Kapitel 54

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Hallo ihr Lieben!
Ich habe mitbekommen, dass ich zwei kleine Fans habe, die meine Geschichte immer von der großen Schwester vorgelesen bekommen 🙈
Das fand ich sehr schön und wollte mal direkt nach fragen, ob die beiden denn einen Wunsch haben, was UNBEDINGT in die Geschichte mit rein Muss? Oder vielleicht benenne ich auch nur, noch vorkommende, Personen nach ihnen ?

Antonella und Henrietta, gebt mir doch bitte eine Rückmeldung. Ich freue mich schon darauf von euch zu hören! 😊

*Notiz an die Schwester*
Unpassende Inhalte für die beiden werde ich in Zukunft mit Sternen Markieren. Zum Beispiel sexueller Inhalt. Ich weiß nicht, wie alt die beiden sind, aber ich glaube nicht, dass sie dafür schon alt genug sind. 😅

Tut mir leid wegen gestern Abend, da habe ich ausversehen nur diesen Kommentar von mir hoch geladen und dann zurück gezogen. Jetzt gibt's das Kapitel aber sogar mit Inhalt 🙈

Bis zum nächsten Mal!

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"Danke, danke, danke!" Dann ließ er von mir ab, rannte die Treppen nach oben und in sein Zimmer. Verdattert sah ich ihm hinterher, bevor ein sanftes Lächeln sich auf meine Lippen schlich.

So ein Chaot. Sagte Finja amüsiert in meinem Kopf.
Ich nickte nur als Antwort, unbedacht, ob sie das wahrnehmen konnte und machte mich auf die Suche nach meinem Mate.

Gerade als ich an der Haustür vorbei ging, gab es einen dumpfen Schlag. Dann folgten zwei weitere. Irritiert, lief ich zur Tür und öffnete sie. Erschrocken schlug ich mit die Hand vor den Mund. Da lagen drei Raben, tot, vor mir auf dem Boden. Schnell schloss ich die Tür und rief nach meiner Mutter. Sie kam nicht allein zu mir gerannt, sondern jeder, im Haus anwesende, folgte meinem Schrei. Nathan schlang sofort seine Arme um mich und versuchte mich zu beruhigen, während meine Mutter auf mich einredete. Ich bekam das nur, wie durch einen dichten Nebel, gedämpft mit. Mein Blick war starr auf die Haustür gerichtet.

Ein schlechtes Omen. Drei tote Raben sind ein schlechtes Omen. Doch wofür? Seit ein paar Wochen, um genau zu sein, seit wir den Plan ausgearbeitet hatten, Nathan zu befreien, gab es keine mehr. Und dann tauchten sie wieder auf. Wovor sollten wir bewahrt werden?
Langsam klärten sich meine Gedanken wieder und ich bekam mit, wie meine Mutter mich besorgt fragte was denn los war.

Stumm zeigte ich auf die Tür, alle Blicke folgten meinem Finger. Stirnrunzelnd ging Mom auf diese zu und öffnete sie, um sie kurz darauf wieder kräftig zu schließen. Der Knall hallte durch den Eingangsbereich und unwillkürlich musste ich mir die Ohren zu halten. Die anderen Wölfe taten es mir nach. Erst als sich meine Mutter an uns gewandt hatte, nahm ich sie wieder weg.

"Ein schlechtes Omen. Was bedeutet es diesmal?" Fragte ich sie sachte. Gedankenverloren sah sie mich nicht einmal an. "Ich weiß es nicht, aber nichts gutes. Bitte geht alle in eure Zimmer ich muss hier unten ein bisschen was ausprobieren." Damit wandte sie sich ab und ging in ihr Zimmer. Betreten sahen wir anderen uns an und entschlossen uns dazu, zu tun, was sie sagte.

Da es bereits zu dämmern begann und wir bald schlafen gehen sollten, blieben wir den restlichen Abend im Zimmer. Von unten nahm man, immer mal wieder, ein paar Klappergeräusche und auch hin und wieder ein Poltern wahr. Nathan und ich sahen, auf meinem Laptop, den Film von vorher weiter, dem wir jedoch schnell keine Beachtung mehr schenkten.

*Beginn leicht sexueller Handlungen*

Forschend fuhren unsere Hände über den Köper des jeweils anderen, während wir uns liebevoll küssten. Sachte strichen seine Finger über meinen Rücken, bahnten sich ihren Weg zum Verschluss meines Bh. Wir fingen immer heftiger an zu atmen und lösten uns immer nur kurz voneinander um Luft zu holen. Mein erschrockenes aufatmen, als er meinen BH öffnete, nutzte er, um mit seiner Zunge in meinen Mund zu gleiten. Ein erbitterter Kampf unserer Zungen begann, in dem wir uns die Kontrolle teilten. Um den Kuss weiter zu vertiefen, legte sich Nathan über mich, stieß jedoch mit seinem Fuß den Laptop vom Bett. Der laute Knall schreckte uns auf und wir sahen zu der Geräuschquelle.

Irritiert von der Situation, fing ich an zu lachen. "Egal." Beschwichtigte ich Nathan und zog ihn fordernd wieder zu mir, um direkt meine Lippen wieder mit den seinen zu vereinen. Ich wollte ihn näher bei mir spüren, wenn das überhaupt möglich war. Er lag eng an mich gepresst auf mir und mit einer schnellen Bewegung, drehte ich uns so, dass ich auf ihm saß. Durch den Hautkontakt wurde mir sehr warm, weshalb ich mir nun mein Shirt über den Kopf zog. Mit geweiteten Augen sah Nathan mir zu, ehe die Verwirrung in seinen Augen der puren Lust wich. Ungeduldig zog ich am Saum seines Shirts, das kurz darauf durch mein Zimmer flog. Bei seinem Anblick staunte ich nicht schlecht. Er hatte eindrucksvolle Muskeln und kein Gramm fett am Körper, wie es mir schien. Mit zitternden Fingern Strich ich seine Muskeln entlang und sah zu, wie sie unter meiner Berührung zuckten. Eine Gänsehaut breitete sich dort aus, wo ich ihn berührt hatte. Endlich konnte ich seine Haut auf meiner spüren und schmiegte mich wieder eng an ihn.

Ehe ich mich versah, lag ich wieder auf meinem Rücken und Nathan sah mit einem undurchdringlichen Blick auf mich herab. Seine Augen färbten sich Silber. Er war so schön. "Markier mich." Flüsterte ich so leise, dass ich dachte er hätte mich nicht gehört. Plötzlich verformte sich sein Kiefer und seine scharfen Reißzähne kamen zum Vorschein. Bei diesem Anblick musste ich heftig schlucken, weshalb er sie wieder einzog und normal aussah.

Wie ein Raubtier beugte er sich zu mir herunter, als wäre ich seine Beute und er mein Jäger und verteilte Küsse auf meinem Hals. An einer bestimmten Stelle, bekam ich eine Gänsehaut und stöhnte leicht auf, was ihn dazu verleitete dort zu verweilen und immer wieder Küsse zu verteilen. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich keuchte ein leises "Bitte!". Das ließ er sich nicht zweimal sagen und schnell spürte ich einen stechenden Schmerz an meiner Halsbeuge, der schnell der puren Lust wich. Ehe ich ihr nachgeben wollte, verformte sich mein Kiefer und ich biss Nathan intuitiv ebenfalls in die Halsbeuge. Wir gehörten nun, für jeden ersichtlich, zusammen. Ich spürte Gefühle in mir aufkeimen, die nicht von mir zu kommen schienen. Es waren Glück, Erleichterung, Lust.

*Ende der leicht sexuellen Handlung und der Markierung*

Bevor das jedoch zu weit führen würde, musste ich einen Schlussstrich ziehen. Ich zog meine Zähne wieder aus ihm heraus und leckte über die blutende Wunde, so wie Nathan es bei mir getan hatte. Sofort hörte es auf zu bluten und die Wunden zogen sich zu. Nathan wollte sich schon wieder zu mir runter beugen, um mich zu küssen, als ich ihn abhielt. Ernst sah ich ihn an.

"Kein Sex, okay?" Ich spürte Enttäuschung von ihm ausgehen, aber auch Verständnis. Dann küsste er mich dennoch kurz und ließ sich neben mich aufs Bett plumpsen.

"Nur kuscheln, meine Süße." Sagte er nur dazu und zog mich an sich. Meinen Kopf bettete ich auf seiner Brust und lauschte seinem Herzschlag. Es raste und schien sich nur langsam zu beruhigen, genauso wie meins. Mein Blick fixierte mein Rundes Fenster, gegenüber meines Bettes, damit ich nicht auf die Beule in seiner Hose schauen musste, die nur unendlich langsam zurück ging. Ich genoss es mit ihm so da zu liegen und war schon fast eingeschlafen, als Nathan mich anstupste.

"Ich glaube wir sollten uns umziehen. Meine Sachen sind etwas verschwitzt." Müde gab ich ihm recht und stand etwas desorientiert auf, sodass ich gegen meinen Schrank lief. Nathan unterdrückte sich ein Lachen, was ich mit einem Bösen Blick quittierte. Mit ein paar Klamotten bewaffnet lief ich alleine in mein Bad, schnappte mir einen Waschlappen und entfernte den Schweiß. Dann zog ich mich wieder an, putzte Zähne und ging wieder ins Bett. Dass Nathan sich auch Sachen nahm, im Bad verschwand und sich dann wieder zu mir legte, bekam ich garnicht mehr mit, da ich schon tief und fest schlief.

Mate? Werwolf? Bitte was ?!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt