich meinen Wolf nicht oft raus lassen. Eigentlich garnicht. Und das hat meine wölfischen Sinne etwas geschwächt.", gab Mia uns als Antwort.
"Oh kleines das muss schrecklich sein für dich und insbesondere für deinen Wolf."
"Wem sagen sie das." Erwiderte Mia so leise, dass wir es fast überhört hätten.
"Mom ist das denn überhaupt gesund für Mia? Du hast mir irgendwann mal erzählt, dass man seine Kräfte regelmäßig nutzen und anwenden muss, sonst werden sie irgendwann so schwach, dass sie ganz verschwinden."
"Das ist richtig Hailey. Gesund ist das nicht. Und im Falle eines Wolfes kann das sogar lebensgefährlich werden. Mia wie heißt denn dein Wolf?" Damit wandte sie sich an Mia.
"Chloe." Kam es leise von der Angesprochenen. Moment was? Der innere Wolf hat einen eigenen Namen ? Das muss ich mir merken.
"Okay Mia du bist ja dieses Wochenende bei uns. Das heißt heute Abend lassen wir Chloe raus. Natürlich im kontrollierten Rahmen und falls sie zu weit geht schließe ich sie wieder in deinen Kopf ein. Einverstanden ? " freudig lächelnd und auch abwartend sah sie Mia an.
"Sowas kannst du?", kam es von uns dreien etwas verwundert.
"Ja was denkt ihr denn? Schließlich sollte ich Königin werden. Da kann man die einen oder anderen Sachen eben." Grinste meine Mutter uns breit an.
Wer war diese Frau? Meine Mutter, die, die immer gesagt hatte, ihre Magie sollte nur genutzt werden, wenn es nicht anders ging, saß anscheinend nicht mehr am Tisch. Das da war eine andere Frau, die ihre Kräfte jetzt einfach so einsetzen wollte, für ein Mädchen, das sie kaum kennt.
Bei Moms letzter Aussage weiteten sich Mias Augen. "K-Königin? Etwa der Hexen?"
"Nein natürlich die Königin der Gnome. Was ist denn das für eine Frage Mia. Natürlich die Königin der Hexen! Also wirklich."
Mia sprang von ihrem Stuhl auf, blieb aber am Tisch stehen. Mit ihrem Finger zeigte sie auf meine Mutter.
"S-Sie sind Freya Stormhold. DIE Freya Stormhold. Die Hexe, die für einen sterblichen ihr ganzes Königreich aufgab! Und ich habe mit ihr am Tisch gesessen... ohne es zu merken... oh mein Gott, ich bin so dumm. Es tut mir so so so so leid. Könnt ihr mir verzeihen?"
Mia ließ sich vor meiner Mutter auf die Knie fallen während sie um Verzeihung bat.
"Mia bitte steh auf. Freya Stormhold bin ich schon seit knapp 30 Jahren nicht mehr." Sie reichte Mia lächelnd ihre Hand um ihr aufzuhelfen. "Also Mia. Bist du bereit Chloe raus zu lassen? " Diese nickte freudig.
Mit einem räuspern machte sich mein Dad bemerkbar. Alle blicken lagen nun auf ihm. "Mein Liebling, das ist ja wirklich eine sehr noble Geste von dir, aber bist du dir sicher, dass du das kannst? Du hast immerhin seit Jahren nicht mehr wirklich groß gezaubert."
"Ach papperlapapp. Ich zaubere dauernd. Oder denkst du wirklich ich würde in ein drei stöckiges Haus ziehen, wenn ich nicht zaubern könnte um es zu putzen? Ich übe mich dauernd im zaubern, da ich nicht möchte, dass ich sie irgendwann brauche und nicht nutzen kann, weil meine Kräfte eingerostet sind.", warf meine Mom meinem Dad etwas trotzig an den Kopf.
Während der Unterhaltung blieb ich still. Ich wusste nicht was ich dazu sagen sollte. Mom zauberte also die ganze Zeit, ohne dass es jemand bemerkte. Mia war ein Werwolf und auch das hatte ich nicht bemerkt. Ob meine anderen Freunde wohl auch übernatürliche Wesen sind? Frustriert über meine Ratlosigkeit musste ich kurz aufseufzen und stemmte meine Ellenbogen auf die Tischplatte um meinen Kopf in meine Hände zu legen. Fragen über Fragen und doch keine Antwort.
"Hailey Schatz, alles in Ordnung bei dir?"
"Ja Dad, es ist nur grade etwas viel zu verarbeiten, dass meine Freundin ein Werwolf ist und ich davon nichts wusste, dass meine Mom die ganze Zeit zaubert und ich auch davon nichts mitbekam. Außerdem stapeln sich die Fragen in meinem Kopf, wie zum Beispiel die, ob meine anderen Freunde auch was übernatürliches sind und ich nichts davon weiß. "
"Also da könnte ich helfen.." begann meine Mutter ihren Satz, den sie jedoch stoppte als sie anscheinend von meinem Vater unter dem Tisch getreten wurde.
Es sollte wohl 'schlechter Zeitpunkt' an meine Mutter ausdrücken, was diese jedoch nicht verstand und laut "Aua" rief.
Das restliche Abendessen verlief schweigend, jeder in seine eigenen Gedanken vertieft. Die Nudeln waren kalt geworden und auch die Soße schmeckte nicht mehr so gut wie frisch zubereitet. Als wir dann beginnen wollten den Tisch abzuräumen, wies meine Mutter mich an Mia ein paar Kleidungsstücke zu suchen, die kaputt gehen konnten. Auch einen Bademantel sollte ich mit bringen. Runter zu kommen hätten wir erst wenn der Mond aufgegangen war.
Mia und ich gingen schweigsam die Treppen hinauf. Als wir schließlich in meinem Zimmer standen wandte sich Mia mit der Frage an mich, ob ich sauer auf sie sei, weil sie es mir nicht erzählt hatte. Dies verneinte ich jedoch. Ich war nicht sauer. Etwas enttäuscht, ja. Aber wir kannten uns doch erst eine Woche, ich konnte ja nicht erwarten, dass sie mir gleich ihre Lebensgeschichte erzählt. Das habe ich ja auch nicht.
Man konnte ihr die Erleichterung ansehen, als sie zu mir kam um mich zu umarmen.
Schnell kramte ich die Sachen die meine Mutter wollte zusammen. Es wurden eine alte, schwarze Leggings von mir, ein Tshirt das ich mir mal von Caleb geklaut hatte in dunkelgrün mit irgendeinem weißen Schriftzug und mein weißer flauschiger Bademantel. Die Klamotten hatten schon ein paar Löcher, weshalb ich mir ernsthaft überlegte, warum ich sie nicht schon aussortiert hatte. Aber das war in dem Moment ja sogar gut.
Eine Weile noch unterhielten Mia und ich uns, nachdem sie kurze Zeit im Bad verschwunden war, um sich umzuziehen, bis ich den Mond durch mein Fenster über dem Bett sehen konnte. Daraufhin wandte ich mich an Mia um ihr dies mitzuteilen. Grinsend sah sie mich an.
"Na dann lassen wir Chloe mal aus meinem Kopf raus. Sie freut sich schon."
Mit diesen Worten lief sie schon beinahe in Lichtgeschwindigkeit die Treppen hinunter und ich ihr, nachdem ich mir noch den Bademantel geschnappt hatte, lachend, hinterher.
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Mate? Werwolf? Bitte was ?!
WerwolfHailey Fields ist ein ganz normales Mädchen. Zumindest dachte sie das immer. Sie und ihr 16 jähriger Zwillingsbruder Caleb wurden etwa 1 1/2 Jahre nach ihrer Geburt Adoptiert, nachdem ihre leiblichen Eltern einen tragischen Unfall Tod starben. Ode...
